Erst einmal ein großes Kompliment an alle Mitglieder für die vielen guten Beiträge.
Seit einiger Zeit lese und bilde ich mich nun schon in diesem tollen Forum über das beste Hobby der Welt und hätte mir auch einen schöneren Grund, z.B. die Präsentation von Bäumchen, vorstellen können hier den ersten Beitrag zu verfassen. Aber naja, ich wende mich an Euch mit der Bitte um Hilfe bei meiner Waldkiefer.
Zum Baum:
gesammelt 2004 und letztes Jahr im Frühling bei Uwe Krötenheerdt erstgestaltet und in eine Trainingsschale gesetzt. Sie ist auch letztes Jahr gut gewachsen und hat einige Knospen angesetzt.
Im späten Herbst den Draht entfernt und den Winter über auf dem Balkon windgeschützt mit einem Vlies und Schnee auf dem Substrat, aber ansonsten ohne weitere Schutzmaßnahmen überwintert. Das Substrat war somit den ganzen Winter über durchgefrohren.
Als die Temperaturen über Null stiegen und die Sonne wieder schien habe ich die Kiefer etwas schattig gestellt bis das Substrat aufgetaut war. Seitdem steht sie in voller Sonne (sofern sie scheint).
Ich habe die letzten 3 Wochen ab und an (1 - 2 mal die Woche) mit Orus-Pflanzenaktiv besprüht.
Vor ca. 2 Wochen habe ich einen Befall von Wollläusen bemerkt und letzte Woche mit Sprühmittel gegen Woll- und Blattläuse von Neudorff behandelt.
Möglicherweise hat die Kiefer auch etwas zu viel Wasser bekommen, an ihrem Standort bekommt sie den natürlichen Regen (der ja in letzter Zeit häufig fiel) ab.
Zusätzlich habe ich noch gegossen wenn das Substrat trocken erschien.
Vor einigen Wochen bemerkte ich, das sich die 2 und 3 jährigen Nadeln von der Spitze her braun färbten, was ich nicht weiter als schlimm empfand. aber seit ein zwei Wochen fangen auch einige Nadeln aus dem letzten Jahr an sich zu verfärben, meißt in der Mitte
das gibt mir nun wirklich Anlass zur Sorge.
Ich habe mal eine Knospe geöffnet, sie sah schön grün und saftig aus.
Kann mir jemand einen Tip geben was ich zur Rettung meiner lieben Kiefer tun könnte???


