ich hab da ein problem.
und zwar müsste ich bei einem ficus von mir mal an tote bereiche ran.
jetzt ist der baum nicht in der schale festgedrahtet, weil er soweit ganz sicher steht.
wenn ich jetzt aber richtig mit werkzeug rangehe, wird er sich natürlich lösen.
wie geht man generell in solchen fällen vor ? (wenn es schwierig oder unmöglich ist, den baum mit draht in der schale zu befestigen ?
totholzarbeiten an unbefestigten bäumen
totholzarbeiten an unbefestigten bäumen
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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Re: totholzarbeiten an unbefestigten bäumen
Francois Jeker empfiehlt in seinem Totholzbuch, Bretter auf die Erdoberfläche zu legen und dann Spanngurte um Schale und Bretter zu spannen.
Vielleicht geht das in Deinem Fall?
Liebe Grüße,
Heike
Vielleicht geht das in Deinem Fall?
Liebe Grüße,
Heike
Re: totholzarbeiten an unbefestigten bäumen
Hallo Achim,
mir ist es auch schon passiert, daß ich einen Baum bei Totholzarbeiten "verloren" habe, weil er nicht fest in der Schale oder im Container saß und somit viele feine lebenswichtige Wurzeln abgerissen wurden.
Jetzt wird mir das so nichtmehr passieren, da ich den Baum vor Totholzarbeiten immer in der Schale oder Container fixiere. Es gibt immer einen Weg ihn für die Zeit der Arbeiten zu fixieren selbst wenn der Draht unter der Schale durchgeht und über eine oder zwei untere Astgabeln führt. Grössere Bäume, noch im Container, zurre ich so schon auch einmal mit einem Spanngurt fest, denn die Gefahr feine Wurzeln abzureissen ist einfach sehr groß.
Ich hoffe, meine Erfahrungen helfen Dir, und Du findest einen Weg den Baum zu fixieren.
Viel Glück dabei
Walter
mir ist es auch schon passiert, daß ich einen Baum bei Totholzarbeiten "verloren" habe, weil er nicht fest in der Schale oder im Container saß und somit viele feine lebenswichtige Wurzeln abgerissen wurden.
Jetzt wird mir das so nichtmehr passieren, da ich den Baum vor Totholzarbeiten immer in der Schale oder Container fixiere. Es gibt immer einen Weg ihn für die Zeit der Arbeiten zu fixieren selbst wenn der Draht unter der Schale durchgeht und über eine oder zwei untere Astgabeln führt. Grössere Bäume, noch im Container, zurre ich so schon auch einmal mit einem Spanngurt fest, denn die Gefahr feine Wurzeln abzureissen ist einfach sehr groß.
Ich hoffe, meine Erfahrungen helfen Dir, und Du findest einen Weg den Baum zu fixieren.
Viel Glück dabei
Walter
Re: totholzarbeiten an unbefestigten bäumen
Hallo Achim,
das kann man leider nicht pauschal beantworten. Es kommt drauf an wie lange der Baum in der Schale steht, und ob er durch das Wurzelwachstum relativ stabil in seiner Schale steht (das erkennt man, wenn man vorsichtig am Stamm drückt, aber vorsichtig). Dann kommt es auch drauf an, welche Totholzarbeiten durchgeführt werden müssen, also das Ausmass der Arbeiten und die eingesetzten Werkzeuge. Und zuletzt kommt es drauf an, ob du sowas schonmal gemacht hast.
Ich glaube François empfiehlt die Bäume prinzipiell zu befestigen. Das halte ich, nach meiner Erfahrung, für übertrieben und vor allem muss man unterschiedliche Situationen unterscheiden können. Nicht in jedem Fall muss der Baum extra noch befestigt werden.
Bei einem alten Yamadori der schon seit Jahren nicht mehr umgetopft wurde, braucht man den nicht noch extra zu befestigen (vorausgesetzt, natürlich, man hat sowas schonmal gemacht...).
Um deine Frage zu beantworten (wenn man den Baum aber befestigen muss, wie macht man es dann), falls ich ein Baum vor der Totholzgestaltung befestigen muss (wie gesagt, geschieht sehr selten bei mir), dann nehme ich dieses blaue Winzerseil (oder wie das heisst). Ich weiss nicht ob du das kennst. Das kann man benutzen um den Wurzelsack von Yamadoris zu umwickeln und hält sehr gut. Das verwende ich auch. Ich gehe damit einmal um den Stamm, und gehe dann unter die Schale mit dem Seil, zieht das Seil dann hoch und drehe es wieder um den Stamm, aber diesmal um 90° und mache eine zweite Schlaufe unter der Schale und mache dann einen festen Knoten. So kann das Seil die Spannungen in beiden Richtung stand halten (verstehst du was ich meine?).
