Eine Frage an alle Yamadori-Jäger und andere Lärchen-Liebhaber:
habt Ihr sowas schon gesehen und wißt Ihr, ob es einen speziellen Grund dafür gibt (z. B. Virus, Bakterium usw.)?
In einer 5er-Lärchengruppe eines AK-Mitgliedes haben an sich dieses Jahr an 2 Bäumen aus den Zapfen neue Triebe gebildet, jeweils an allen Zapfen.
In den letzten Jahren waren die Zapfen vollkommen normal.
Seltsam, oder?
Austrieb aus Lärchenzapfen
Austrieb aus Lärchenzapfen
Viele Grüße
Günter
AK KARLSRUHE
Treffen jeden 1. Samstag im Monat um 14 Uhr bei BECK-BONSAI
Günter
AK KARLSRUHE
Treffen jeden 1. Samstag im Monat um 14 Uhr bei BECK-BONSAI
Re: Austrieb aus Lärchenzapfen
Auf einer Ausstellung konnte ich das auch an einer Lärche beobachten. Hat mich ehrlich gesagt auch gewundert. Ob das normal ist ?
...zumindest steht deine Lärche nicht alleine da 
Grüße
Grüße
Re: Austrieb aus Lärchenzapfen
Ich habe mir mal die "Mühe" gemacht und google gefragt. Gefunden habe ich u.a. das hier:
Durchwachsungen
Sie sind sprunghaft auftretende Veränderungen in der Natur, Erscheinungsformen mit denen sich der Naturforscher Goethe beschäftigte. Die Abbildung zeigt treffend eine durchwachsene Tausendschön-Blüte (Bellis). Botanisch wird diese Erscheinung als Diapyse bezeichnet (die = durch, phyein = wachsen) sie betrifft Korbblütler z. B. Sonnenblumen, Dolden- und Rosengewächse und Nadelgehölze.
Bei der Hunds-Rose endet der Blütenstand nicht mit den Blütenblättern, sondern wächst darüber hinaus. Gleichfalls beim Tausendschön. Eine wunderliche Verbildung belegt die bekannte Lärche, Larix, deren Zapfen häufig am Boden liegen und durchwachsen sind. Außerdem die japanische Sichel-Tanne, Cryptomeria japonica, keine echte Tanne (Abies). Sie entwickelt in 'Cristata’ eine hahnenkammartige Verbänderung, die zur Dekoration dient.
Quelle: fug-verlag.de/cgi-bin/FuGGO.cgi?id=1653
Scheint also keine Krankheit zu sein...
Grüße
Durchwachsungen
Sie sind sprunghaft auftretende Veränderungen in der Natur, Erscheinungsformen mit denen sich der Naturforscher Goethe beschäftigte. Die Abbildung zeigt treffend eine durchwachsene Tausendschön-Blüte (Bellis). Botanisch wird diese Erscheinung als Diapyse bezeichnet (die = durch, phyein = wachsen) sie betrifft Korbblütler z. B. Sonnenblumen, Dolden- und Rosengewächse und Nadelgehölze.
Bei der Hunds-Rose endet der Blütenstand nicht mit den Blütenblättern, sondern wächst darüber hinaus. Gleichfalls beim Tausendschön. Eine wunderliche Verbildung belegt die bekannte Lärche, Larix, deren Zapfen häufig am Boden liegen und durchwachsen sind. Außerdem die japanische Sichel-Tanne, Cryptomeria japonica, keine echte Tanne (Abies). Sie entwickelt in 'Cristata’ eine hahnenkammartige Verbänderung, die zur Dekoration dient.
Quelle: fug-verlag.de/cgi-bin/FuGGO.cgi?id=1653
Scheint also keine Krankheit zu sein...
Grüße
- bonsaimike
- Beiträge: 548
- Registriert: 04.11.2007, 15:20
- Wohnort: Tirol / Austria
- Kontaktdaten:
Re: Austrieb aus Lärchenzapfen
...
Zuletzt geändert von bonsaimike am 24.06.2014, 14:15, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Austrieb aus Lärchenzapfen
Hatte meine Lärche auch schon mal. Im zweiten Jahr, wenn der Zapfen braun wird, ist das erledigt.
Tschüüss, Michael
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
Re: Austrieb aus Lärchenzapfen
hallo michael,migo hat geschrieben:Hatte meine Lärche auch schon mal. Im zweiten Jahr, wenn der Zapfen braun wird, ist das erledigt.
heißt das, dass der trieb dann abstirbt?
und, kennt jemand den grund, warum sowas passiert?
liebe grüße
christian
christian
Re: Austrieb aus Lärchenzapfen
Soweit ich weiß, bildet der Zapfen im zweiten Jahr die Samen aus. Danach wird er nicht mehr gebraucht und trocknet ab - bleibt aber noch einige Jahre am Baum fest sitzen.
Tschüüss, Michael
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!


