Ach ja, zur Vorgeschichte seht bitte selbst unter http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 22#p227822
Viel Spass dabei
Marius, auch ganz ehrlich, kannst du deine Ratschläge im Bezug aufmarius hat geschrieben:ganz ehrlich? setz den baum auf eine geeignete steinplatte und lass ihn mehr oder weniger, wie er ist. steinplatte in dem fall deshalb, weil es ein stück weit den natürlichen eindruck eines auf einem feld stehenden, halb abgestorbenen baum zusätzlich unterstreichen würde.
um gottes willen ja nichts an dem abgestorbenen ästen machen. (noch nicht ma die ri9nde entfernen!) das restliche gruen halt versuchen halbwegs kontrolliert wild wachsen lassen.![]()
gruß marius



Und genau auf das obere Fitzelchen sollte alle Aufmerksamkeit gelenkt werden um Josephs Virtual wahr werden zulasssen. Das könnte nämlich klappen.joseph hat geschrieben:Da schau mal genau hin...
Ulf ich würde meinen das ist eine Geschmacksfrage und deshalb wäre meine Entscheidung ein dramatischer Bonsai. Dabei ist es egal wie man den Grünbereich gestaltet. Mein Vorschlag war eine schnelle Eingebung. Um einen Gestaltungsvorschlag wurde ja gebeten. Man kann die Sageretia natürlich so belassen wie sie ist und spricht dann fälschlich von naturalistisch, ich würde es natürlich nennen. Ich bin mir auch sicher dass man einen sehr dramatischen Baum daraus machen könnte, aber das wird nichts wenn er so bleibt wie er ist. Wobei ich mir auch sicher bin das die 800 Jährige Eiche am Hexenberg eine gespenstige Aura besitzt, nur leider bin ich nicht in der Lage deine Vorstellung in dieser Sageretia zu sehen sondern nur mein bescheidenes von einer alten gebeutelten Sageretia. Nur meine Meinung.flu hat geschrieben:Karl, deine Kompetenz bezüglich Todholzgestaltung steht vollkommen außer Frage, aber deinen Vorschlag finde ich auch zu radikal.
Als ich das Original-Foto sah, dachte ich: wow, der hat was von der 800 jährigen Eiche am Hexenberg in Lübeck. Dieser Baum hat eine ganz ähnlich Aura. Über die Hälfte des Baumes hat bereits das Zeitliche gesegnet, doch er gibt nicht auf.
Als ich dann dein Virtual sah ging es mir wie Marius. Nein, in diesem Fall wäre es schade um all die altehrwürdige Substanz, die du, Karl, beseitigen wolltest. Allenfalls die Enden der toten Äste würde ich ausarbeiten aber die Gesamt-Substanz muss meines Erachtens weitestgehend erhalten bleiben.
Auch Marius' Vorschlag, den Totholzbereich nicht oder nur teilweise zu entrinden, kann ich was abgewinnen, schreit dieser Baum doch nach einer naturalistischen Gestaltung im Pall'schen Sinne.
Dem allerdings steht das all zu wolkig polsterhafte Grün noch entgegen. Und auch hier gehe ich mit Maruis und schlage vor, dem Lebendbereich die Schablonenhaftigkeit zu nehmen und ihm mehr Wildheit, mehr Kampfgeist und weniger Gelecktheit einzuhauchen.
Baum oder Bonsai, das ist wohl die Frage.
PS: Joseph, ist dir nicht aufgefallen, dass der obere Bereich tot ist?





