Diskussion zur Bonsaipräsentation
Diskussion zur Bonsaipräsentation
Admin: Der Ursprungsthread dieser Diskussion ist das Thema Herbstfest der Scuola d´ arte Bonsai - Aki matsuri
Mit der Präsentation ist da so eine Sache
Laut Susuki mit Rollbild, laut Ando ohne Rollbild.
Wenn sich die Japaner schon nicht einig sind,
ist es vielleicht nicht der schlechteste Weg
nicht die Sachen zu imitieren, die wir sowieso nicht verstehen
sondern einfach tapsig mal ein paar Schritte eines eigenen Weges zu gehen.
Mit der Präsentation ist da so eine Sache
Laut Susuki mit Rollbild, laut Ando ohne Rollbild.
Wenn sich die Japaner schon nicht einig sind,
ist es vielleicht nicht der schlechteste Weg
nicht die Sachen zu imitieren, die wir sowieso nicht verstehen
sondern einfach tapsig mal ein paar Schritte eines eigenen Weges zu gehen.
cogito ergo pups
- Martin_S
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Re: Herbstfest der Scuola d´ arte Bonsai - Aki matsuri
Dieter, dass was du da jetzt zu sehen bekommen hast....gefällt dir das denn nicht? Rollbild hin, Rollbild her....
M
M
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Re: Herbstfest der Scuola d´ arte Bonsai - Aki matsuri
Hallo Martin
Es gibt für mich keinen anderen Grund diese Form der Präsentation zu wählen,
als das blinde Folgen der Tradition eines fremden Kulturkreises.
Es ist doch jedem freigestellt dem "strengen" japanischen Weg zu folgen.
Das macht es halt wesentlich einfacher als eine eigene Identität zu entwickeln.
mfG Dieter
Es gibt für mich keinen anderen Grund diese Form der Präsentation zu wählen,
als das blinde Folgen der Tradition eines fremden Kulturkreises.
Es ist doch jedem freigestellt dem "strengen" japanischen Weg zu folgen.
Das macht es halt wesentlich einfacher als eine eigene Identität zu entwickeln.
mfG Dieter
cogito ergo pups
Re: Herbstfest der Scuola d´ arte Bonsai - Aki matsuri
Dieter,
du weisst jetzt schon (sozusagen vorher), dass du nicht in Ansätzen diesem Weg folgen willst, nimmst aber an der Schule teil... Ist das in sich schlüssig?
Meiner Meinung nach ist vieles aus der japanische Bonsaikultur auch für uns nachvollziehbar und sehr nützlich anderes nicht. Persönlich würde ich das etwas differenzierter sehen.
Man kann auch mehrere "Schulen" auf sich wirken lassen und dann etwas neues konzentrieren.
Vieles an der japanischen Art Bäume zu präsentieren finde ich sehr tiefgründig, anderes nicht. Ich meine dich gut genug zu kenne, als dass ich dir diese einfache These abnehme.
Viele Grüße Martin
du weisst jetzt schon (sozusagen vorher), dass du nicht in Ansätzen diesem Weg folgen willst, nimmst aber an der Schule teil... Ist das in sich schlüssig?
Meiner Meinung nach ist vieles aus der japanische Bonsaikultur auch für uns nachvollziehbar und sehr nützlich anderes nicht. Persönlich würde ich das etwas differenzierter sehen.
Man kann auch mehrere "Schulen" auf sich wirken lassen und dann etwas neues konzentrieren.
Vieles an der japanischen Art Bäume zu präsentieren finde ich sehr tiefgründig, anderes nicht. Ich meine dich gut genug zu kenne, als dass ich dir diese einfache These abnehme.
Viele Grüße Martin
Frühlingstage am 06./07.04.13 - bringt eure Bäume mit!
Infos unter: http://www.bonsai-sturm.de
Infos unter: http://www.bonsai-sturm.de
Re: Herbstfest der Scuola d´ arte Bonsai - Aki matsuri
Vorab die Bitte, meine hier unpassenden Komentare abzutrennen
und in die Plauderecke zu verschieben.
