Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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EGAL0071
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Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von EGAL0071 »

Guten Tag zusammen!
Bin neu hier und direkt mit dem ersten Problem..also habe seit ca. einem halben jahr 2 bonsais(chin. ulme und einen feigenbaum).Muss dazu sagen, dass ich sie aus dem Baummarkt habe, was gerade für einen anfänger wohl eine schlechte grundlage ist. Habe bis jetzt aber eigentlich glück bis auf die trauermücken und spinnenmilben am anfang die ich wohl aus dem baumarkt mitgebracht hatte ist alles ok.(bis jetzt)Das ungeziefer hab ich übrigens nach einigen lesen im i-net mit den geeigneten produkten wegbekommen.Nun zu meinen Problem: einer der ich nenn ihn mal "hauptäste" wo die triebe sprießen sollten scheint zu vertrocknen...so siehts zumindest aus.die rinde ist wellig und total trocken und ab da, also ca 1/3 vom ast ist befallen wachsen auch keine blätter mehr.ab da sieht der gesamte ast auch ein wenig dunkler aus und die stellen wo die rinde "blasen" bildet ist eben total trocken..schwer zu beschreiben aber ich bin mir ziemlich sicher das es nicht vom zu wenig gießen kommt...scheint irgendeine krankheit zu sein...gegossen wird genug. natürlich versuche ich staunässe zu vermeiden...habe schon daran gedacht das es vom zu viel gießen kommt aber das ist auch nicht der fall...ich sag mal alle 3-4 tage gieße ich reichlich je nach feuchtigkeit der erde....komisch ist aber im umkehrschluss das sich "weiße schimmelflecken" auf der erde bilden. das ist ja eigentlich das zeichen für staunässe. kann aber defintiv nicht sein...denn wenn ich gieße dann hat die erde auch den entsprechenden zustand..eigentlich ein wiedersprcuh in sich ich weiß...aber auch wenn ich 5 tage mal nicht gieße habe ich am tag nach dem gießen direkt wieder diese weißen schimmelflecken auf der erde...hab schon überlegt ob es an der qualität der baumarkt erde liegt und versucht sich vorsichtig(ohne die wurzeln zu verletzten) zu lockern damit sie wieder besser atmen kann-ohne erfolg leider...also ich bin echt überfragt vorallem was den ast betrifft weil der baum an sich sieht gesund aus(also vom blatt und trieben her), bis aus die 2/3 dieses beschrieben astes.. :?: ich hoffe mir kann jemand helfen und sag schonmal danke....
PS:wie kann ich denn hier fotos hochladen? :oops: vielleicht hilft das jemanden... :(
hippixl
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von hippixl »

Hi Egal,

ich bin auch ganz neu hier.

könnte es sein das es sich bei den "weiße schimmelflecken" um kalkablagerungen wegen zu hartem wasser handelt?


Zu den fotos:

http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 58&t=24457

und

http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic.php?t=4267



gruß hippi (Erik)
EGAL0071
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von EGAL0071 »

nein kalk ist es 100% nicht...klar kalkablagerungen hab ich auch vorallem am rand der schale. Aber den weißen Schimmelfilm den ich meine ist richtig pelzig, eben wie richtiger schimmel...hätte ja auch am liebsten direkt nach dem kauf aus dem baumarkt die erde gegen die qualtiv bessere ersetzt...nur dachte das würd noch bis zum nächsten frühjahr ok sein wenn ich es so belasse und reichen wenn ich mit bio-gold die nährstoffarme erde ein wenig verbessere, weil hatte ja auch so gesehen bis jetzt keine großen probleme mit den bäumen...und jetzt ärger ich mich eben ein bisschen, nur jetzt noch umtopfen wenn es auf herbst geht will ich auch nicht so gerne :|
EGAL0071
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von EGAL0071 »

also ich bin wirklich nicht zu faul die suchfunktion zu benutzen...ich habe in dem halben jahr viel auf fachseiten über bonsais gelesen..auch habe ich versucht irgendwas über mein aktuelles problem in erfahrung zu bringen, leider ohne erfolg...nun wo es akut ist hab ich einfach mal versucht das problem hier zu schildern.möchte verständlicher weise nicht das mein baum eingeht. oder vielleicht wissen wie ich weitermachen soll...weil möchte diesen ast ungerne bis auf 1/3 kürzen, eben nur wenn es notwendig wäre...aber naja dazu sollte man natürlich erstmal wissen was er hat und da bin ich echt überfragt :?:
also zu faul die suchfunktionen zu nutzen und zu lesen bin ich sicher nicht :wink:
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achim73
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von achim73 »

dann wirst du sicher früher oder später was finden :D
Gruss, Achim
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chinesische Weisheit
EGAL0071
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von EGAL0071 »

ja das hört sich doch wenigstens schonmal vielversprechend an...also zumindest so als wenn es nichts ist, was plöztlich da ist und keiner kennt :) die frage ist wann wo...kann verstehen das themen nicht 200 mal neu geöffnet werden sollen...dafür gibts ja die schöne suchfunktion...aber über ein link oder wenigstens stickwort wäre ich sehr dankbar, da ich überhaupt keine ahnung habe wonach ich da suchen soll..ich lese viel und gerne aber das forum hat leider ein paar beiträge zuviel alle zu lesen :?
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ELO48
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von ELO48 »

Hallo ??????,

ich tippe auf zu viel Feuchtigkeit. Ich rate Dir zum Kauf eines Feuchtemessers (7-8€). Kein Anfänger kann das nach Aussehen und Fingerprobe beurteilen. Schimmel heißt immer zu viel Feuchtigkeit.
VlG
Manuel
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Robert S.
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von Robert S. »

