Den Transport von der Alm zu meinem Auto mit der ca. 70kg schweren Fichte samt Wurzelballen machte ich mit einer großen Plane auf der ich die Fichte wie mit einem Heuschlitten über die Hänge zog, fast so wie es die Almbauern mit ihren Schlitten machen :D .
Ich hatte ständig die Frage im Kopf, ob es sich denn überhaupt lohnt, dieser Fichte und auch mir all die Strapazen zu zumuten, weil es doch immer heißt, Fichten sind verdammt empfindlich, müssen zu richtigen Jahreszeit ausgegraben werden und überhaupt sei es ganz selten, dass eine alte, große Fichte überhaupt überlebt.
Ja nun ...geborgen war sie ja bereits und sie bei diesen Gedanken dann doch dort wieder ein zu pflanzen ...??? ...einen Versuch sollte es wert sein
Den Winter hat sie dann überlebt, vielleicht weil noch keine neuen Wurzeln gebildet waren und der Frost noch keine Schäden dort hinterlassen konnte. Überaus froh hat es mich dann gestimmt, als ich die ersten Knospenschwellungen sah und nun schon viele neue Triebe gewachsen sind. Auch Knospenbildungen an vorjährigen Trieben sind zu beobachten ... Es scheint also so, dass sie einen guten Start gemacht hat. Nach "Walters" Rat werde ich in den nächsten Jahren nur versuchen( zumindest zwei :D ), diese Fichte möglichst vital zu machen durch Pferdedungdüngung und lediglich Astpartien hin und wieder zu ziehen um sie ins "Licht" zu bringen. Wie sie sich im kommenden Winter verhalten wird oder besser im Austrieb im nächsten Frühjahr bleibt ab zu warten.
Zum Größenabgleich hab ich auf einem pic einmal ein Feuerzeug gelegt. Ich denke sie wird dann einmal in die Kategorie "Monsterfichten" ein zu ordnen sein
saludos
avicenna


