Hi
Echt cool. Danke für eure Ratscläge und Tipps. Wäre echt net selbst darauf gekommen...hat sich also mal wieder gelohnt mein Anliegen an euch weiter zu geben
Vielen Dank.
Ich war heute aber auch nicht ganz untätig. Ich habe mal ein paar Versuche gemacht, wie steil ich die Platte stellen kann bevor alles wieder rausgeschwemmt wird.
Ich habe dazu eine sehr glatte Presspappe (beschichtetes Sperrholz) genommen, an ihr 3 Dachlatten drauf genagelt und die Walter-Mischung eingefüllt. Bevor ich das ganze schräg gestellt habe, habe ich es noch gut angedrückt und etwas gerüttelt, das die Kontaktfläche der einzelnen Körner möglichst groß ist.
Ich musste dann mit erstaunen feststellen das bei einem Neigungswinkel von 50 ° das ganze noch immer drin blieb. Den Winkel werde ich bei meinem vorhaben nicht verwenden, aber wenn es hier hält dann auch wenn es flacher ist.
Ich habe das Substrat dann noch etwas strapaziert um zu schauen was passiert.
Ich habe zum einen mit einer Gießkanne einen feinen Wasserstrahl drauf rieseln lassen, also den eigentlichen Gieß- bzw. Düngevorgang nachgestellt. Nichts passierte.
Dann habe ich noch den Gartenschlauch genommen und mit einem Aufsatz, der vom prinzip genau so ist wie die Brause der Gießkannen nur war dort der Druck wesentlich höher. Damit wollte ich einen Starkregen simulieren. Hier konnte ich beobachten wie sich an manchen Stellen das Substrast etwas weg schwemmte, aber es war nicht so schlimm, als das alles runter rutschen würde.
Dann habe ich das ganze Ding noch in der prallen Sonne stehen lassen, bis alles so gut wie, wieder trocken war. Auch im trockenen Zustand passierte nichts. Das einzige was passieren müsste, damit die oberste Schicht abrutscht, bzw. einzelnen Substratsteinchen runterkullern, war eine Erschütterung. Dazu habe ich ein paar mal gegen die Konstruktion dagegen geklopft.
Ich konnte daraus nun feststellen das durch feuchtes Substrat Winkel von 50 ° locker möglich sind und weder Regen noch eine Erschütterung das ganze zum rutschen bringen. Selbst eine langanhaltende Gießprozedur interessierte das Substrat nicht. Ich hätte gedacht, Ok, jetzt würde das Wasser das Substrat nun unterspühlen und dann kommt die Lawine. Dem war aber nicht so. Das Wasser konnte durch das durchlässige Substrat sehr schnell den Weg nach unten finden und abfließen.
Vermische ich den Blähton noch mit Lavagranulat und einen Tick mehr Torf dann kann kommen was will...Und wenn ich dazu noch einzelnen Gitter, wie ihr mir ja beschrieben habt, als "Lawinenschutz" installiere, sollte dem Vorhaben nichts mehr im wege stehen.
Achja. Als ich am Ende wieder alles aufräumte und auseinander baute habe ich zuvor das Substrat abgekippt. Erst bei ca. 70 bis 80 ° ist alles runtergerutscht.
Ich habe noch mal 3 Bilder gemacht, damit ihr mir das auch glaubt
Jetzt muss ich nur noch eine große Platte finden und dann kann ich die "Schale" auch schon für das kommende Frühjahr vorbereiten.
Die Bäume werde ich, wie von "MrBig..." beschrieben und wie man es auch sonst eigentlich macht mit Draht fixieren. Ich denke die Bäume zu befestigen ist das kleinere Problem.
Zu dem Keto noch was. Wie sieht da das Mischungsverhältnis von Akadama und Keto aus?
Viele Grüße und nochmal vielen Dank an alle.