Hallo zusammen,
ich habe mir heute meinen 35 Jahre alten Riesling-Rebstock von der Mosel mal etwas näher angeschaut nachdem ich gestern folgenden Bericht gelesen habe:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... ck&start=0
In einem anderen Beitrag hatte Clemens außerdem eine ausführliche Pflegeanleitung für Rebstöcke als Bonsais gepostet:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... highlight=
Den Rebstock habe ich vor gut einem Jahr aus dem Weinberg eines befreundeten Winzers "herausgerissen". Das Teil hatte nur noch 30 cm nackte Pfahlwurzel und 3 kleine unbehaarte Seitenwurzeln. Ohne Wurzelfix und nach einigen Einkerbungen an der Pfahlwurzel habe ich das Teil dann eingetopft und siehe da: die Pflanze trieb aus :D
Nun zeigt sie sich wie auf den unten stehenden Bildern (50 cm hoch) und ich frage mich, wie ich sie gestalten könnte. Entweder kappen oberhalb der ersten Verzweigung oder so in der Höhe belassen? Wenn kappen, sollte dann die Spitze als Totholz gestaltet werden? Den shari-Bereich habe ich erst heute bei näherem Betrachten entdeckt und ich muß ihn noch fertig bearbeiten.
Danke im Voraus und viele Grüße,
Joachim
Riesling-Rebstock als Bonsai?
Riesling-Rebstock als Bonsai?
- Dateianhänge
-
- Weinrebe 03.JPG (31.86 KiB) 1886 mal betrachtet
-
- Weinrebe 02.JPG (28.74 KiB) 1886 mal betrachtet
-
- Weinrebe 01.JPG (17.62 KiB) 1886 mal betrachtet
Zuletzt geändert von jost am 22.03.2005, 21:42, insgesamt 1-mal geändert.
Hallo Jost !
Nachdem dir noch niemand geantwortet hat, nehme ich an daß sich kaum jemand mit Weinreben als Bonsai auskennt.
Habe mit meinem Sohn Clemens schon einige Erfahrung gesammelt.
Für die Weinrebe ist in erster Linie die Wasserversorgung und ein durchlässiger Boden wichtig; welche Bodenzusammensetzung ist der Weinrebe ziemlich egal.
Deshalb das Gefäß nicht zu klein wählen.
Riesling =Rheinriesling eigenet sich als Bonsai sehr gut, da er relativ kleine und derbe Blätter hat.
Über die Gestaltung würde ich mir noch nicht den Kopf zerbrechen, da deine Rebe noch nich kräftig genug ist, d.h. noch ein Jahr kräftig düngen (z. B. Entec- auflösen und gießen oder streuen) und die stärksten Triebe im Juli etwas einkürzen.
Auch die jetzt am Bild sichtbaren Triebe auf zwei Augen zurückschneiden, das kräftigt die Rebe.
Totholz ist bei Weinreben nicht sehr haltbar, und nur bei sehr altem Holz sinnvoll, d.h. ständig mit Jinmittel arbeiten.
Grüße aus dem sonnigen Baden :D
Nachdem dir noch niemand geantwortet hat, nehme ich an daß sich kaum jemand mit Weinreben als Bonsai auskennt.
Habe mit meinem Sohn Clemens schon einige Erfahrung gesammelt.
Für die Weinrebe ist in erster Linie die Wasserversorgung und ein durchlässiger Boden wichtig; welche Bodenzusammensetzung ist der Weinrebe ziemlich egal.
Deshalb das Gefäß nicht zu klein wählen.
Riesling =Rheinriesling eigenet sich als Bonsai sehr gut, da er relativ kleine und derbe Blätter hat.
Über die Gestaltung würde ich mir noch nicht den Kopf zerbrechen, da deine Rebe noch nich kräftig genug ist, d.h. noch ein Jahr kräftig düngen (z. B. Entec- auflösen und gießen oder streuen) und die stärksten Triebe im Juli etwas einkürzen.
Auch die jetzt am Bild sichtbaren Triebe auf zwei Augen zurückschneiden, das kräftigt die Rebe.
Totholz ist bei Weinreben nicht sehr haltbar, und nur bei sehr altem Holz sinnvoll, d.h. ständig mit Jinmittel arbeiten.
Grüße aus dem sonnigen Baden :D
LG
A.M.
A.M.
Hallo A. M.,A.M. hat geschrieben:
Habe mit meinem Sohn Clemens schon einige Erfahrung gesammelt.
ist Clemens nicht der Azubi in Wien, der auch bei Yamadori-Bonsai unterwegs ist und sich "etwas" mit Weinbau auskennt? Schön, dass auch der "Vati" hier unterwegs ist...
Wenn ich mal ein Weinrebenproblem habe, weiß ich ja jetzt, wen ich fragen kann!!
Viele Grüße
Olaf
Olaf


