Durch meine frisch gekaufte Orchidee hab ich mich vorhin mit Torfmoos beschäftigt. Nun glaube ich zu meinen, dass Sphagnum womöglich ein Torfersatz wäre?
Hab vor wenigen Monaten an einem guten Substrat fürs Frühjahr getüftelt und hatte ein bisschen Torf für Ahorn oder auch für alle eingeplant. Dafür müsste ich mir aber einen 70l sack kaufen - und den krieg ich beim besten Willen nicht in hundert Jahren verbraucht. Ich hab mir auch schon Kokohum besorgt, der ja auch als Torfersatz herhalten kann. Das in Verbindung wäre doch bestimmt geeeignet. Ich müsste halt nur auf die Menge achten, sonst wird mein Substrat zum Schadschwamm
Wäre echt nett für ein Paar BEmerkeungen euerseits!
Ich wünsch allen Mitgliedern des Forums einen schönen Advent, besinnliche Weihnachten und nen unfallfreien Rutsch ins neue produktive Jahr!
Bäume sind Überlebenskünstler,
wundersame Geschöpfe der Majestätik und Uralte.
Widmet man sich ihrem Lebenszyklus, ihren Bedürfnissen,
lernt man die Natur zu respektieren.
als Substrat möchte sich neben kokohum und sphagnum aquarienkies, blähton oder/und lavagranualt nutzen, jenachdem was ich rankriege. (mit hornspäne und biogold) alles im TPK.
LG
Susi
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Bei mir verwende ich Maxit mit 20-30 % organischem Material,Nadel mehr nach 20 Laub mehr nach 30%.
Dazu etwas Hornspäne und Wurzelhormon.
Gedüngt wird bei mir fast ganzjährig.
Bodo, kannst du oder jemand anderes etwas zum Einsatz von Sphagnum als Substratanteil sagen? Ist es bei Bonsai dafür überhaupt geeignet?
LG
Susi
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es geht auch um bestimmte Wirkstoffe die im Sphagnum enthalten sind. Was genau kann ich dir jetzt nicht sagen. Deswegen wird es ja auch gerne zum abmoosen genmmen.
Gruß Jürgen
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
also ich weiß, dass es gegen bestimmte insekten und pilze helfen/vorbeugen soll und des wahnsinnig viel wasser aufnehmen kann. diese "desinfizierende" wirkung finde ich ganz interessant. es soll auch nicht so schnell schimmeln.
Bisher hab ich aber nur den Einsatz von Abmoosen, Nebaribehandlung und Abdeckung gefunden. Nicht wirklich was zur direkten Erdmischung. deswegen könnte es vielleicht einen Haken geben....?
LG :D
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Also Torfmoos als reiner Ersatz für Torf ist ,glaube ich , nicht gut.
Deine Frage war: Torfmoos statt Torf, MEINE Antwort nein.
Torfmoos ist grobfaserig und würde das Substrat so locker lassen das sich der Baum nicht gut verankern kann.
Bei sehr kleinen Schalen macht es sicher Sinn Torfmoos KLEINGESCHNITTEN bei zu mengen(hält länger feucht).
Ganz viel Torfmoos und wenig Granulat bei Bäumen mit sehr schlechtem Wurzelbild, habe ich von 2 versierten Bonsaileuten gehört,
als übergang bis die Wurzeln wieder gesund sind.
@camaju: daran habe ich auch gedacht, da müsste man dann aufpassen.
@ bodo: danke für diese info, könnte man sich merken für schlechte wurzelzeiten. :D Ich würde das moos ja auch mit kokohum mischen und dieser "torfanteil" fürde dann so geschätzte 30% ausmachen, ich will bei meinen jungpflanzen wenigisten ein bisschen versuchen organischen anteil reinzubringen, das würde dann kokohum vom torfersatz überwiegen, was ja auch wasser speichert.
Danke euch beiden!
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