´tschuldigung und Danke
Hallo Martin
Ich stelle die japanische Bonsaikultur in keiner Weise in Frage,
nur die Form der Präsentation.
Sie ist im wesentlichen auf ein bestimmte Art Bäume ausgerechnet
und hat eher einen Zeremoniencharakter.
Ein dreidimensionales Objekt bedarf auch einer Präsentation die Ihrer würdig ist
und sollte z.B. nicht den Begrenzungen einer europäischen Interpretation
der Maße einer Tatamimatte unterliegen.
Bei einem optischen Gewerk wie das unser Bäumchen darstellt
ist alleine schon die mittige Platzierung eines Rollbildes
fernab jedweder westlichen Ästhetik. (ok ist zu hart)
mfG Dieter
ps Wie soll ich etwa ablehnen was ich nicht verstehe, also erst mal Schule.
Abgesehen davon ist der "Untericht" bei einem traditionellen japanischen
Bonsaimeister eine ganz neue, andere Erfahrung.
und in die Plauderecke zu verschieben.
´tschuldigung und Danke
Hallo Martin
Ich stelle die japanische Bonsaikultur in keiner Weise in Frage,
nur die Form der Präsentation.
Sie ist im wesentlichen auf ein bestimmte Art Bäume ausgerechnet
und hat eher einen Zeremoniencharakter.
Ein dreidimensionales Objekt bedarf auch einer Präsentation die Ihrer würdig ist
und sollte z.B. nicht den Begrenzungen einer europäischen Interpretation
der Maße einer Tatamimatte unterliegen.
Bei einem optischen Gewerk wie das unser Bäumchen darstellt
ist alleine schon die mittige Platzierung eines Rollbildes
fernab jedweder westlichen Ästhetik. (ok ist zu hart)
mfG Dieter
ps Wie soll ich etwa ablehnen was ich nicht verstehe, also erst mal Schule.
Abgesehen davon ist der "Untericht" bei einem traditionellen japanischen
Bonsaimeister eine ganz neue, andere Erfahrung.
cogito ergo pups
- Martin_S
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Re: Diskussion zur Bonsaipräsentation
Na ja.... Dieter du bis mir da insofern etwas voraus, als das du versuchst etwas zu "durchleuchten". Eben auch vor kulturellem Hintergrund. Ich bin da eher einfach gestrickt. Ich schaue mir was/das an und sage "Gefällt mir!" oder "Gefällt mir nicht!". Aus diesem Blickwinkel ist für mich diese hier beschrieben Ausstellung vom aller Feinsten, während ich bei den "anderen" Arten der Präsentation (so ich denn welche gesehen habe) eher der Eindruck hochkommt "hier mangelt es am nötigen Material um es besser hin zu bekommen". Unpassende Rollbilder, zu große oder zu kleine Tische, "selbsgezimmerte" Holzständer
Wie gesagt. DAs was ich hier sehen durfte ist für mich(!)genial und ich verliere mich darin irgendwie und bin restlos begeistert. Das jetzt mit einem eigenen Weg zu toppen.... halte ich für mich(!) fast unmöglich.
Ergo: ich mag "das da"!
M
Wie gesagt. DAs was ich hier sehen durfte ist für mich(!)genial und ich verliere mich darin irgendwie und bin restlos begeistert. Das jetzt mit einem eigenen Weg zu toppen.... halte ich für mich(!) fast unmöglich.
Ergo: ich mag "das da"!
M
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Re: Diskussion zur Bonsaipräsentation
Hallo Martin
Wenn Du begeistert bist, haben die Aussteller gute Arbeit geleistet.
Mir ist auch bewusst wieviel Arbeit, Mühe, Zeit und Liebe dazu gehört
eine Ausstellung auf hohem Niveau zu organisieren.
Deine Bonsai-Prägung, dein Bonsai-Bild sind halt von meinem verschieden,
was überhaupt keine Wertung beinhaltet.
