Taxus - Eibe - Baumporträt

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Urikawa
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Taxus - Eibe - Baumporträt

Beitrag von Urikawa » 05.08.2011, 19:30

Dieser Beitrag wird einige male geändert, bitte haben sie etwas Geduld bis dieser Beitrag vollendet ist. Vielen dank für Ihrem verständnis dafür.

Als Bonsai:

Die Eibe eignet sich aufgrund verschiedener Vorteile besonders zur Bonsiagestaltung. Dennoch sind Eiben, obwohl sie diese Eigenschaften aufweisen, Bäume die eine Pflege brauchen denen darauf zugerichtet ist dass die Eibe wachsen sollten
Viele Bonsailiebhaber denen die Eibe als Bonsai gestalten möchten geben von diese regel zu wenig acht.

Wichtig ist das man ebenso den unterschied machen kann ob man an eine Eibe als Rohmaterial arbeitet ober ob der Baum schon vorgeschritten ist und zeigen eines Pre-Bonsai oder Bonsai aufweist. Möchte man aus Rohmaterial eine Pre-Bonsai gestalten so sollte dafür genugent junge frische Triebe vorhanden sein.

Als anschließendes Problem ergibt sich bei Eiben aus Rohmaterial dass sie oft schon ältere Äste tragen. Diese kennzeignen sich durch eine enorme härte ihres holzes. Durch diese härte ihres Holzes lässen sich diese Äste nur noch schwerr biegen. Als Bonsailiebhaber liegt dann die Herausforderung dar in dass neue Äste herangezüchtet werden. Dies kann wiederum nur durch dass die Eibe in genügent durchlässige Mixtur seht, viel Wasser bekommt und viel Nahrung zu sich nehmen kann.
Ein zweites Problem ist dass Eiben die heranwachsen dürften als Bäume um früher oder später Bonsaizwecke zu dienen, Wurzeln besitzen die oft oder zu lang oder zu wenig Faserwurzeln besitzen. Dadurch entsehen an diese Eiben nach dem sammeln oft Problem die öffters ihrem Tot bedeuten.
Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass man beim Ausgraben entsprechend umfangreich und tief graben muss, um an brauchbare Wurzeln zu gelangen.
Aufgrund dass öfters einen zu kleinen Wurzelballen an die ausgegraben Eibe belassen werden, werden die erforderlichen Wurzeln nicht selten verletzt oder gar abgestochen, so dass die Baum diese Prozedur mit viel mühe überlebt.

Dennoch ist es die Eibe aufgrund der braunlich bis fast blutrötlich glatten Rinde und verhältlichmässig kurze Nadeln, wert, als Bonsai gezüchtet zu werden. Zuletzt sollten noch wiederum die härte ihres Holzes erwähnt werden. Dies kann ausgezeignet für Totholz schwecke ausgarbeitet werden dass al mit al die Eibe zu einem attraktiven Bonsai machen.

Die Eibe wächst langsam. Das Holz ist wie gesagt ausgesprochen hart. Eiben sind gut schnittverträglich und widerstandsfähig. Vergessen sie aber nicht das Eiben einmal in eine Schale empfindlich reagieren. Frost und Nässe sind dabei Ihre grössten Feinde.
Die Eibe zeigt nach jedem Schnitt innerhalb kürzte Zeit Knospenbildung,, auch auf altem Holz. Um dies aber gut zu können ist es wichtig das einige Triebe am altem Holz vorhanden sind. Diese behalten den Saftfluss auf trab. Mehrfach schneiden während der Wachstumsperiode wird von der Eibe problemlos vertragen.

Pflanzenbeschaffung:

Die Eibe wird gelegentlich als vorgestaltete Rohpflanze im Bonsaifachhandel angeboten. Als Bonsai estaltete Eiben sind teuer und stehen nur ab und zu zum Verkauf.
Im Gartenmarkt kann man Jungpflanzen und Bäumeerwerben, die aber oft nur unbefriedigende Eigenschaften besitzen.
Sehr oft dienen Eiben denen lange zeit einem Garten verbracht haben als rohmaterial. Auf können an hand der Abmoos technik gute Bäume herangezüchtet werden die eine zukunft als Bonsai vor sich haben.

