... ich glaubs auch fast :DBergi hat geschrieben:Ist da ein menschlicher Urinstinkt am Werk? So ein "Wir-gründen-eine-Schule-und-ein-Dogma-muss-her"-Trieb?
saludos
avicenna
... ich glaubs auch fast :DBergi hat geschrieben:Ist da ein menschlicher Urinstinkt am Werk? So ein "Wir-gründen-eine-Schule-und-ein-Dogma-muss-her"-Trieb?
Hab ich wohl :D nur nicht nochmal extra aufgegriffen :DBergi hat geschrieben:"Wir-gründen-eine-Schule-und-ein-Dogma-muss-her"-
Hallo Karl,Karl T. hat geschrieben:Im Grund erübrigt sich aber die von Dieter gut gemeinte Diskussion über das Drahten, denn es gibt Enthusiasten die bestrebt sind und welche die es nicht sind. Ich für meinen Teil erkläre die vor und Nachteile einer guten korrekten Drahtung meinen Schülern, die ernsthaften bemühen sich und die anderen nicht. So auch hier im Forum, jeder so wie er kann und möchte und da ändert die best gemeinte Diskussion nichts daran
avicenna@, Natürlich unterstelle ich keinem, auch denjenigen die das Drahten nicht gut beherrschen dass keine Ernsthaftigkeit in ihrem Tun steckt. Jeder hat halt andere Ansprüche, einer mehr andere weniger. Die Ernsthaftigkeit der Sache hat aber nichts mit dem Anspruch an der Sache zu tun.avicenna hat geschrieben:Hallo Karl,Karl T. hat geschrieben:Im Grund erübrigt sich aber die von Dieter gut gemeinte Diskussion über das Drahten, denn es gibt Enthusiasten die bestrebt sind und welche die es nicht sind. Ich für meinen Teil erkläre die vor und Nachteile einer guten korrekten Drahtung meinen Schülern, die ernsthaften bemühen sich und die anderen nicht. So auch hier im Forum, jeder so wie er kann und möchte und da ändert die best gemeinte Diskussion nichts daran
ich würde dabei aber jetzt nicht denen, die nicht unbedingt bestrebt sind beim Drahten höchste Perfektion und handwerkliche Klasse anstreben zu wollen, weniger Enthusiasmus oder geringere Ernsthaftigkeit unterstellen zu wollen. Wir pendeln hier in der Diskussion sicher um verschiedene Qualitätsdefinitionen des Drahtens. Es geht auf der einen Seite um höchste, nach "zwei Jahren rund um die Uhr Drahten in japanischer Bonsaischülerausbildung", bis hin zum undurchschaubaren Drahtgewühl in denen sich vereinzelt Äste ausmachen lassen.
Lasst uns doch lieber über Fehler sprechen die man tunlichst vermeiden sollte um sich weitere Arbeiten oder vielleicht Schäden an Baum und Ästen zu minimieren .
Also bei überkreuzten Drähten die vielleicht bei nachträglich zu drahtenden kleinen Ästen auftreten und bei denen der dünnere Draht über einem dicken dickren Draht verläuft, muss man nicht unbedingt meckern. Oder wenn der Winkel einmal eher 50 Grad beträgt aber ein dickerer Draht gewählt wurde der den 1/3 Durchmesser des Astes übersteigt und die Windung des Astes dennoch verändert werden kann, bricht auch niemandem eine Zacke aus der Ästhetikkrone, oder ?
saludos
avicenna
Karl T. hat geschrieben:„ So wenig Draht wie möglich aber so viel als nötig“
Ich habe mich zu diesem Thema bis jetzt kaum geäussert, aber wir sollten bei diesem Thema (Handwerk) auch nicht vergessen, daß es eine Rolle spielt, welche "Grundhaltung" eine Person hat, welche Erwartungen und/oder Ansprüche diese Person hat, aber auch (und das ist auch sehr wichtig) wieviel Zeit eine Person mit Bonsai verbringen kann.Karl T. hat geschrieben:Die Drahtstärke bestimmt man, indem man mit einem ca. 7-10 cm langem Drahtstück der geschätzten Stärke auf den jeweiligen Ast oder Zweig drückt. Gibt der Draht nach und biegt sich, ist die Drahtstärke zu gering. Gibt hingegen der Ast oder Zweig nach, stimmt die Stärke.
(...)
Ein oft gemachter Fehler ist den Draht um den Ast wickeln, wobei der Ast als Widerstand dient. Dabei wird die Borke gequetscht und der Draht wächst sehr schnell ein.
Die Drahtwindung sollte man etwas Vorbiegen und dann an den Ast anlegen. Dabei sichert man mit einer Hand den Draht und mit der anderen Hand wird der Draht an den Ast gelegt.