Mein Feuerahorn hat sich dazu entschieden, den Winter für beendet zu erklären, und beginnt daher, seine Blätter zu entfalten und am Stamm auszutreiben Er steht derzeit in einem eher dunklen Schuppen, da ich ihn nach den letzten beiden Jahren vor dem Winter schützen wollte... Ironie des Schicksals nennt man das wohl.
Sollte ich ihn jetzt nach draußen stellen (derzeit gibts hier nicht mal Nachtfrost), in ein helleres, aber auch wärmeres Treppenhaus oder soll er an seinem Standort verbleiben (halte ich für die schlechteste Variante, da dort die Blätter nicht genügend Licht bekommen werden)?
der Feuerahorn gehört generell zu den frostfesten Arten überhaupt, den kann man getrost draußen überwintern. Er neigt stark dazu, bei zu milden Temperaturen frühzeitig auszutreiben, kann aber auch bei kühler werdendem Wetter noch lange in dem jeweiligen Zustand verharren.
Ich würde daher dazu raten, den Baum so kühl und schattig wie nur möglich zu stellen und höchstens bei drohendem Frost über Nacht in den Schuppen zu bringen, damit die schon halb geöffneten Knospen keinen Schaden nehmen.
LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Es gibt Bäume um die muss man sich mehr Gedanken machen.
Wie Heike schon geschrieben hat, ist der Feuerahorn absolut frostfest. Selbst wenn sich erste Blätter zeigen, sollte er nach draußen gestellt werden.
Das ist allemal besser als weiter zu warm zu überwintern.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924