Bei den unten gezeigten japanischen Lärchen handelt es sich um drei Exemplare die Anfang des Jahres einer Lärchenhecke entnommen wurden. Diesmal habe ich es mir erspart, sie samt ihrer gesamten Wurzeln aus zu graben. Wie gesagt ..., sie wuchsen dort in dieser Hecke seit 55 Jahren und haben eben so lang ihr Wurzelwerk entwickelt, also meterlange Wurzeln ohne genügend Haarwurzelanteile.
Ich habe diejenigen ausgewählt ( von insgesamt ca. 30 Exemplaren), die sich in der oberen Erdschicht selbst "abgemoost" hatten und wenige aber ausreichende Wurzeln gebildet haben. Unterhalb dieser feinen, wenigen Wurzeln habe ich sie abgesägt und in durchlässiges Lavagranulat gesetzt mit Umwicklung der feinen Wurzeln mit Sphagnum. Diese Vorgehensweise zeigte bislang guten Erfolg, die Lärchen trieben gut aus, haben weitere Wurzeln gesetzt, so dass ich sie nun berreits schon in den größeren Astpartien gebogen, gezogen und ein wenig geleitet habe. Von ihrer ursprünglichen Größe sind sie schon bereits gut dem von mir gewünschten Maß nähergekommen. Wie gesagt ... es sind Yamadori von diesem Jahr !
saludos
avicenna
Drei 55 Jahre alte Japanische Lärchen
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Re: Drei 55 Jahre alte Japanische Lärchen
Wie Du immer an dieses Material kommst... echt toll!
gedrahtet hätte ich aber noch nicht.
gedrahtet hätte ich aber noch nicht.
Re: Drei 55 Jahre alte Japanische Lärchen
Lärchen haben ein ungeheures Regenerationsvermögen und stecken, solange sie vitales Wachstum zeigen ... und das ist bei diesen Lärchen der Fall, einiges weg. Selbst starke Brüche in der Rindenstruktur und somit auch in den Leitsystemen machen solch vital wachsenden Lärchen nichts aus. Sie regenerieren in kürzester Zeit und bilden sofort Ersatzgewebe und innerhalb von zwei Wochen sind die "Schäden und Risse" repariert.danielh hat geschrieben:gedrahtet hätte ich aber noch nicht.
Besonders deutlich wurde dies beim Prozess des Abmoosens einer Lärchenspitze einer in meinem Garten stehenden, großen Lärche. Ich habe dort im Mai !!! einen ca. 3 cm breiten Rindenstreifen bei einem ca. 8 cm Durchmesser betragenden Stamm entfernt, eine tiefe Kerbe in den Zwischenraum geschnitzt und einen dicken Draht dort festgedrillt. Gestern habe ich den Beutel gelöst um zu sehen ob bereits Wurzeln gesetzt wurden und war erstaunt darüber, dass zwar keine Wurzeln gebildet wurden aber der freigelegte Bereich vollständig zugewallt war und von dem freigelegten Holz nichts mehr zu sehen war. Die Lärche hat den gesamtem Streifen innerhalb von drei Monaten vollständig repariert und den Draht völlig überwachsen.
Das zeigt, dass Drahtungen bei den Lärchen kaum Schäden verursachen ... auch nicht in dem Stadium kurz nach dem Yamadori ... wenn sie vital angewachsen sind !!! wie gesagt.
saludos
avicenna