Standort:

Die Eibe ist wärme und sonneliebend, deshalb sollte sie einen sonnigen Platz bekommen. Der Wurzelballen darf dabei innnerhalb eines Tages niemalls vollständig austrocknen. Aber auch halbschattige Plätze können dafür zu dienste sein. Bäume die zu wenig Sonne ausgesetzt werden sind sehr anfällig für Plagen wie zum beispiel Schildläuse.
Sie ist mässig winterhart und benötigt deshalb während der kalten Jahreszeit leichten Schutz. Ältere Eiben düfen während den Winter nicht zu viel Wasser abbekommen. Staunässe gibt es unbedingt dabei zu vermeiden.

Umtopfen / Substrat:

Zum Umtopfen mit gleichzeitigem Wurzelschnitt eignet sich am besten die Zeit früh ins Fruhjahr. Umtopfen wird von der Eibe bis zum Längsten Tag des Jahres gut vertragen. Umpflanzen im Herbst und Winter gebe es zu vermeiden weil dabei dass riziko auf schaden an den wurzeln zu gross ist. Eiben sollten um die zwei bis drei Jahre umgfetopft werden. Eiben die ausgegaben sind und in eine kiste oder behälter heranwachsen mussen spätestens jedoch alle drei Jahre umgetopft werden. Alte in Schalen wachsende größere Eiben können auch längere Umtopfintervalle vertragen aber niemals mehr als funf Jahren.

Das Substrat sollte nicht zu feinkörnig sein. Es sollte aus Akadama, Bims, Kiryu, Torf und Kompost bestehen, wobei ein kleiner Anteil von Torf und Kompost verwendet werden sollte. Schwere feuchte und nährstoffreiche Böden provozieren Wurzelfaule und einen befall von Eibenkäferlarven.
Deutlich sollte das Substrat in zwei schichten zerteilt werden. Die obere schicht, ist etwas feinkörniger aber lebenswichtig für gutes Wachstum Einer Eibe und sollte dabei nicht mehr als zehn Zentimeter dick sein.
Weil Feinwurzel einer Eibe sehr brüchig sind sollte beim umpflanzen niemals Essstäbchen benützt werden. Mit Sie werden die Feinwurzel leicht durchtrent ohne das man es bemerkt. Das anwenden von Wasser um alte reste der Freilanderde zu entfernen gibt es so viel wie möglich zu vermeiden. Verwendet man ohne weiteres Wasser dazu werden die wichtigen Pilzen ausgespühlt. Die Eibe braucht fast zu einem Jahr um diese Pilze zu ersetzen.

Gießen / Düngen:

Die Eibe braucht reichlich Wasser, damit sie gut wachsen kann. Extreme Gegensätze wie Staunässe oder Ballentrockenheit sollten auf jeden Fall vermieden werden. Die Wasserkrankheit ist ein häufiges vorkommendes problem wobei die Eibe gelbe Nadeln sehen lässt gefolgt durch massenhaft Nadelfall.
Bei der Verwendung eines grobkörnigen Substrates müß der Bonsai u.U. im Sommer mehrmals täglich gegossen werden.
Gedüngt werden kann mit mineralischem- oder organischem Dünger. Die Vorliebe geht aber nach organischem Dübger.
Während der ganzen Vegetationsperiode vom Frühjahr bis in den Spätherbst hinein, kann die Eibe welche sich in der Phase des Aufbaus befindet, kräftig gedüngt werden. Nicht nur sollte dabei direkt auf den Wurzelballen gedüngt werden sondern auch auf die Nadeln. Jeder in Wasser löslicher Dünger kann dazu verwendet werden. Bei lang zeit düngen mit organischem Dünger ist es empfehlenswert um zwischenzeitlich den type des Düngers zu wechseln.
Eiben welche sich in ihre verfeinerungsphase befinden dürfen nicht so kräftig gedüngt werden. Es entstehen somit zuviele Wassertriebe denen zu wenige Knospen hervor bringen können. Es ist deswegen empfelungswert nur nach dem abhärten der Nadel ab und zu etwas dünger zu verabreichen. Düngen über die Nadeln nur dann wenn ein Ast oder Teil des Baumes in wachstum zurück bleibt. Niemals in der Sonne blattdünger verabreichen, und der Wurzelballen sollte vorher feucht gemacht werden.

