Hallo
Wann ist der richtige Zeitpunkt um seine Bonsais aus dem Winterquartier zu holen?
MFG
Winterquartier
Re: Winterquartier
Wenn der Winter vorbei ist.
Gruß Olaf
Gruß Olaf
Re: Winterquartier
Olaf,
solche "Weisheiten" solltest du in Zukunft für dich behalten.
Das Auswintern ist Regional sehr unterschiedlich. Da kommt es zb. drauf wie lange bzw. wie stark du mit Spät- / Nachtfrösten zu rechnen hast. Einen festen Zeitpunkt dazu gibt es nicht
solche "Weisheiten" solltest du in Zukunft für dich behalten.
Das Auswintern ist Regional sehr unterschiedlich. Da kommt es zb. drauf wie lange bzw. wie stark du mit Spät- / Nachtfrösten zu rechnen hast. Einen festen Zeitpunkt dazu gibt es nicht
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Re: Winterquartier
wenn sie anfangen, auszutreiben, brauchen sie natürlich licht.
im zweifelsfall musst du die bäume bei spät/nachtfrösten dann nochmal reinholen.
im zweifelsfall musst du die bäume bei spät/nachtfrösten dann nochmal reinholen.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Re: Winterquartier
Bei uns im Norden ist es meist Anfang April soweit. Bei Gefahr von Nachtfrösten hole ich die empfindlicheren Bäume bis zu den Eisheiligen im Mai noch nachts wieder ins Gewächshaus.
Viele Grüße,
Heike
Viele Grüße,
Heike
Re: Winterquartier
Wenn die Nachtfröste schädlich für den Austrieb sind, was machen da die Sträucher und Bäume in der Natur? Sind Nachtfröste wirklich so schlimm? Ich hab noch nie vor späten Nachtfrösten geschützt und es ist nie was passiert. Wenn das Substrat ab früh wieder auftaut kann doch eigentlich nichts schlimmes passieren oder seh ich das falsch?
mfg roy
mfg roy
Re: Winterquartier
Roy, leider siehst Du das wirklich falsch!
Sei froh, wenn Du bisher noch keine Schäden verzeichnen musstest.
Wenn die Bäume auszutreiben beginnen, geben sie ihre winterliche Frostresistenz auf und können schon unter wenigen Minusgraden schwer leiden oder sogar absterben. Natürlich sind die einzelnen Arten unterschiedlich empfindlich und gefährdet.
Die meisten Nadelbäume haben keine Probleme mit Spätfrösten und viele heimische Laubbäume kommen damit auch recht gut klar.
Jedoch japanische Ahorne mit ihrem zarten Austrieb sind sehr gefährdet, da wird dann leicht alles schwarz und trocken. Aber auch ältere heimische Laubbäume, die in der Natur tief wurzeln und dies in der Schale nicht verwirklichen können, wie Eiche und Hainbuche, sind hochgradig gefährdet.
Mir sind 2010 unter anderem eine japanische Aprikose und eine echte Quitte im Mai nach Spätfrösten eingegangen, als diese Jungbäume im Teichpflanzkorb nicht mehr mit ins Gewächshaus passten.
Von den mediterranen und tropischen / subtropischen Pflanzenarten müssen wir gar nicht reden, die können Frost einfach generell kaum vertragen und späte Fröste schon gar nicht.
Liebe Grüße,
Heike
Wenn die Bäume auszutreiben beginnen, geben sie ihre winterliche Frostresistenz auf und können schon unter wenigen Minusgraden schwer leiden oder sogar absterben. Natürlich sind die einzelnen Arten unterschiedlich empfindlich und gefährdet.
Die meisten Nadelbäume haben keine Probleme mit Spätfrösten und viele heimische Laubbäume kommen damit auch recht gut klar.
Jedoch japanische Ahorne mit ihrem zarten Austrieb sind sehr gefährdet, da wird dann leicht alles schwarz und trocken. Aber auch ältere heimische Laubbäume, die in der Natur tief wurzeln und dies in der Schale nicht verwirklichen können, wie Eiche und Hainbuche, sind hochgradig gefährdet.
Mir sind 2010 unter anderem eine japanische Aprikose und eine echte Quitte im Mai nach Spätfrösten eingegangen, als diese Jungbäume im Teichpflanzkorb nicht mehr mit ins Gewächshaus passten.
Von den mediterranen und tropischen / subtropischen Pflanzenarten müssen wir gar nicht reden, die können Frost einfach generell kaum vertragen und späte Fröste schon gar nicht.
Liebe Grüße,
Heike
- bonsaiheiner
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Re: Winterquartier
Und dann sind da noch die Bäume, die ihre Frosthärte verlieren, wenn sie frisch umgetopft worden sind, als da sind von den Ahornen besonders der Dreispitz (acer buegerianum) und auch die Eibe (taxus baccata), gilt wohl auch noch für andere Arten, aber an diese beiden habe ich zunächst mal spontan gedacht.
Gruß,
Heiner
Gruß,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Re: Winterquartier
Das Problem dabei ist weniger der Austrieb, dem macht der Spätfrost tatsächlich -erstmal- herzlich wenig.RoyF. hat geschrieben:Wenn die Nachtfröste schädlich für den Austrieb sind, was machen da die Sträucher und Bäume in der Natur? Sind Nachtfröste wirklich so schlimm? Ich hab noch nie vor späten Nachtfrösten geschützt und es ist nie was passiert. Wenn das Substrat ab früh wieder auftaut kann doch eigentlich nichts schlimmes passieren oder seh ich das falsch?
mfg roy
Problem ist, daß Schalen bei Spätfrösten schnell wieder durchfrieren, sodaß kein Wasser für den Neuaustrieb vorhanden ist. Dieser vertrocknet dann regelrecht.
Das ist bei Nadelgehölzen zumeist ein geringeres Problem, da sie später im Jahr erst austreiben und eine geringere Angriffsfläche für z.B. Wind haben.
Ganz problematisch sind Südstandorte, da die Sonne schnell beginnt die Verdunstung an den Blättern voranzutreiben, während das Substrat noch gefroren ist.
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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