Über die Pflege zweinadliger Kiefern ..............
Re: Japanische Schwarzkiefer Pinus thunbergii
zugegeben, weit ab vom Weg gekommen - aber interessante Meinungen und Argumente dabei.
Sich von Konsumgeilheit und Medialer Dauerbeschallung verführen zu lassen, liegt in den eigenen Händen, wer mitmacht, PECH GEHABT !!!
Re: Japanische Schwarzkiefer Pinus thunbergii
Schade das Ihr das so seht Norbert und Klaus .
Mein Vorschlag zum Nachdenken ...
Vielleicht sollte man dem Jenigen der einen Tread hier eröffnet eine Buttonfunktion
zum anklicken bieten, Diskussion erwünscht oder Diskussion unerwünscht.
Viele Grüße
Holger
Mein Vorschlag zum Nachdenken ...
Vielleicht sollte man dem Jenigen der einen Tread hier eröffnet eine Buttonfunktion
zum anklicken bieten, Diskussion erwünscht oder Diskussion unerwünscht.
Viele Grüße
Holger
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
Re: Japanische Schwarzkiefer Pinus thunbergii
Holger,
der erste Teil der Diskussion über den Baum stört mich nicht aber mehr als die restlichen zwei Seiten sind ausschließlich Beiträge zur Pflege der Art.
Ich würde es wirklich sehr begrüßen, wenn sich die Diskussionen mehr auf das Thema des jeweiligen Unterforums beschränken würde.
In diesem Beispiel muss man alle Seiten zurück lesen, um überhaupt den Ursprungsgegenstand der Diskussion zu erkennen.
Und Marcel hat sich die ganze Zeit nicht mehr geäußert.
Mir hat er mit dem einstellen des Bildes eine Freude gemacht.
der erste Teil der Diskussion über den Baum stört mich nicht aber mehr als die restlichen zwei Seiten sind ausschließlich Beiträge zur Pflege der Art.
Ich würde es wirklich sehr begrüßen, wenn sich die Diskussionen mehr auf das Thema des jeweiligen Unterforums beschränken würde.
In diesem Beispiel muss man alle Seiten zurück lesen, um überhaupt den Ursprungsgegenstand der Diskussion zu erkennen.
Und Marcel hat sich die ganze Zeit nicht mehr geäußert.
Mir hat er mit dem einstellen des Bildes eine Freude gemacht.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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MrBigWednesday
- Beiträge: 335
- Registriert: 23.09.2008, 17:24
Re: Japanische Schwarzkiefer Pinus thunbergii
norbet, deine letzten beiden beiträge haben weder mit dem gezeigten baum, noch mit der daraus entstandenen diskussion zu tun und sind insofern ebenso unpassend... 
ich würde vorschlagen, die diskussion hier abzubrechen und einen thread zu eröffnen mit dem titel "diskussion über die pflege zweinadliger kiefern (sylvestris, mugo, thunbergii, densiflora, etc)", oder so ähnlich.
unter umständen ist es ja möglich, diesen thread zu splitten und den zweiten teil dieses threads in den neuen zu integrieren?
grüsse
gérald
ich würde vorschlagen, die diskussion hier abzubrechen und einen thread zu eröffnen mit dem titel "diskussion über die pflege zweinadliger kiefern (sylvestris, mugo, thunbergii, densiflora, etc)", oder so ähnlich.
unter umständen ist es ja möglich, diesen thread zu splitten und den zweiten teil dieses threads in den neuen zu integrieren?
grüsse
gérald
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MrBigWednesday
- Beiträge: 335
- Registriert: 23.09.2008, 17:24
Re: Über die Pflege zweinadliger Kiefern ..............
nun haben wir den gewünschten diskussions-thread über die zweinadeligen kiefern und ich fände es toll, wenn dieser fortgesetzt würde.
so, wie ich das sehe, gibt es in dieser diskussion 2 interessante aspekte:
1) wie ist zu verfahren, damit eine kiefer in einer vegetationsperiode 2mal nadeln treibt?
2) wie ist zu verfahren, damit die nadellänge einer kiefer kurz werden/bleiben?
so, wie ich das sehe, gibt es in dieser diskussion 2 interessante aspekte:
1) wie ist zu verfahren, damit eine kiefer in einer vegetationsperiode 2mal nadeln treibt?
2) wie ist zu verfahren, damit die nadellänge einer kiefer kurz werden/bleiben?
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Totoro
Re: Über die Pflege zweinadliger Kiefern ..............
Hallo Mr. Big,
zu 1: Bei Waldkiefern ist es mir nie gelungen einen gleichmäßigen zweiten Austrieb zu erzeugen.
Manche hier im Forum haben aber davon gehört oder dies gar selbst erlebt.
