Hallöchen!
Ich möchte dem im Anhang dargestellten roten Fächerahorn gerne in Besenform gestalten, bin mir allerdings nicht mehr ganz sicher, ob dies die ihm gerechteste Form darstellt. Die Voraussetzung der Verzweigung der Hauptäste an einem Punkt bringt er mit, allerdings sind das vielleicht zu wenige Äste? Zumindest hat er im Vergleich zu den Lehrbuch-Besenformen deutlich weniger Äste. Der zweite Punkt ist das empfohlene Größenverhältnis von 1/3 Stammlänge zu 2/3 Krone. Diese Länge hat er in der jetzigen Wuchsform bereits überschritten.
Was meint ihr dazu, ist die Besenform hier sinnvoll - wenn nicht, welche andere Gestaltung würdet ihr empfehlen? Die klassiche Variante der gleichschenkligen Dreiecke kann ich hier wohl nicht anwenden, weil die Triebe zu sehr gefächert sind, oder?
VIelen Dank für eure Mühen.
Fächerahorn in Besenform
Fächerahorn in Besenform
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Philo Dendron
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Re: Fächerahorn in Besenform
wenn du ihn einige jahre so weiterwachsen lässt, wird er aussehen, wie ein fächerahorn aus der natur.
kürzt du seine äste radikal, dann treibt er aus allen fugen aus, was die grundlage für eine besenform wäre.
wenn du alle hauptäste bis auf einen wegmachst, und diesen einen auch auf 1/3 der höhe kappst, ist das die grundlage zur dreieckigen krone.
mfg
kürzt du seine äste radikal, dann treibt er aus allen fugen aus, was die grundlage für eine besenform wäre.
wenn du alle hauptäste bis auf einen wegmachst, und diesen einen auch auf 1/3 der höhe kappst, ist das die grundlage zur dreieckigen krone.
mfg
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Eva Warthemann
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Re: Fächerahorn in Besenform
Hallo Caschu!
Ich hab mal eine kleine Skizze gemacht, wie Dein Ahorn ev. aussehen könnte, wenn Du einige Äste küzen würdest und die dünneren Äste weiter nach unten drahten würdest. So kommt Dein Baum der Besenform schon recht nahe.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Ich hab mal eine kleine Skizze gemacht, wie Dein Ahorn ev. aussehen könnte, wenn Du einige Äste küzen würdest und die dünneren Äste weiter nach unten drahten würdest. So kommt Dein Baum der Besenform schon recht nahe.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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An Mitgift ist noch keiner gestorben
Re: Fächerahorn in Besenform
Danke für eure Antworten.
Das Einkürzen und Verdrahten der unteren Äste wäre sicherlich eine Variante, aber somit bleibt der Ahorn doch recht klein, eben wegen dem Größenverhältnis. Im Vergleich zur Größe der Blätter wäre meiner Meinung nach der Besen dann etwas zu klein ausgeführt, oder?
Grüße
Carsten
Das Einkürzen und Verdrahten der unteren Äste wäre sicherlich eine Variante, aber somit bleibt der Ahorn doch recht klein, eben wegen dem Größenverhältnis. Im Vergleich zur Größe der Blätter wäre meiner Meinung nach der Besen dann etwas zu klein ausgeführt, oder?
Grüße
Carsten
Re: Fächerahorn in Besenform
als vorgabe für die grösse hast du die stelle, wo die äste entspringen.
ich persönlich (!)n würde in jedem fall die drei dicksten äste wegen mangelnder verjüngung und bewegung auf die erste knospe nach dem ansatz zurückschneiden oder ganz entfernen.
ich persönlich (!)n würde in jedem fall die drei dicksten äste wegen mangelnder verjüngung und bewegung auf die erste knospe nach dem ansatz zurückschneiden oder ganz entfernen.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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Eva Warthemann
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Re: Fächerahorn in Besenform
Hallo Carsten!
Wenn es mein Baum wäre und ich wollte daraus eine Besenform machen, würde ich noch mehr einkürzen und die zwei dickeren Stämme herausnehmen. Durch diesen Schnitt erreiche ich, das sich kurz oberhalb des Stammes dünnere Triebe bilden. Diese würde ich ein Jahr lang durchtreiben lasen und dann wieder soweit zurückschneiden das die dickeren Triebe heraus sind. Das wird Jahr für Jahr gemacht.
In dieser Zeit bildet sich durch Wurzel- und Triebschnitt auch die Blattgröße etwas zurück. Die Baumkrone wird größer und die Verzweigung immer feiner.
Man kann nicht erst die Endgröße ereichen lassen und dann eine Besenform gestalten.
Es nicht so einfach eine gute überzeugende Besenform zu gestalten.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Wenn es mein Baum wäre und ich wollte daraus eine Besenform machen, würde ich noch mehr einkürzen und die zwei dickeren Stämme herausnehmen. Durch diesen Schnitt erreiche ich, das sich kurz oberhalb des Stammes dünnere Triebe bilden. Diese würde ich ein Jahr lang durchtreiben lasen und dann wieder soweit zurückschneiden das die dickeren Triebe heraus sind. Das wird Jahr für Jahr gemacht.
In dieser Zeit bildet sich durch Wurzel- und Triebschnitt auch die Blattgröße etwas zurück. Die Baumkrone wird größer und die Verzweigung immer feiner.
Man kann nicht erst die Endgröße ereichen lassen und dann eine Besenform gestalten.
Es nicht so einfach eine gute überzeugende Besenform zu gestalten.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
Re: Fächerahorn in Besenform
die meinte ich mit "äste". den dritten, mittleren also auch noch.würde ich noch mehr einkürzen und die zwei dickeren Stämme herausnehmen.
ach ja, und ein guter wurzelansatz (schau mal in die outdoor-klasse) ist auch sehr wichtig für einen guten "besen".
Gruss, Achim
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chinesische Weisheit
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Re: Fächerahorn in Besenform
Vielen Dank nochmal für die Ratschläge.
Das drastische Einkürzen hatte ich bereits befürchtet, auch wenn es mir natürlich nicht gerade leicht fallen wird.
Das drastische Einkürzen hatte ich bereits befürchtet, auch wenn es mir natürlich nicht gerade leicht fallen wird.