Ich vermute das Du bei Deiner Arbeit Hemd, Krawatte, Sacco oder Anzug trägst.
Meine Hose kommt von Aldi (Stretch natürlich) wird von Hosenträgern gehalten
dazu ein 2€ T-Shirt und je nach Saison ein Kapuzenshirt,
letzteres gibt es als Winter oder Sommerausführung, wobei die Sommerausführung
schon über 10 Jahre alt ist. So haben Chef, Mitarbeiter und Kunden das Vergnügen
mich immer gleich zu sehen, Jahr für Jahr.
Der kleine Ausflug verdeutlicht was uns unterscheidet,
aber viel wichtiger ist was uns verbindet,
unsere Liebe zu dem Grünzeug.
mfG Dieter
Wenn Du begeistert bist, haben die Aussteller gute Arbeit geleistet.
Mir ist auch bewusst wieviel Arbeit, Mühe, Zeit und Liebe dazu gehört
eine Ausstellung auf hohem Niveau zu organisieren.
Deine Bonsai-Prägung, dein Bonsai-Bild sind halt von meinem verschieden,
was überhaupt keine Wertung beinhaltet.
Ich vermute das Du bei Deiner Arbeit Hemd, Krawatte, Sacco oder Anzug trägst.
Meine Hose kommt von Aldi (Stretch natürlich) wird von Hosenträgern gehalten
dazu ein 2€ T-Shirt und je nach Saison ein Kapuzenshirt,
letzteres gibt es als Winter oder Sommerausführung, wobei die Sommerausführung
schon über 10 Jahre alt ist. So haben Chef, Mitarbeiter und Kunden das Vergnügen
mich immer gleich zu sehen, Jahr für Jahr.
Der kleine Ausflug verdeutlicht was uns unterscheidet,
aber viel wichtiger ist was uns verbindet,
unsere Liebe zu dem Grünzeug.
mfG Dieter
cogito ergo pups
- Martin_S
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Re: Diskussion zur Bonsaipräsentation
Wohl wahr!zopf hat geschrieben:.....
aber viel wichtiger ist was uns verbindet,
unsere Liebe zu dem Grünzeug.
mfG Dieter
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Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
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Re: Diskussion zur Bonsaipräsentation
Hmmm...
Ich denke, man muss die Sache "Präsentation" etwas differenzierter betrachten und weg von schwarz und weiß kommen....
Ich finde es durchaus interessant, eine Präsentation klassisch nach japanischen Regeln auszurichten. Es ist ja nicht so, daß einfach Baum, Rollbild und Beisteller in eine Kiste gewürfelt werden, sondern zusammen ergibt der Spaß einen Sinn.
Dabei muss sich aber der Betrachter auf die Gesamtkomposition einlassen, nicht nur den Baum sehen, sondern die Gemeinschaft von Rollbild, Baum und Beisteller. Mit anderen Worten, die Tokonoma erzählt eine Geschichte, eine Geschichte mit festen Grundsäulen, die sich aber weiterspinnen lässt.
Und das ist etwas, was mir bei "westlichen" Baumpräsentationen oftmals fehlt. Die Geschichte, das Gesamtwerk. Es gibt natürlich Bäume, die alleine für sich eine Wahnsinnsgeschichte erzählen, die einem sofort durch Mark und Bein gehen.
Dieter, eine dreidimensionale Darstellung ist natürlich auch wünschenswert, gerade für naturalistische Bäume, die eben nicht nur eine Vorderseite haben, es fühlt sich nur manchmal so an, als wolle der "Westliche" (so nenne ich ihm mal) weniger Kunst geniessen, als mal ganz, ganz genau hinter die Fassaden gucken, ob denn auch alles so seine Richtigkeit hat (wie gesagt, das ist ein Gefühl).
