Hallo liebe Bonsai Community,
ich möchte mir für den kommenden Winter eine Überwinterungskiste bauen!
Tipp aus Kosmos Garten Bonsai: Zitat
"Wurzelballen ab -5C° gegen Durchfrieren schützen. Dazu kann man eine mit
Abflußlöcher versehene und mit stets feucht gehaltenem Rinden- oder Nadelstreu gefüllte Kiste
verwenden, in die man die Bonsai samt Schale einsenkt. Zudem ist Schutz gegen kalte Winde erforderlich"
Hat jemanden schon Erfahrung mit dieser Technik?
lg
joachim
Freiland Bonsai "Bauanleitung für Überwinterungskiste"
Freiland Bonsai "Bauanleitung für Überwinterungskiste"
Zuletzt geändert von Gradi am 09.10.2010, 21:39, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Freiland Bonsai "Bauanleitung für Überwinterungskiste"
ich grabe alle meine kleinen bäume in die erde ein samt TPK, schale, etc.
hast du die möglichkeit?
hast du die möglichkeit?
lg
Salvatore
http://www.youtube.com/user/SalvatoreBonsai
ist im Experimentierstadium (nur junge Indoors)
Salvatore
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Re: Freiland Bonsai "Bauanleitung für Überwinterungskiste"
Beim Eingraben in die Erde müsst Ihr aufpassen, dass es nicht zur Staunässe kommt !!
Ich grabe sei Jahren nichts mehr ein - stelle die Bäume nur von den Regalen auf den Boden (Kiesfläche) und gut ist - evtl ein wenig zusammenstellen.
Gruß
Uli
Ich grabe sei Jahren nichts mehr ein - stelle die Bäume nur von den Regalen auf den Boden (Kiesfläche) und gut ist - evtl ein wenig zusammenstellen.
Gruß
Uli
Re: Freiland Bonsai "Bauanleitung für Überwinterungskiste"
auch bei TPKs und kleinen schalen?BILU hat geschrieben:Beim Eingraben in die Erde müsst Ihr aufpassen, dass es nicht zur Staunässe kommt !!
Ich grabe sei Jahren nichts mehr ein - stelle die Bäume nur von den Regalen auf den Boden (Kiesfläche) und gut ist - evtl ein wenig zusammenstellen.
Gruß
Uli
lg
Salvatore
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Salvatore
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Re: Freiland Bonsai "Bauanleitung für Überwinterungskiste"
Hallo Leute,
danke für die Antworten!
Ich werde die Variante mit der Box versuchen. Ich habe zwar die Möglichkeit die Bäume einzugraben,
aber dort wo ich es kann ist eine freie Fläche (Wind, Frost, (viel) Schnee etc.).
lg
joachim
danke für die Antworten!
Ich werde die Variante mit der Box versuchen. Ich habe zwar die Möglichkeit die Bäume einzugraben,
aber dort wo ich es kann ist eine freie Fläche (Wind, Frost, (viel) Schnee etc.).
lg
joachim
Re: Freiland Bonsai "Bauanleitung für Überwinterungskiste"
Hallo Joachim,
Deine Überlegungen sind richtig! Letztes Jahr hatten einige Leute gebrochene Äste unter dem vielen Schnee und auch geplatzte Schalen. Und denk auch dran, die Kisten dann schattig aufzustellen!
Viele Grüße,
Heike
Deine Überlegungen sind richtig! Letztes Jahr hatten einige Leute gebrochene Äste unter dem vielen Schnee und auch geplatzte Schalen. Und denk auch dran, die Kisten dann schattig aufzustellen!
Viele Grüße,
Heike
Re: Freiland Bonsai "Bauanleitung für Überwinterungskiste"
Hallo Heike,
danke für die Erfahrungen der Community, ich werde den Baum wegen der immer wieder mal starken
Sonneneinstrahlung im Schatten abstellen.
Weiteres werde ich mir überlegen ob ich nicht mit Noppenfolie einen Windschutz bastle.
lg
joachim
danke für die Erfahrungen der Community, ich werde den Baum wegen der immer wieder mal starken
Sonneneinstrahlung im Schatten abstellen.
Weiteres werde ich mir überlegen ob ich nicht mit Noppenfolie einen Windschutz bastle.
lg
joachim
Re: Freiland Bonsai "Bauanleitung für Überwinterungskiste"
Hallo Joachim,
mir haben bei der Überwinterung bisher immer recht gut diese beiden Konzepte geholfen:
- Frosttrocknis vermeiden - windgeschützte Räume herstellen
- "Strahlungskälte" vermeiden - ein "Dach" drüber haben
Beides erreiche ich einigermaßen dadurch, dass ich die Schalen auf die Erde stelle (unser - im Winter ja ungenutztes - Gemüsebeet an einer Westwand, gegen Westen durch eine Thujahecke in ca. 3 m Abstand geschützt) und sie locker mit allerlei Schnittgut (Zweige, Kürbisranken etc.) überhäufe. Auf dieses Schnittgut kommt dann - noch lockerer - Laub und Torf, manchmal auch Schnee. Ich achte darauf, dass von allen Bäumchen zumindest die oberen Kronenteile noch gut aus diesem Verhau herausragen.
Gedanklich orientiere ich mich da an den Verhältnissen in der Natur, bei denen diese Funktionen von Kräutern und Gras um den Stamm herum sowie allgemein von höheren Bäumen und Sträuchern in der Nachbarschaft übernommen werden.
Das bloße Eingraben der Schalen im Substrat erfüllt die o.g. Funktionen noch nicht unbedingt...
Gruß,
Stefan
mir haben bei der Überwinterung bisher immer recht gut diese beiden Konzepte geholfen:
- Frosttrocknis vermeiden - windgeschützte Räume herstellen
- "Strahlungskälte" vermeiden - ein "Dach" drüber haben
Beides erreiche ich einigermaßen dadurch, dass ich die Schalen auf die Erde stelle (unser - im Winter ja ungenutztes - Gemüsebeet an einer Westwand, gegen Westen durch eine Thujahecke in ca. 3 m Abstand geschützt) und sie locker mit allerlei Schnittgut (Zweige, Kürbisranken etc.) überhäufe. Auf dieses Schnittgut kommt dann - noch lockerer - Laub und Torf, manchmal auch Schnee. Ich achte darauf, dass von allen Bäumchen zumindest die oberen Kronenteile noch gut aus diesem Verhau herausragen.
Gedanklich orientiere ich mich da an den Verhältnissen in der Natur, bei denen diese Funktionen von Kräutern und Gras um den Stamm herum sowie allgemein von höheren Bäumen und Sträuchern in der Nachbarschaft übernommen werden.
Das bloße Eingraben der Schalen im Substrat erfüllt die o.g. Funktionen noch nicht unbedingt...
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)