Elastische Spanngurte sind nicht effizient genug, die halten die Spannung wenn man ganz schweres Gerät benutzen muss, nicht aus.
Ich hoffe, ich konnte deine Frage beantworten. Hab' jetzt leider kein Bild wo du das sehen kannst. Aber melde dich einfach wenn was nicht klar ist.
das kann man leider nicht pauschal beantworten. Es kommt drauf an wie lange der Baum in der Schale steht, und ob er durch das Wurzelwachstum relativ stabil in seiner Schale steht (das erkennt man, wenn man vorsichtig am Stamm drückt, aber vorsichtig). Dann kommt es auch drauf an, welche Totholzarbeiten durchgeführt werden müssen, also das Ausmass der Arbeiten und die eingesetzten Werkzeuge. Und zuletzt kommt es drauf an, ob du sowas schonmal gemacht hast.
Ich glaube François empfiehlt die Bäume prinzipiell zu befestigen. Das halte ich, nach meiner Erfahrung, für übertrieben und vor allem muss man unterschiedliche Situationen unterscheiden können. Nicht in jedem Fall muss der Baum extra noch befestigt werden.
Bei einem alten Yamadori der schon seit Jahren nicht mehr umgetopft wurde, braucht man den nicht noch extra zu befestigen (vorausgesetzt, natürlich, man hat sowas schonmal gemacht...).
Um deine Frage zu beantworten (wenn man den Baum aber befestigen muss, wie macht man es dann), falls ich ein Baum vor der Totholzgestaltung befestigen muss (wie gesagt, geschieht sehr selten bei mir), dann nehme ich dieses blaue Winzerseil (oder wie das heisst). Ich weiss nicht ob du das kennst. Das kann man benutzen um den Wurzelsack von Yamadoris zu umwickeln und hält sehr gut. Das verwende ich auch. Ich gehe damit einmal um den Stamm, und gehe dann unter die Schale mit dem Seil, zieht das Seil dann hoch und drehe es wieder um den Stamm, aber diesmal um 90° und mache eine zweite Schlaufe unter der Schale und mache dann einen festen Knoten. So kann das Seil die Spannungen in beiden Richtung stand halten (verstehst du was ich meine?).
Elastische Spanngurte sind nicht effizient genug, die halten die Spannung wenn man ganz schweres Gerät benutzen muss, nicht aus.
Ich hoffe, ich konnte deine Frage beantworten. Hab' jetzt leider kein Bild wo du das sehen kannst. Aber melde dich einfach wenn was nicht klar ist.
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Re: totholzarbeiten an unbefestigten bäumen
Achim, guck mal hier auf Peters Seite :
http://www.bonsaischalen.info/index.php ... verwurzelt
Da gibt es auch Bilder und eine Erklärung.
Ganz unten auf der Seite steht wie man es mit einer Polypropylenschnur befestigt.
(ich mache es nicht so aufwendig wie in Peters Artikel beschrieben, wichtig ist das es die Spannungen aushält)
http://www.bonsaischalen.info/index.php ... verwurzelt
Da gibt es auch Bilder und eine Erklärung.
Ganz unten auf der Seite steht wie man es mit einer Polypropylenschnur befestigt.
(ich mache es nicht so aufwendig wie in Peters Artikel beschrieben, wichtig ist das es die Spannungen aushält)
Viele Grüße,
Thierry
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Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Re: totholzarbeiten an unbefestigten bäumen
Hallo Achim,
mit Spanngurt ist natürlich ein fester, flacher Gurt mit Ratsche gemeint und kein dehnbarer Gummizug.
Gruß Walter
mit Spanngurt ist natürlich ein fester, flacher Gurt mit Ratsche gemeint und kein dehnbarer Gummizug.
Gruß Walter
Re: totholzarbeiten an unbefestigten bäumen
Hallo Achim ,
es gibt eine Technik aus Japan .
Ich hoffe ich kriegs mit der Beschreibung so hin
das es verständlich wird !
Zunächst fedelst in die Abzugslöcher von unten Draht ein ,
so das in jeder Schalenecke zwei Drähte heraussehen .
Dann klopfst du mit einem Hämmerchen von den Ecken der Schale aus
Ess , oder Holzstäbchen in das Wurzelsystem hinein .
Sie müssen alle fest sitzen , nun trullerst du den Draht an den Stäbchen
nach unten ( alle 4 ) und es wird gut fest !
So kannst du wärend einer Arbeit am Baum
diesen nochmals festsetzen , sollte er locker sein !
Das Ganze ist einige Jahre schön fest , die Stäbchen verrotten
oder wachsen in die Wurzeln ein .