Ich war kürzlich in Frankfurt im Museum für moderne Kunst, da hingen fast ausschließlich Fotos....
einige davon hätte ich auch schießen können (und das meine ich wirklich so), die waren langweilig, inhaltlos und platt. Andere haben mich berührt, aber eher negativ (ich stehe einfach nicht auf asiatische Akte, sie vermitteln oft das Gefühl von Machtausübung). Dann war da eine Fotostrecke mit jungen, jugendlichen Akten, die zunächst verstörend und nachdenklich machend auf mich gewirkt haben(die Erotik in diesem Bildern war nicht zu verhehlen und das war vom Fotografen auch so gewollt).
Ganz tief berührt hat mich eine Fotostrecke aus dem Kosovo-krieg.
Alles für sich nur einzelne Fotos aneinandergereiht, in Zusammekunft aber tief berührend.
Und genau da bin ich am Punkt:
Viele Bäume betrachte ich, ja und ich sehe sie und ich kann sie inzwischen ein wenig beurteilen, wenn ich das will. Aber will ich das? Muss ich das? Oder ist es viel schöner und viel "erleuchtender" (sorry, das sind noch Ashram-Nachwirkungen), wenn so ein Baum wirkt, berührt, eine Geschichte zu erzählen hat und man gar nicht merkt, daß ja eigentlich der dritte Ast ein wenig dicker ist als der zweite, daß das Nebari gar nicht so perfekt ist.
Aber er hat eine Geschichte und die vermag er zu erzählen.
Und genau das ist es, was mir oftmals bei Gestaltungen fehlt. Die Berührung zwischen Baum und Betrachter...
Ich denke, man muss die Sache "Präsentation" etwas differenzierter betrachten und weg von schwarz und weiß kommen....
Ich finde es durchaus interessant, eine Präsentation klassisch nach japanischen Regeln auszurichten. Es ist ja nicht so, daß einfach Baum, Rollbild und Beisteller in eine Kiste gewürfelt werden, sondern zusammen ergibt der Spaß einen Sinn.
Dabei muss sich aber der Betrachter auf die Gesamtkomposition einlassen, nicht nur den Baum sehen, sondern die Gemeinschaft von Rollbild, Baum und Beisteller. Mit anderen Worten, die Tokonoma erzählt eine Geschichte, eine Geschichte mit festen Grundsäulen, die sich aber weiterspinnen lässt.
Und das ist etwas, was mir bei "westlichen" Baumpräsentationen oftmals fehlt. Die Geschichte, das Gesamtwerk. Es gibt natürlich Bäume, die alleine für sich eine Wahnsinnsgeschichte erzählen, die einem sofort durch Mark und Bein gehen.
Dieter, eine dreidimensionale Darstellung ist natürlich auch wünschenswert, gerade für naturalistische Bäume, die eben nicht nur eine Vorderseite haben, es fühlt sich nur manchmal so an, als wolle der "Westliche" (so nenne ich ihm mal) weniger Kunst geniessen, als mal ganz, ganz genau hinter die Fassaden gucken, ob denn auch alles so seine Richtigkeit hat (wie gesagt, das ist ein Gefühl).
Ich war kürzlich in Frankfurt im Museum für moderne Kunst, da hingen fast ausschließlich Fotos....
einige davon hätte ich auch schießen können (und das meine ich wirklich so), die waren langweilig, inhaltlos und platt. Andere haben mich berührt, aber eher negativ (ich stehe einfach nicht auf asiatische Akte, sie vermitteln oft das Gefühl von Machtausübung). Dann war da eine Fotostrecke mit jungen, jugendlichen Akten, die zunächst verstörend und nachdenklich machend auf mich gewirkt haben(die Erotik in diesem Bildern war nicht zu verhehlen und das war vom Fotografen auch so gewollt).
Ganz tief berührt hat mich eine Fotostrecke aus dem Kosovo-krieg.
Alles für sich nur einzelne Fotos aneinandergereiht, in Zusammekunft aber tief berührend.
