ich hab vor etwas 3 Wochen einen Eschen-Hornie von nem 5cm in nem 8 cm Topf umgetopft. Dabei hab ich erstmals bei diesem Bäumchen 1/3 untere Schicht Seramis probiert wegen der wasserspeicherung und Luftdurchlässigkeit, soll ja gut für die Wurzeln sein. Jedenfalls hab ich mir grad mal den Topfdie Topfunterseite angeguckt und die ganzen Wirzelspitzen lächeln mir aus den Abzuglöcheln entgegen. Sermais hat seinen zweck gut erfüllt! :D Ich würde zwei Bäumchen deswegen gleich mal Mogen in einen größreren Korb umtopfen wollen.
Meine Frage ist, ob ich das Bäumen mit ner zweiten Umtopfung dieses Jahr zu sehr stresse oder es dank der guten Entwicklung nur davon profitieren kann. Es hat auch nen ordentlichen Schub gemacht und holt seinen älteren Kollegen bald ein. :D Steht also ganz gut im Saft. Nur, eigentlich wollte ich alle Bäumels erst im Frühjahr in TPK setzen.
Ich würde die Wurzeln nicht beschneiden (und dabei hoffentlich nicht beschädigen), nur das Gefäß austauschen.
Spräche etwas dagegen?
LG aus dem idyllischem Spreewald!
Susi
Bäume sind Überlebenskünstler,
wundersame Geschöpfe der Majestätik und Uralte.
Widmet man sich ihrem Lebenszyklus, ihren Bedürfnissen,
lernt man die Natur zu respektieren.
Hallo Susi!
Falls sich das Umtopfen nur in dem Rahmen bewegt, das Du eine größeren Topf nimmst und den Baum, so wie er ist, ohne die Wurzeln zu berühren in den größeren Topf umsetzt, kann normalerweise nichts passieren. Das mache ich gelegentlich auch, wenn ich z.B. im Laufe des Sommers feststelle, das das Wachstum des Baumes zu wünschen übgrig lässt und es besser wäre den Wurzeln mehr Platz anzubieten, dann nehme ich auch einen größeren Topf oder Schale und gebe den Wurzeln ein nährstoffreiches Substrat, damit sich der Baum erholt. Das hat schon in vielen Fällen geholfen.
Also, wenn Du die Wurzeln nicht beschneidest, kann nichts passieren. Deiner Idee ist nichts entgegenzusetzen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
konnte nicht bei einem olivenbaum vorbeigehen im gartencenter (ja schon wieder ).
ca. 20 cm hoch.
sie steht in einen harten lehmklumpen den man auch erde nennen könnte.
um diese jahreszeit ist es schon zuspät die olive in ein ordentliches substrat umzupflanzen?
in einen teichkorb
15% Kokosfasern
80% Blähton 4/8
5 % Kies
handvoll hornspähne
auf die mischung komm ich duch den artikel von walter pall.
Zitat: Ich nehme 15 bis 20 %. Also 80 % irgend ein modernes Substrat und 20 % Torf. Bei Kiefern, Oliven und so eher weniger.
5% kies. laut deiner frage entnehme ich die info, dass die 5 % sprichwörtlich für die fische ist bzw. das kraut auch nicht fett macht -> also nicht in ins gewicht fällt.
Salvatore hat geschrieben:5% kies. laut deiner frage entnehme ich die info, dass die 5 % sprichwörtlich für die fische ist bzw. das kraut auch nicht fett macht -> also nicht in ins gewicht fällt.
Nicht ganz Salvatore. >>Klugscheißmodus ein<< Ins Gewicht fällt der Kies schon. >>Klugscheißmodus aus<<
Grüße aus dem sonnigen Baden Gary
Arbeitskreis Karlsruhe
AK-Treffen jeden 1. Samstag im Monat
Gary hat geschrieben:
Nicht ganz Salvatore. >>Klugscheißmodus ein<< Ins Gewicht fällt der Kies schon. >>Klugscheißmodus aus<<
mein bonsai is ja nicht auf diät
Die frage die ich mir stelle ist, ist es notwendig den Olivenbonsai aus dem Lehmpatzen herauszuholen, aber dafür zu gefährden dass er nicht über den winter kommt (ohne die Wurzeln zu schneiden, nur von dem Lehm zu befreien), oder ich lass ihn in den Lehmpatzen und hoffe dass er so den winter übersteht.
Ich hab den Thread von Eva verstanden, nur mir scheint mitte august doch sehr spät für solche aktionen, besonders als anfänger.
Hallo Salvatore,
Deine bisher angestrengten Überlegungen sind doch garnicht so verkehrt.
Vielleicht noch als weitere Hilfestellung die folgende Info.
Auch wenn Du mich jetzt eventuell für einen ungeschickten Trottel halten magst, so ist es mir in über 30 Jahrn Beschäftigung mit der Materie noch nie gelungen eine Pflanze, egal welcher Sort/Art, aus einem Tonklumpen zu befreien ohne dabei Wurzeln zu verlieren. Die Frage wieviele hängt nur von Erfahrung und Pflanzenart ab.
Ein Wurzelschnitt entsteht bei einer solchen Massnahme also zwangsläufig nur leider betrifft er immer nur die feinen Wurzeln, also jene die man gerne erhalten würde, da sie ja für das Überleben der Pflanze elemtar sind.
Grüße aus dem sonnigen Baden Gary
Arbeitskreis Karlsruhe
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