.aber über ein link oder wenigstens stickwort wäre ich sehr dankbar
Na dann will ich mal. Mit dem Suchbegriff "Schimmel" eingegeben wirst Du Beiträge finden, in denen viele Anfänger sorgenvoll fragen was man dagegen tun kann. Du wirst aber auch Beiträge von erfahrenen Bonsaifreunden finden, die glücklich von Pilzgeflecht im Wurzelballen ihrer Bäumchen finden.
Wenn Deinen Substrat organische Bestandteile aufweist, Feuchte und Tempertatur in einem bestimmten Verhältnis stehen, kann es zu Schimmelbildung auf oder im Subtrat kommen. Das kann z.B. auch passieren, wenn man die teuren Biogold-Düngebröckchen auflegt. Ist alles nicht schlimm. Wenn's Dich optisch stört einfach wegkratzen. Manuel's Tipp mit dem Feuchtemesser finde ich trotzdem nicht schlecht. Allerdings gibts da auch günstigere Alternativen. Schaschlik-Holzspiesschen, oder unlackierte Essstäbchen. Einfach ins Substrat stecken, ein paar Minuten warten, dann rausziehen. Wenn's Stäbchen gut feucht ist, nicht giessen.

Servus,
Robert
Eva Warthemann
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von Eva Warthemann »

Zum abgestorbenen Ast, wenn Du die Ulme bereits ein halbes Jahr hast, kann es sein, das Du sie die heißen Wochen im Juli auch nur aller 3-4 Tage gegossen hast? Dann hätte sie definitiv zu wenig Wasser bekommen, so das die Wurzeln teilweise geschädigt wurden, was zum Absterben ganzer Astpartien führen kann. Leider merkt man das erst recht spät.
In der heißen Jahreszeit wurden meine Ulmen drei mal am Tag von mir gegossen.
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camaju +
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von camaju + »

Wenn, wie du schreibst, die Rinde schon schrumplig ist, ist der Aste / das Stück definitiv tot. Da hat Eva recht. Was den Schimmel angeht, schreib doch mal wo der Baum steht. Hab ich jetzt nix gefunden. Wenn deine Erde zu lange zu feucht ist (Standort?) und keine oder nur sehr wenig Luftzikulation vorhanden ist wird Robert recht haben.

Aber wie immer in solchen Fällen. Bilder wären sehr von Vorteil.
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
EGAL0071
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von EGAL0071 »

danke für die vielen Antworten....mir einen feuchtigkeitsmesser zuzulegen daran hatte ich auch schonmal gedacht. Ich dachte nur das die dinger eh nicht viel bringen werden da jeder baum ja sowieso seine individuellen bedürfnisse was die feuchtigkeit angeht hat. aber gut wenns nicht schlecht für anfänger ist ok, werd ich mir besorgen.
nein nein im sommer hatte ich natürlich häufiger gegossen. also denke nicht das es erst jetzt sichtbare folgen von wassermagel sind...ja ich gehe davon aus das er tot ist...1/3 des astes hat noch austrieb und blattbildung, bei den anderen angesprochenen 2/3 passiert gar nichts mehr.bleibt wohl nur noch absägen oder was meint ihr? :| was ich optisch natürlich überhaupt nicht finde aber es ist nunmal so...darauf würd sich schon meine nächste frage beziehen: wenn 1/3 des astes noch intakt ist, gibt es irgendwelche möglichkeiten das er quasi wieder so wächst wie er war?oder würdet ihr ganz abschneiden und versuchen durch irgendeine kerbtechnik(hatte ich mal von gelesen)das sich ein komplett neuer ast an ählicher stelle bildet? :?:
bilder folgen spätestens morgen...LG
EGAL0071
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von EGAL0071 »

so habe jetzt mal 2 bilder angehängt..ist der 1. Versuch hoffe durch das komprimieren kann man noch was erkennen
als 1. standort und gesamter baum:
PICT0013 - Kopie.JPG
PICT0013 - Kopie.JPG (27.69 KiB) 810 mal betrachtet
und jetzt vom Ast so gut es ging...außerdem sieht man, so hoffe ich, an der erde die leichten schimmelflecken:
PICT0007.JPG
PICT0007.JPG (32.14 KiB) 810 mal betrachtet
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Hinhan
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von Hinhan »

Gut dann lass ich den Beitrag lieber weg :oops: :oops: :oops:
Sorry *huldigen* *huldigen* *huldigen* *huldigen*
(wer sich wundert: Hier war vorher ein ellenlanger Beitrag)
Zuletzt geändert von Hinhan am 09.09.2010, 07:23, insgesamt 1-mal geändert.
Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.

Die Stimme der Vernunft ist leise.
(Sigmund Freud)
Eva Warthemann
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Re: Probleme mit chin. Ulme/Ast vertrocknet

Beitrag von Eva Warthemann »

Ja, Sven,
das waren viele Worte, aber ohne richtige Hilfe.
Dem Baum würde es jedenfalls in neuer Erdmischung wesentlich besser gehen.
Ich denke, wenn man diesem eine größere Schale gönnen und die fehlende Erde mit lockerem groben Substrat auffüllen würde, ohne das die Wurzeln jetzt beschnitten werden, das er damit, als provisorische Lösung, den kommenden Winter gut überstehen wird.
Im kommenden Frühjahr dann die alte Erde gut ausspülen und ein neues lockerers Substrat (Pallsche Mischung) einarbeiten. Ihm ein Jahr ungebremstes Wachstum mit viel Dünger gönnen und dann mit der Gestaltungsarbeit beginnen. In diesem Jahr hat er die Gelegenheit sich gut zu erholen.
Das wäre mein Rat.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
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