Zeitpunkt des "Einwinterns"

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Frank80
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Zeitpunkt des "Einwinterns"

Beitrag von Frank80 »

Hallo zusammen!

Ab wann fängt man denn an, seine Pflanzen winterfest zu machen?

Meine Ahörner beginnen gerade mit der Herbstfärbung, stehen also noch fast voll im Laub, es ist nachts aber bereits sehr nahe am Gefrierpunkt. Macht das Einwintern also schon Sinn oder wartet man noch ab?

Vielen Dank im Voraus,
Frank
ewu
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Re: Zeitpunkt des "Einwinterns"

Beitrag von ewu »

Bin der Meinung man sollte sie so lang wie möglich im Freien lassen.
Ein wenig Frost kann doch nicht schaden, oder?
vg uwe
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manuu29
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Re: Zeitpunkt des "Einwinterns"

Beitrag von manuu29 »

huhu

denke mal wenns kälter wird als minus 5 grad aber es kommt natürlich auf den baum drauf an ein feldahorn ist zb. ziemlich frostunempfindlich und ein japanischer braucht da schon mehr schutz


gruss manuu *banana*
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
Eva Warthemann
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Re: Zeitpunkt des "Einwinterns"

Beitrag von Eva Warthemann »

Da ich alle Outdoor draußen lasse, stelle ich sie, nachdem alles Laub ab ist, schattig an die Nordseite von der Werkstatt und unter mein Schleppdach auf eine Schicht Rindenmulch auf. Dort bleiben sie bis zum Frühjahr.
Eva Warthemann
Zuletzt geändert von Eva Warthemann am 17.10.2010, 19:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Honey
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Re: Zeitpunkt des "Einwinterns"

Beitrag von Honey »

Ich bin auch der Meinung, dass die Bäume vor dem Einwintern etwas Frost abbekommen sollten, um richtig in "Winterschlaf" zu verfallen.
Du musst den Asphalt deiner Annehmlichkeiten verlassen
und dich in die Wildnis deiner Intuition begeben...
Was es dort für dich zu entdecken gibt,
ist etwas Wunderbares - nämlich dich selbst.
ChriSto
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Re: Zeitpunkt des "Einwinterns"

Beitrag von ChriSto »

So lange das Quecksilber nachts nicht für längere Zeit unter Null bleibt und es Tagsüber noch gut Plusgrade sind stell ich noch keinen Baum rein. Die können wirklich etwas Frost abbekommen auch die jap. Ahorne. Mein Deshojo kommt erst rein wenn es Nachts über mehrere Tage bei -3 Grad sind und es richtig anfängt zu gefrieren aber das denk ich dauert noch. Mein Vater z.B. hat seinen letztes Jahr in einem Raum bei -5 auch glaub ich waren es manchmal -8 Grad überwintert, es sind dann zwar leider die Triebspitzen die etwas länger waren ca. 5cm zurückgefroren aber der Baum hat es gut überstanden. Ein Raum wo es konstant um die 0 Grad sind ist am besten geeignet für die jap. Ahorne. So meine Erfahrung. Hab mir dieses Jahr 4 japanische Jungpflanzen bei einer NORMA-Aktion gekauft die werd ich den ganzen Winter im Feld lassen, klar auch etwas geschützt mit Zweigen und evtl n bissel Folie darüber und dann mal schauen wie es funktioniert. Denk das dürfte kein Thema sein.

Wo ich mir richtig Gedanken mach sind meine jap. Aprikosen weil ich da überhaupt noch keine Erfahrung gemacht habe. Hab mir dieses Jahr 4 dreijährige Jungpflanzen bei Enger gekauft und überlege schon die ganze Zeit wann ich sie rein stell und wie empfindlich Aprikosen denn wohl sind ????
Vllt. hat da schon jemand mehr Erfahrung und kann mir ein paar Tipps geben.

Viele Grüße Chris
Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
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Josef Knieke
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Re: Zeitpunkt des "Einwinterns"

Beitrag von Josef Knieke »

....so lange draußen lassen, wie es nur geht!!!!

Die Pflanzen härten ein wenig ab und kommen dann besser über den Winter.

- Wenn man zu früh einpackt oder in ein geschlossenes Winterquartier einwintert, packt man auch die Schädlinge mit ein.

Meine kommen erst ins Winterquartier (fest eingepackt), wenn auch tagsüber Frost ist. Vorher helfe ich den Bäumchen ein wenig, so dass ich sie unter ein Dach stelle, sie an die Hauswand stelle oder wingeschützt ins Beet platziere.

Meines Erachtens ist Einwintern nicht gleich Einwintern.


Gruß

Josef
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MarionS
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Re: Zeitpunkt des "Einwinterns"

Beitrag von MarionS »

Wenn meine keine Sonne mehr brauchen, kommen sie dicht an dicht auf die schattigeren und geschützteren Bänke, und wenn es anfängt, richtig zu frieren, werden die Pötte mit Luftpolsterfolie verpackt, je nach Kälte kommt auch noch eine mehr oder weniger lose "Kapuze" darüber.
Wenn es unter der Folie unter -5° geht oder der Frost so lange andauert, dass ich nicht gießen kann (ab 14 Tagen werde ich nervös, im letzten Winter hatte ich aber auch schon 3 Wochen), dann kommt die ganzer Bagage in den Keller, der spätestens dann auch schon kälter als mein Kühlschrank ist.
Wenns im Keller auf über +5° klettert, müssen sie da wieder raus.

Probleme bereitet mir eigentlich nur der einzige Indoor, ein Geschenk von Kollegen. Einen kalten Raum aber mit Licht habe ich hier nicht. Diesen Winter schau ich mir mal das Treppenhaus an, ob man das gebrauchen kann.
Gruß,
MarionS

Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
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ELO48
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Re: Zeitpunkt des "Einwinterns"

Beitrag von ELO48 »

Sorry, daß ich mich wiederhole :-)

Hallo zusammen,
ich habe das Problem der Überwinterung für meine Bäume, wie folgt gelöst.
Ich werde, wenn die ersten Nachtfröste kommen, mein Foliengewächshaus auf der Terasse aufbauen, zuerst meine Oliven und die Korkeiche, dann nach und nach die anderen Bäume reinstellen, je nach Temperatur. In das kleine Gewächshaus (für wenige Euro aus dem Baumarkt) lege ich den Fühler meines Außenthermomethers und je nach Temperatur das eine oder andere "Grablicht". Damit halte ich die Temperatur den ganzen Winter über auf den gewünschten Wert. Je nach Empfindlichkeit der Bäume, stelle ich sie mehr nach oben (=wärmer) oder eher tiefer (=kälter). Habe damit im letztem langen und kaltem Winter alle Bäume "durchgebracht".
Ich finde, es ist eine simple und preiswerte Methode, die man im Garten, auf der Terasse und Balkon anwenden kann.
VlG
Manuel
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