(etwas exotische Frage zu meiner) Hainbuche

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Gero
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(etwas exotische Frage zu meiner) Hainbuche

Beitrag von Gero »

Hallo zusammen,

ich hatte an meiner Hainbuche im vergangenen Winter einen extremen Frostschaden. Der Baum ist im Frühjahr ganz zaghaft ausgetrieben und hat dann sein Wachstum nach dem Öffnen der Knospen eingestellt. Nach und nach wurden alle Triebe braun und vertrockneten (ziemlich sicher Frostschaden an den Wurzeln). Ich hab den Baum dann mal aus der Schale genommen und konnte neben den 95% toten Wurzeln hier und da eine weiße Wurzelspitze sehen.
Eigentlich wollte ich mich schon von dem vermeintlich totgeweihten verabschieden, konnte mich aber nicht trennen und hab den Baum einfach unter mein Bonsairegal gestell und ab und zu gegossen, eher aus reiner Gewohnheit und weil es ein Baum ist, der mich schon sehr lange begleitet.
Ansonsten hab ich mich nicht um ihn gekümmert.
Nun hab ich ihn in den vergangenen Tagen mal wieder vorgeholt, um zu sehen, ob da noch Leben drin steckt.

Bis auf ein paar ganz feine Zweige, die vertrocknet sind, ist ansonsten überall unter der Rinde noch Leben. Die Zweige lassen sich noch biegen, ohne zu brechen, nach dem leichten Kratzen an der Rinde ist überall noch Grün zu sehen, aber an sonsten hat sich über das gesamte Jahr nichts an dem Baum getan.

Hat jemand so etwas schon einmal erlebt und gibt es bei frostfreier Überwinterung noch Chancen, dass der Baum wieder austreibt?
Grüße aus dem Rheinland
Gero
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Carmen_G.
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Re: (etwas exotische Frage zu meiner) Hainbuche

Beitrag von Carmen_G. »

Hallo Gero,

überwintere wie Du gesagt hast den Baum frostfrei, kühl, nicht zu naß und nicht austrocknen lassen und Du kannst Glück haben das die Buche dann im Frühjahr wieder treibt.

Dieses Jahr hatte ich einen kleinen Rotdorn welcher auch letztes Jahr kein einziges Blatt gezeigt hatte. Er war bei fast gefrorenem Boden aus dem Feld genommen worden, nur mit Lehmballen in die Schale und mit Substrat aufgefüllt und so in den Winter gegangen.
Das ganze Jahr danach tat sich überhaupt Nichts ausser das er nach wie vor grün unter der Rinde war. Dieses Jahr zeigte er erst jetzt im Herbst wieder neue Triebe mit nicht übermäßig vielen, aber immerhin einigen normal großen Blättern dran.

Ein Eisenholzbaum hatte sogar über 2 Jahre kein einziges Blatt und trieb heuer aus dem alten Holz neu aus, also nicht aufgeben solange noch Leben unter der Rinde ist!

Viel Glück und viele Grüße
Carmen
Liebe Grüße
Carmen
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Gero
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Re: (etwas exotische Frage zu meiner) Hainbuche

Beitrag von Gero »

Hallo Carmen,

vielen Dank für die aufmunternden Worte. Ich werde den Baum frostfrei überwintern. Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Übrigens ist es dieser hier. Das Bild ist von Oktober 2008.
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Grüße aus dem Rheinland
Gero
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Bernd Schreiner
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Re: (etwas exotische Frage zu meiner) Hainbuche

Beitrag von Bernd Schreiner »

Gero hat geschrieben:
Übrigens ist es dieser hier. Das Bild ist von Oktober 2008.
Gero,
dass kann ich ja überhaupt nicht glauben........ :cry: :cry: :cry:

Gruss, Bernd
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Matthias Claudius
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Volker aus Graz
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Re: (etwas exotische Frage zu meiner) Hainbuche

Beitrag von Volker aus Graz »

Hi Gero,
ein Freund hat mir so eine Story auch einmal erzählt, dass bei ihm eine
Buche eine ganze Vegetationsperiode ohne ein einziges Blatt dastand
und dann im nächsten Jahr wieder ausgetrieben hat ( er ist absolut glaubwürdig).
Auf jeden Fall frostfrei überwintern, und halt uns auf dem laufenden.
Wäre schade um den schönen Baum!
liebe Grüsse!

Volker
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