Hallo,
hier möchte ich euch mal eine Forsythie forstellen, welche ich im nächsten Jahr gestalten möchte. Sie hat nun schon zwei Wachstumsperioden hinter sich und sieht sehr gesund aus. Neben Totholzarbeiten, wollte ich sie eigentlich gerne drahten. Nun ist meine Frage, ob man Forsythien überhaupt drahten kann. Das ich dabei viele Knospen verlieren werde ist mir klar. Mir machen eher die spröden und hohlen Triebe Sorgen. Ich glaube sie brechen leicht. Über ein paar Erfahrungen von euch, würde ich mich freuen.
mfg roy
Dicke Forsythie
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Eva Warthemann
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Re: Dicke Forsythie
Hallo Roy!
Ich würde eher mit Zugdrähte arbeiten. Nimmt man sie doppelt und verrödelt sie mit einem Nagel, kann man die Spannung des Drahtes gut steuern. Die Bruchgefahr ist nicht so groß.
Der Rand der Schale bietet genügend Befestigungsmöglichkeiten.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Ich würde eher mit Zugdrähte arbeiten. Nimmt man sie doppelt und verrödelt sie mit einem Nagel, kann man die Spannung des Drahtes gut steuern. Die Bruchgefahr ist nicht so groß.
Der Rand der Schale bietet genügend Befestigungsmöglichkeiten.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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- Abspannen der Äste1.JPG (14.19 KiB) 927 mal betrachtet
An Mitgift ist noch keiner gestorben
Re: Dicke Forsythie
Hallo Roy,
meine Erfahrungen sind ein wenig dünn denn ich habe erst seit diesem Jahr einige Forsythien. Bruchgefahr besteht meiner Beobachtung nach besonders am Ansatz. Beim Drahten war das Problem nicht so sehr die spröden Äste, hier ließen sich etwa Schwünge wie bei einem Fächerahorn erreichen. Die Rinde ist jedoch überaus empfindlich und quetschte leicht ab. Ich habe vor nächstes Jahr mit gepolstertem Draht zu arbeiten, sofern es überhaupt nötig sein wird. Abspannen hat aber auch sehr gut funktioniert.
Viel Spaß mit deinem interessanten Brummer
Gruß
Thorsten
meine Erfahrungen sind ein wenig dünn denn ich habe erst seit diesem Jahr einige Forsythien. Bruchgefahr besteht meiner Beobachtung nach besonders am Ansatz. Beim Drahten war das Problem nicht so sehr die spröden Äste, hier ließen sich etwa Schwünge wie bei einem Fächerahorn erreichen. Die Rinde ist jedoch überaus empfindlich und quetschte leicht ab. Ich habe vor nächstes Jahr mit gepolstertem Draht zu arbeiten, sofern es überhaupt nötig sein wird. Abspannen hat aber auch sehr gut funktioniert.
Viel Spaß mit deinem interessanten Brummer
Gruß
Thorsten
Exercitatio artem parat (Tacitus)
Re: Dicke Forsythie
Hallo,
vielen Dank für die Ideen und Hinweise. Da bin ich echt gespannt, wie der sich bearbeiten lässt. Über die weitere Entwicklung werde ich berichten.
Grüße roy
vielen Dank für die Ideen und Hinweise. Da bin ich echt gespannt, wie der sich bearbeiten lässt. Über die weitere Entwicklung werde ich berichten.
Grüße roy
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holgermueller
- Beiträge: 914
- Registriert: 04.12.2012, 23:30
Re: Dicke Forsythie
lebt denn der schöne Baum noch? Würde gerne mal ein paar aktuelle Bilder sehen. Gruß Holger
Re: Dicke Forsythie
Hallo Holger,
leider hat ein Pilz den Baum kaputt gemacht. Er war zwar nicht tot, aber zur weiteren Gestaltung völlig unbrauchbar geworden. Ich habe ihn dann in eine Ecke des Gartens gepflanzt. Wirklich schade, aber das gehört eben auch dazu. War nicht der erste und wird auch sicherlich nicht der letzte Verlust sein. Ich hätte gerne weiter berichtet.
Beste Grüße
Roy
leider hat ein Pilz den Baum kaputt gemacht. Er war zwar nicht tot, aber zur weiteren Gestaltung völlig unbrauchbar geworden. Ich habe ihn dann in eine Ecke des Gartens gepflanzt. Wirklich schade, aber das gehört eben auch dazu. War nicht der erste und wird auch sicherlich nicht der letzte Verlust sein. Ich hätte gerne weiter berichtet.
Beste Grüße
Roy