Gestaltung:

Yamadoripflanzen, wenn sie überhaubt zur verfügung stehen, sollte man aufgrund der erheblichen Reduzierung im Wurzelbereich, nach erfolgtem, kräftigen Rückschnitt, über einen längeren Zeitraum ins Beet setzen. Aber niemals länger als drei Jahren. Dies selbe gilt für Eiben die in Kisten oder große Plastikbehälter stehen. Wenn die Eibe diesen für sie „lebensbedrohlichen“ Eingriff überstanden hat, treibt sie willig aus dem alten Holz aus.

Der Wuchs der Eibe ist sehr kräftig und die Äste wachsen am schnellsten an ihre Triebenden. Diese sollten konsequent zurückgenommen werden.
Während der Grundgestaltung sollten alle Triebe welche genützt werden geschnitten werden. Nur welche dazu da sind um einen völlig neuen Ast zu bilden sollten nicht geschnitten werden. Ist die Eibe kräftig werden ihr während die Grundgestaltung alle Alten nadeln gezupft. Dies sollte immer mit dem Wachstum entlang passieren.
Nach jedem starken Rückschnitt bilden sich im unmittelbaren Bereich der Schnittstelle neue Triebe, so dass eine Selektion der neuen Triebe nicht schwer fällt.

Bei Eiben lassen wir zunächst nach Ausarbeitung des Grundgerüstes den Neuaustrieb lang herauswachsen. Hat die Eibe annähernd seine Kraft hiermit zurück bekommen., werden kräftig zurückgeschnitten. Diesen Schnittkann während dem Winter durchgeführt werden. Dies sollte man aber nur dann tun wenn die Eibe während den ganzen Winter etwas wächst. Steht die Eibe durch kälte völlig still darf nicht geschnitten werden.

Hatt die Eibe ein Jahr nach der Gestaltung frei wachsen dürfen, wird der Neuaustrieb auf 2cm gekürzt. Dies sollte vor dem längsten Tag des Jahres geschehen.
Sinn und Zweck dieser Verfahrensweise ist, dass sich neue Knospen entwickelt. Diesen Treiben rund August noch einmal aus. Dickenwachstum erzielt man durch den draht etwas länger als üblich an den Baum zu belassen. Der Saftfluss wird dadurch gehindert und der Baum bringt mehr Knospen hervor. Dieselbe gilt auch für das gestalten mit viele biegungen in den Ästen..

Gestaltung während dem Frühjahr gibt es zu vermeiden. Die Eibe trägt sonnst zuviele schaden davon.

Bei bereits gestalteten Bäume sollte mehr und mehr das zupfen von Nadeln belassen werden. Wurde man es doch machen geht damit ihre dichte verloren. Sie reagiert im eile tempo und zuviele triebe würden entstehen. Licht und luft mange werden für Nadelfall sorgen. Dünnere Äste können über das ganze Jahr hindurch entfernt werden.

Ein Drahten der jüngeren Triebe ist möglich. Wähle dazu einen etwas zu dicken draht als üblich. Die Eibe behält sonst nur schwer ihre form. Das harte, recht helle Holz der älteren Äste lässt sich besser mit Spanndrähten gestalten. Auch kann man mit Dremmel solche Äste hohl machen (nur an der oberzeite des Astes bis halbwegs das Kernholz rausnehmen).
Wer bin ich das ich sagen darf wie man die Bonsaikunst erleben sollte.

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