Obwohl die klimatischen Bedingungen für die beiden japanischen zweinadligen Kiefern bei uns deutlich schlechter sind als in ihrer Heimat ( das zeigen sie uns ja mit ihrer wesentlich langsameren Wuchsrate)
treiben sie bei uns oft, oder gar immer ?, ein zweites Mal aus.
Gibt es hier eine genetische Komponente ?
zu 2: Wenn die Grundgestaltung fertig ist und die Stammdicke ausreicht möchte man die Nadellänge reduzieren. Dieser Punkt kommt also (bei mir) ganz am Ende( mit Einschränkung
) der Entwicklung zum Bonsai.
Wie erreicht man dies ?
1. Waldkiefer:
Da das Entkerzen (bisher bei mir) nicht klappt bzw. ich zuviel Schiss dazu habe entfällt
diese Technik. Deshalb als Alternative :
A). Umtopfen mit Wurzelschnitt führt in der Regel schon zu kürzeren Nadeln.B) Sparsames Düngen besonders in der Streckungsphase der Nadeln ebenfalls.C) Sparsames , knappes Wässern auch.
D) Geringe allgemeine Nadelmasse in Bezug zur Baumgröße auch. C) staunasses Substrat auch ( nicht so erstrebenswert
) Alle Methoden von A bis D schwächen eine Waldkiefer (was mir eigentlich gar nicht gefällt !) Übertreibt man es damit riskiert man den Baum .
2. die zwei Japanerinnen
:
Mit dem Entkerzen hat man eine PERFEKTE Technik zur Nadelreduktion und zur Erhöhung der Verzweigungsdichte. (praktisch immer eine Verdopplung) Man kann Düngen und Wässern was das Zeug hält. Der Stress und Zeitdruck des zweiten Austriebs lässt dessen Nadeln kleiner werden.
Wie bei der Spitzenförderung ist die Nadelreduktion immer ein endloser Prozeß. Deshalb würde ich nicht von "kurz bleiben" sprechen. Sobald dem Baum das " Joch" der Prozeduren erspart wird schnellt er wieder nach oben mit der Nadellänge. Vielleicht muß er das sogar ab und zu um dauerhaft gesund zu bleiben.(Walter Pall empfahl das hier einmal)
PS: Bei der Ausarbeitung von Astetagen bei Waldkiefern habe ich bei ultralangen Nadeln oft Probleme diese dicht genug zu plazieren ohne Beschattungen zu verursachen. Man muß auch hier, wie im Leben, Kompromisse eingehen. Also bereits in der Entwicklungsphase kürzere Nadeln produzieren, dafür dichte Abfolgen von Etagen möglich machen aber im Gegenzug auf etwas Stammverdickung und Zuwachs verzichten.
Du siehst: Mein Lieblingsthema dessen ich nie müde werde !
Beste Grüße
Dirk
zu 1: Bei Waldkiefern ist es mir nie gelungen einen gleichmäßigen zweiten Austrieb zu erzeugen.
Manche hier im Forum haben aber davon gehört oder dies gar selbst erlebt.
Obwohl die klimatischen Bedingungen für die beiden japanischen zweinadligen Kiefern bei uns deutlich schlechter sind als in ihrer Heimat ( das zeigen sie uns ja mit ihrer wesentlich langsameren Wuchsrate)
treiben sie bei uns oft, oder gar immer ?, ein zweites Mal aus.
Gibt es hier eine genetische Komponente ?
zu 2: Wenn die Grundgestaltung fertig ist und die Stammdicke ausreicht möchte man die Nadellänge reduzieren. Dieser Punkt kommt also (bei mir) ganz am Ende( mit Einschränkung
Wie erreicht man dies ?
1. Waldkiefer:
Da das Entkerzen (bisher bei mir) nicht klappt bzw. ich zuviel Schiss dazu habe entfällt
diese Technik. Deshalb als Alternative :
A). Umtopfen mit Wurzelschnitt führt in der Regel schon zu kürzeren Nadeln.B) Sparsames Düngen besonders in der Streckungsphase der Nadeln ebenfalls.C) Sparsames , knappes Wässern auch.
D) Geringe allgemeine Nadelmasse in Bezug zur Baumgröße auch. C) staunasses Substrat auch ( nicht so erstrebenswert
2. die zwei Japanerinnen
Mit dem Entkerzen hat man eine PERFEKTE Technik zur Nadelreduktion und zur Erhöhung der Verzweigungsdichte. (praktisch immer eine Verdopplung) Man kann Düngen und Wässern was das Zeug hält. Der Stress und Zeitdruck des zweiten Austriebs lässt dessen Nadeln kleiner werden.
