Rindenmulch als Substrat?
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Constantin
Re: Rindenmulch als Substrat?
Hab mal im Markt nachgesehen. Es gibt mit Stickstoff vorgedüngten Mulch oder auch unbehandelten, auf dessen Packungen darauf hingewiesen wird, man solle nach dem Ausbringen stickstoffbetont düngen. Was ich oben geschrieben habe, könnte also stimmen. Vielleicht interessiert das außer mir ja niemanden, aber gesagt haben wollte ich es schon.
Re: Rindenmulch als Substrat?
Wow, Klasse, was hier inzwischen noch für Substanz dazugekommen ist, vielen Dank Thierry !!
Zum Harz: was gut riecht, enthält ätherische Öle, die starke Antibiotika sind. Wenn das zu extrem wird, haut es möglicherweise die Bakterien im Substrat zusammen (ähnlich der Hinweis, keine Zitrusschalen in den Kompost zu werfen). In der Praxis mag das aber eventuell keine entscheidende Rolle spielen.
Stickstoffmangel durch Mulchen (z.B. Häckselgut) ist beim Gärtnern nichts Unbekanntes (ob Harz oder Holz, spielt da keine Rolle). Es wird zum Teil empfohlen, Hornspäne unter dem Mulch auszubringen. Ja, es geht da wohl um eine ungünstige Verschiebung C:N. Allerdings ist auch da der Effekt in der Bonsai-Praxis eventuell nicht so extrem stark, dass er nicht durch ganz normale Düngepraxis aufgefangen werden kann.
Gruß,
Stefan
Zum Harz: was gut riecht, enthält ätherische Öle, die starke Antibiotika sind. Wenn das zu extrem wird, haut es möglicherweise die Bakterien im Substrat zusammen (ähnlich der Hinweis, keine Zitrusschalen in den Kompost zu werfen). In der Praxis mag das aber eventuell keine entscheidende Rolle spielen.
Stickstoffmangel durch Mulchen (z.B. Häckselgut) ist beim Gärtnern nichts Unbekanntes (ob Harz oder Holz, spielt da keine Rolle). Es wird zum Teil empfohlen, Hornspäne unter dem Mulch auszubringen. Ja, es geht da wohl um eine ungünstige Verschiebung C:N. Allerdings ist auch da der Effekt in der Bonsai-Praxis eventuell nicht so extrem stark, dass er nicht durch ganz normale Düngepraxis aufgefangen werden kann.
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)


