Diese Larix kaempferi stnad schon einige Zeit bei mir herum und zeichnete sich durch eine ganz kuriose, kleine Saftbahn aus die an einem freigelgten Stamm alles noch gut versorgte. Ein Rehbock hatte sie wohl seinerzeit einmal als "Bastentferner" benutzt. Aus diesem runden Totholzstamm wurde dann durch carven ( fräsen

) das Totholz soweit entfernt, dass es möglich war durch leichtes Ziehen über einen Draht, die Position des Baumes zu verändern und ihn zum Betrachter hin fließen zu lassen. Vorher kippte der obere Teil auf einem ganz geraden Stamm zu stark nach vorn ab.
Da der Wurzelansatz seinerzeit nicht so prallig war, hab ich sie auf eine Holzschale aus Eichenholz gesetzt und die steilen Auflageseiten mit Felsmodulen belegt. Durch die ständige Feuchtigkeit der Unterlage haben sich mittlerweile bereits schon, ich denke mal Halimasch, gebildet und die zersetzen die Unterlage zunehmend. Deren Fruchtstände sehen ganz niedlich aus im Herbst

, werden aber auf krurz oder lang die Unterlage zersetzen. Dann gehts eben auf eine neue ... man findet sowas zu Hauf hier in den Wäldern.
Wenn ich einmal ne Riesenmenge von Walters Holzhärter habe, werde ich mir eine ganz tolle Wurzelschale einmal in diesem einlegen und konservieren ... Ich hab noch einige Stücke hier die sich auch für größere Bäume hervorragend eignen.
saludos
avicenna