Hallo Stefan,
ungefähr das hier hätte ich wahrscheinlich gemacht:
Zwei Punkte wären dabei entscheidend:
- Das Besondere an diesem Bäumchen ist seine gebeugte Haltung. Die sollte man nicht aufweichen, indem man "für Balance" sorgt - deswegen fiel der unterste Ast.
- Wichtig scheint mir, dass man drauf achtet, dass nicht zu viele Äste aus einem Punkt entspringen, so dass sich dort keine Verdickung ergibt.
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Auf jeden Fall ist das eine interessante Darstellung, könnte man drüber nachdenken.
Deine Variante als mögliche Vorderseite hatte ich bisher noch gar nicht in Betracht gezogen. Als störend empfinde ich die Wunden am Stamm, welche aber wahrscheinlich im laufe der Zeit mit Bildung der Borke verschwinden.
Meine bevorzugte Ansicht vom Stammverlauf und Nebari her ist die von Bild 2.
Hier müsste natürlich der unterste Ast, der dann direckt auf den Betrachter zukommt verschwinden. Auch einer der beiden linken Äste die auf gleicher Höhe entspringen wird noch fallen. Damit wäre dann auch das Problem mit der unvorteilhaften Verdickung gelöst.
Wollte mich aber erst nach dem Neuaustrieb entscheiden welcher Ast entfernt wird,
um mir mehrere Wege offen zu halten.....mal schauen.
Vieleicht wird es aber auch gar keine Vorderseite in dem Sinne geben.