Wie bei der Spitzenförderung ist die Nadelreduktion immer ein endloser Prozeß. Deshalb würde ich nicht von "kurz bleiben" sprechen. Sobald dem Baum das " Joch" der Prozeduren erspart wird schnellt er wieder nach oben mit der Nadellänge. Vielleicht muß er das sogar ab und zu um dauerhaft gesund zu bleiben.(Walter Pall empfahl das hier einmal)
PS: Bei der Ausarbeitung von Astetagen bei Waldkiefern habe ich bei ultralangen Nadeln oft Probleme diese dicht genug zu plazieren ohne Beschattungen zu verursachen. Man muß auch hier, wie im Leben, Kompromisse eingehen. Also bereits in der Entwicklungsphase kürzere Nadeln produzieren, dafür dichte Abfolgen von Etagen möglich machen aber im Gegenzug auf etwas Stammverdickung und Zuwachs verzichten.
Du siehst: Mein Lieblingsthema dessen ich nie müde werde !
Beste Grüße
Dirk
-
Totoro
Re: Über die Pflege zweinadliger Kiefern ..............
Hallo zusammen,
noch ein kleiner Nachtrag zur Nadellänge bei zweinadligen Kiefern
:
Manch Einer, ich auf jeden Fall, nimmt sich Photos von Kiefernbonsai zum Vorbild oder Vergleich.
Oft, sei es im Internet oder in Büchern/Magazinen/Katalogen, fehlt dann der Bezug zur Größe.
Hier im Forum sieht man jetzt ja häufiger erstaunlich große Kiefern. Manche fast einen meter hoch.
Instinktiv, vielleicht geht es nur mir so, verkleinere ich den Baum vor meinem geistigen Auge und bin im Vergleich zu meinen Bäumen erst einmal beeindruckt.
Unter anderem auch von den stimmigen Nadelproportionen !
In Natura leidet dann aber meist der "Bonsaieffekt"
.
Der "dicke Brummer" erscheint mir dann eher als ein Niwaki- Gartenbaum. Seine Nadeln sind fast so lang wie die einer Kiefer in Natur, seine Verzweigungsdichte ist aus der Nähe betrachtet doch nicht so hoch und und...
Es wird ja oft behauptet man würde einige Bonsai nicht für die Darstellung auf Photos züchten. Manchmal habe ich da aber ein paar Zweifel.
Anders herum:
Bei kleineren Bonsaiformaten wird die Proportion der Nadellänge zur Baumgröße erst wichtig.
Am wichtigsten ist sie, finde ich, für Chuhin.
Ohne Frage muß sie bei Shohin und Mame auch kurz sein, man (besser ich
) ist aber hier bereit andere Proportionen gelten zu lassen. Hier tritt so ein " Verniedlichungs- Karikatur- Vereinfachungs-Effekt"
in Kraft der auch größere Nadeln (immer im Vergleich zur Baumgröße) stimmig macht.
Ja, ja die Proportionenlehre. Wie vermisse ich da ein ehemaliges Forumsmitglied
Gruß
Dirk
noch ein kleiner Nachtrag zur Nadellänge bei zweinadligen Kiefern
Manch Einer, ich auf jeden Fall, nimmt sich Photos von Kiefernbonsai zum Vorbild oder Vergleich.
Oft, sei es im Internet oder in Büchern/Magazinen/Katalogen, fehlt dann der Bezug zur Größe.
Hier im Forum sieht man jetzt ja häufiger erstaunlich große Kiefern. Manche fast einen meter hoch.
Instinktiv, vielleicht geht es nur mir so, verkleinere ich den Baum vor meinem geistigen Auge und bin im Vergleich zu meinen Bäumen erst einmal beeindruckt.
Unter anderem auch von den stimmigen Nadelproportionen !
In Natura leidet dann aber meist der "Bonsaieffekt"
Der "dicke Brummer" erscheint mir dann eher als ein Niwaki- Gartenbaum. Seine Nadeln sind fast so lang wie die einer Kiefer in Natur, seine Verzweigungsdichte ist aus der Nähe betrachtet doch nicht so hoch und und...
Es wird ja oft behauptet man würde einige Bonsai nicht für die Darstellung auf Photos züchten. Manchmal habe ich da aber ein paar Zweifel.
Anders herum:
Bei kleineren Bonsaiformaten wird die Proportion der Nadellänge zur Baumgröße erst wichtig.
Am wichtigsten ist sie, finde ich, für Chuhin.
Ohne Frage muß sie bei Shohin und Mame auch kurz sein, man (besser ich
Ja, ja die Proportionenlehre. Wie vermisse ich da ein ehemaliges Forumsmitglied
Gruß
Dirk


