Pinus parviflora - Shohin

Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
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Lachh
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Pinus parviflora - Shohin

Beitrag von Lachh »

Hier mal eine wurzelechte Mädchenkiefer 2009-heute.

Enjoy,
Lars
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2009 direkt nach dem Erwerb
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MrBigWednesday
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Re: Pinus parviflora - Shohin

Beitrag von MrBigWednesday »

ist schön gewachsen. so langsam lässt sich ordnung reinbringen...
ich denke mal, die momentane schale ist rein zweckmässig, oder?
überwinterst du sie frostfrei?
Totoro

Re: Pinus parviflora - Shohin

Beitrag von Totoro »

Hallo Lars,

sehr schönes, gesundes Bäumchen *daumen_new*
Auf einem Bild ( Juli 2011,parvi-04) kann ich im Hintergrund eine sehr interessante kleine Waldkiefer ? sehen. *daumen_new*



Gruß
Dirk
Lachh
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Re: Pinus parviflora - Shohin

Beitrag von Lachh »

Nein, das ist eine japanische Schwarzkiefer, die ich vom Schily hab. Guckst Du hier: http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 35&t=15940
Ich poste vielleicht mal ein Update dazu.
Gruß,
Lars
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Dirk K. aus L.
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Re: Pinus parviflora - Shohin

Beitrag von Dirk K. aus L. »

Hallo, Lars!

Wurzelechte Mädchenkiefern gelten in unseren mitteleuropäischen Breiten ja als sichere Todeskandidaten.

Dein Exemplar sieht dagegen sehr gesund aus. Schreib doch bitte etwas zu deinen Pflegegewohnheiten (Substrat, Gießen, Düngen).

Nur weiter so!

Grüße, Dirk
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
Lachh
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Re: Pinus parviflora - Shohin

Beitrag von Lachh »

Hallo Dirk,

na ja, die Nadeln sind, wie man auf den letzten Fotos sehen kann, schon beunruhigend hellgrün-gelb. Auch wenn das jetzt schon seit fast zwei Jahren so ist, würde ich das nicht so richtig gesund nennen und ehrlich gesagt ist der Baum, auch wenn er einer meiner Lieblingsbäume ist, ein Zitterkandidat.

Im Frühjahr habe ich den Baum notumgetopft, da die Kerzen einfach nicht kamen und die Nadeln vom letzten Jahr sehr gelb und teilweise nur 2 cm lang waren. Ich habe dann mutig den Kernballen aus japanischer Lehmpampe aufgelöst und gehofft. Wie man sieht kamen die Kerzen dann und jetzt sind die Nadeln wieder wie gewohnt ca. 5 cm lang.

Zur Pflege: Ich mache da eigentlich nichts Besonderes. Rein mineralisches Substrat aus Kyriu + Trockenschüttung + etwas Akadama, volle Sonne, bei Regen unterstellen, eher trocken halten (d.h. gießen nur jeden zweiten Tag, aber Nadeln jeden Tag sehr kurz überbrausen) und aus Verzweiflung über die gelben Nadeln gebe ich großzügig Fetrilon, Bittersalz und Biogold. Beim Entfernen der alten Nadeln bin ich vergleichsweise vorsichtig und lasse immer einige stehen. Im Winter lasse ich sie etwas leichten Frost bekommen und stelle sie dann unter (frostfrei). Das wars.

Viele Grüße,
Lars
Eva Warthemann
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Re: Pinus parviflora - Shohin

Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Lars!
Einen Versuch wäre es wert, wenn Du Dir aus einen Nadelwald (Kiefenrbestand) eine Handvoll verrottete Nadelwalderde mitnimmst. Diese arbeitest Du unter das jetzige Substrat. Nach kurzer Zeit sieht man eine Verbesserung an der Nadelfarbe. Ich denke dem Baum fehlt Mykhorrizza.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Zuletzt geändert von Eva Warthemann am 31.08.2012, 23:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Lachh
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Re: Pinus parviflora - Shohin

Beitrag von Lachh »

Danke, das werde ich vielleicht mal versuchen. Der Baum hatte beim letzten Umtopfen aber noch Mykorrhiza und ich habe auch immer fleissig das Mykorrhizapulver vom Sponsor unter das Substrat gemischt. Trotzdem kann es gut sein, dass es damit aus welchen Gründen auch immer nicht wirklich klappt.
Lars
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Dirk K. aus L.
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Re: Pinus parviflora - Shohin

Beitrag von Dirk K. aus L. »

Hallo, Lars!
Lachh hat geschrieben:
Im Frühjahr habe ich den Baum notumgetopft, da die Kerzen einfach nicht kamen und die Nadeln vom letzten Jahr sehr gelb und teilweise nur 2 cm lang waren. Ich habe dann mutig den Kernballen aus japanischer Lehmpampe aufgelöst und gehofft. Wie man sieht kamen die Kerzen dann und jetzt sind die Nadeln wieder wie gewohnt ca. 5 cm lang.
Lars
Richtig gemacht!

Das Tückische ist, dass diese importierten Mädels oberirdisch lange Zeit eigentlich ganz munter aussehen, während unterirdisch alles im Argen liegt.

Ich habe auch schon auf Workshops Leute getroffen, deren Mädchenkiefern ausgeprägt gelb-grüne Nadeln hatten. Den hatte man beim Verkauf erzählt, die Farbe sei normal, da es sich um eine besondere "Varietät" handle. Ich habe da meine Zweifel ...

Meiner bescheidenen Erfahrung nach mögen die Mädchenkiefern auch durchaus das "aggressive" Wässern -- vorausgesetzt, sie stehen nachweislich in modernem Substrat! Von Akadama hingegen halte auch ich mittlerweile gar nichts mehr, da es bei mir schon nach einem Jahr im Topf allmählich zu Pampe degeneriert.

Grüße, Dirk
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