Alles Gute und viel Erfolg !
Hans W.
es gibt eine Technik aus Japan .
Ich hoffe ich kriegs mit der Beschreibung so hin
das es verständlich wird !
Zunächst fedelst in die Abzugslöcher von unten Draht ein ,
so das in jeder Schalenecke zwei Drähte heraussehen .
Dann klopfst du mit einem Hämmerchen von den Ecken der Schale aus
Ess , oder Holzstäbchen in das Wurzelsystem hinein .
Sie müssen alle fest sitzen , nun trullerst du den Draht an den Stäbchen
nach unten ( alle 4 ) und es wird gut fest !
So kannst du wärend einer Arbeit am Baum
diesen nochmals festsetzen , sollte er locker sein !
Das Ganze ist einige Jahre schön fest , die Stäbchen verrotten
oder wachsen in die Wurzeln ein .
Alles Gute und viel Erfolg !
Hans W.
- Dateianhänge
-
- diese Baum hab ich nachträglich so festgesetzt , das ist schon einige Jahre her
- 22.4.2oo7 014.JPG (30.62 KiB) 1027 mal betrachtet
,,die Schönheit "eines Baumes einzufangen ,
fordert das Auge und die Geduld ,
alles liegt in der Wiege dieser Zeit ,
,,dem Weg das Ganze , der Einheit die Zeit"
fordert das Auge und die Geduld ,
alles liegt in der Wiege dieser Zeit ,
,,dem Weg das Ganze , der Einheit die Zeit"
Re: totholzarbeiten an unbefestigten bäumen
danke erstmal euch allen 
hans, so ganz habe ich das glaube ich nicht verstanden mit den stäbchen...
was macht man denn, wenn sich der baum gar nicht ausreichend befestigen lässt ? z.b. bei kleinen bäumen ? komplett aus der schale nehmen, wurzelballen in plastiktüte ? oder ist das eine schlechte idee ?
hans, so ganz habe ich das glaube ich nicht verstanden mit den stäbchen...
was macht man denn, wenn sich der baum gar nicht ausreichend befestigen lässt ? z.b. bei kleinen bäumen ? komplett aus der schale nehmen, wurzelballen in plastiktüte ? oder ist das eine schlechte idee ?
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Re: totholzarbeiten an unbefestigten bäumen
Hallo ,
das Problem sind bei billigeren Schalen die
Abzug u. Befestigungslöcher , darauf sollte man beim
Einkauf einer Schale achten , umso mehr Löcher , umso besser !!
Ein Schalenwechsel wäre natürlich das Beste für die Pflanze ,
ein Baum der nicht gut fixiert ist , wächst auch nicht so gut !
Es gäbe noch mehrere Möglichkeiten der Fixierung aber das ist schlecht zu
beschreiben , zuschauen am Baum wäre optimal .
Zweite Möglichkeit und eine kurze Beschreibung der Zeichnung .
Man sieht die Schale von unten , gelb sind Stäbchen oder dicker Draht 4,5,6 mm ,
dies auf beiden Abzugslöchern durchführen .
Braun ist Befestigungsdraht der von unten durchgeführt
wird , ebenfalls auf beiden Abzugslöchern.
Ich hoffe die Beschreibung ist halbwegs verständlich .
Alles Gute
Hans W.
das Problem sind bei billigeren Schalen die
Abzug u. Befestigungslöcher , darauf sollte man beim
Einkauf einer Schale achten , umso mehr Löcher , umso besser !!
Ein Schalenwechsel wäre natürlich das Beste für die Pflanze ,
ein Baum der nicht gut fixiert ist , wächst auch nicht so gut !
Es gäbe noch mehrere Möglichkeiten der Fixierung aber das ist schlecht zu
beschreiben , zuschauen am Baum wäre optimal .
Zweite Möglichkeit und eine kurze Beschreibung der Zeichnung .
Man sieht die Schale von unten , gelb sind Stäbchen oder dicker Draht 4,5,6 mm ,
dies auf beiden Abzugslöchern durchführen .
Braun ist Befestigungsdraht der von unten durchgeführt
wird , ebenfalls auf beiden Abzugslöchern.
Ich hoffe die Beschreibung ist halbwegs verständlich .
Alles Gute
Hans W.
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- Unbenannt.jpg (7.52 KiB) 812 mal betrachtet
,,die Schönheit "eines Baumes einzufangen ,
fordert das Auge und die Geduld ,
alles liegt in der Wiege dieser Zeit ,
,,dem Weg das Ganze , der Einheit die Zeit"
fordert das Auge und die Geduld ,
alles liegt in der Wiege dieser Zeit ,
,,dem Weg das Ganze , der Einheit die Zeit"