Und genau da bin ich am Punkt:
Viele Bäume betrachte ich, ja und ich sehe sie und ich kann sie inzwischen ein wenig beurteilen, wenn ich das will. Aber will ich das? Muss ich das? Oder ist es viel schöner und viel "erleuchtender" (sorry, das sind noch Ashram-Nachwirkungen), wenn so ein Baum wirkt, berührt, eine Geschichte zu erzählen hat und man gar nicht merkt, daß ja eigentlich der dritte Ast ein wenig dicker ist als der zweite, daß das Nebari gar nicht so perfekt ist.
Aber er hat eine Geschichte und die vermag er zu erzählen.
Und genau das ist es, was mir oftmals bei Gestaltungen fehlt. Die Berührung zwischen Baum und Betrachter...
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
- Frank Zappa -
Re: Diskussion zur Bonsaipräsentation
Hallo Holger
Ein Grundgedanke der mich bei einer traditionellen Präsentation
aus "gestalterischen" Gründen stört, sind die Sachzwänge die sich daraus ergeben.
Die "Prostitution" Stammes durch die Festlegung einer Vorderseite,
nur eine geringe Tiefenwirkung durch die Beschränkung auf 60-70cm Breite,
nur als Beispiele.
Gestalten im negativen Sinne bedeutet dann etwas in eine Form pressen
und das widerspricht in meinen Augen ganz klar einem der wesentlichen Punkte
die ich mit dem Begriff Kunst verbinde - die Freiheit.
mfG Dieter
ps Seit 20 Jahren bin ich beruflich mit Gestaltungen beschäftigt
und bin mir daher auch bewusst, was Sachzwänge, Einschränkungen
für Folgen haben.
Ein Grundgedanke der mich bei einer traditionellen Präsentation
aus "gestalterischen" Gründen stört, sind die Sachzwänge die sich daraus ergeben.
Die "Prostitution" Stammes durch die Festlegung einer Vorderseite,
nur eine geringe Tiefenwirkung durch die Beschränkung auf 60-70cm Breite,
nur als Beispiele.
Gestalten im negativen Sinne bedeutet dann etwas in eine Form pressen
und das widerspricht in meinen Augen ganz klar einem der wesentlichen Punkte
die ich mit dem Begriff Kunst verbinde - die Freiheit.
mfG Dieter
ps Seit 20 Jahren bin ich beruflich mit Gestaltungen beschäftigt
und bin mir daher auch bewusst, was Sachzwänge, Einschränkungen
für Folgen haben.
cogito ergo pups
Re: Diskussion zur Bonsaipräsentation
Da stimme ich Dir natürlich fast vorbehaltlos zu.
Aber presst nicht auch der Maler seine Kunst auf eine beschränkte Leinwand?
Presst der Fotograf nicht auch seine Kunst auf eine beschränkt große Form?
Kann nicht dann auch die Bonsaikunst, in einem besckränktem Raum trotzdem die Freiheit besitzen, sich zu entfalten, eine Geschichte erzählen...
Ich finde, daß beides nebeneinander existieren kann....
Welchen Weg der Einzelne beschreitet, ist dabei natürlich ihm selbst überlassen.
Dennoch, und da hast Du volkommen Recht, nichts ist schlimmer als die künstlerische Freiheit in Sachzwängen zu beschneiden. Es muss also dem Künstler selbst überlassen sein, welche Form, welchen Rahmen er für sein Kunstwerk wählt.
Aber presst nicht auch der Maler seine Kunst auf eine beschränkte Leinwand?
Presst der Fotograf nicht auch seine Kunst auf eine beschränkt große Form?
Kann nicht dann auch die Bonsaikunst, in einem besckränktem Raum trotzdem die Freiheit besitzen, sich zu entfalten, eine Geschichte erzählen...
Ich finde, daß beides nebeneinander existieren kann....
Welchen Weg der Einzelne beschreitet, ist dabei natürlich ihm selbst überlassen.
Dennoch, und da hast Du volkommen Recht, nichts ist schlimmer als die künstlerische Freiheit in Sachzwängen zu beschneiden. Es muss also dem Künstler selbst überlassen sein, welche Form, welchen Rahmen er für sein Kunstwerk wählt.
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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