Totoros Gestaltungsvorschläge ohne Bilder
Totoros Gestaltungsvorschläge ohne Bilder
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Dirk, mich würde interessieren wie man Biegungen im Stammverlauf mit Spanndrähten hinbekommen kann. Vielleicht hast du da ja Bildmaterial zu.
Danke, Tobias
Dirk, mich würde interessieren wie man Biegungen im Stammverlauf mit Spanndrähten hinbekommen kann. Vielleicht hast du da ja Bildmaterial zu.
Danke, Tobias
Sich von Konsumgeilheit und Medialer Dauerbeschallung verführen zu lassen, liegt in den eigenen Händen, wer mitmacht, PECH GEHABT !!!
-
Totoro
Re: Kleine Birke
Hallo Mac Best,
du weißt wahrscheinlich , oder auch nicht, das ich mich mit Photos ein wenig rar mache.
Bin halt kein Junge für den ersten Abend
Mit Spanndrähten/schnüren kann man ganz leicht die wunderbarsten Biegungen, gerade für Moyogi, erzeugen. Viel , viel besser als mit einer Drahtung und das narbenfrei und auch dreidimensional. Also nicht bloß ein einfaches S.
Schwierig ist meist nur die UNTERSTE Biegung in BODENNÄHE. ( zumindestens für mich)
Deshalb ist es, wie ich bereits erwähnte, auch so toll ein Bäumchen mit derselben zu finden.
Wieviele Moyogi- gestaltungen haben leider einen geraden tachiagari und Biegungen erst weiter oben. Siehe die Birke von Martin S.
Du brauchst nur :
1. Anzuchtschale aus weichem, durchstechbarem Kunststoff oder Nudelsieb 2. Du fixierst das Stämmchen mittels Schnur/Draht am Stammansatz. 3. jetzt kannst du , besonders einfach wenn wie bei der kleinen Birke durch zweifachen Rückschnitt des Stämmchens bereits Stammkrümmung vorhanden ist deine Spanndrähte/schnüre (schön mit schläuchlein abpolstern) am Schalenrand und am Baum anbringen. Am wirkungsvollsten ist es natürlich wenn sich Spanndrähte gegenüber stehen und so als Widerlager wirken !
VORSICHT: Zarte Birkenstämmchen brechen recht leicht. Also mit dem verdrillen des Drahtes nicht zu weit gehen !
Die" Trauerform" wirkt deshalb nicht, weil in der Natur nur die jüngsten Zweige wirklich hängen.
Bei Martins Birke hängen aber schon Sekundäräste, in der Krone sogar schon Primäräste. Das ist dann auch nicht die natürliche Form.
Wäre mir noch egal wenn es , wie Moyogi
, gut aussehen würde.
Gruß
Dirk
du weißt wahrscheinlich , oder auch nicht, das ich mich mit Photos ein wenig rar mache.
Bin halt kein Junge für den ersten Abend
Mit Spanndrähten/schnüren kann man ganz leicht die wunderbarsten Biegungen, gerade für Moyogi, erzeugen. Viel , viel besser als mit einer Drahtung und das narbenfrei und auch dreidimensional. Also nicht bloß ein einfaches S.
Schwierig ist meist nur die UNTERSTE Biegung in BODENNÄHE. ( zumindestens für mich)
Deshalb ist es, wie ich bereits erwähnte, auch so toll ein Bäumchen mit derselben zu finden.
Wieviele Moyogi- gestaltungen haben leider einen geraden tachiagari und Biegungen erst weiter oben. Siehe die Birke von Martin S.
Du brauchst nur :
1. Anzuchtschale aus weichem, durchstechbarem Kunststoff oder Nudelsieb 2. Du fixierst das Stämmchen mittels Schnur/Draht am Stammansatz. 3. jetzt kannst du , besonders einfach wenn wie bei der kleinen Birke durch zweifachen Rückschnitt des Stämmchens bereits Stammkrümmung vorhanden ist deine Spanndrähte/schnüre (schön mit schläuchlein abpolstern) am Schalenrand und am Baum anbringen. Am wirkungsvollsten ist es natürlich wenn sich Spanndrähte gegenüber stehen und so als Widerlager wirken !
VORSICHT: Zarte Birkenstämmchen brechen recht leicht. Also mit dem verdrillen des Drahtes nicht zu weit gehen !
Die" Trauerform" wirkt deshalb nicht, weil in der Natur nur die jüngsten Zweige wirklich hängen.
Bei Martins Birke hängen aber schon Sekundäräste, in der Krone sogar schon Primäräste. Das ist dann auch nicht die natürliche Form.
Wäre mir noch egal wenn es , wie Moyogi
Gruß
Dirk
Re: Kleine Birke
Ja Dirk, das ist schon alles klar, gilt aber doch wohl eher um Äste in die gewünschte Position zu bringen. Meine Frage bezog sich aber darauf, wie dies beim Stamm funktionieren soll. Wenn du dich mit Fotos so schwer tust, mach doch bitte mal eine Zeichnung, in der es hervorgeht, mit deiner geschilderten Methode Biegungen in den Stamm zu bekommen.
Danke schonmal, Tobias
Danke schonmal, Tobias
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Totoro
Re: Kleine Birke
Hallo Mac Best :
Sorry eine Zeichnung ist ja noch schwerer
Ich steh mit der Computertechnik eher auf Kriegsfuß
.
Die Stammdicke dieser Mame-Birke könnte schon zu stark sein, schätze ich ( kein Witz !). Mit ganz dünnen Stämmchen ist das viel gefahrloser. Gerade Birken brechen sehr schnell. Bei einer Moyogi-Form( welche mir gefällt
) muß man extrem starke Biegungen erzeugen. Manch Einer
würde das dann als stark übertrieben ansehen !
Aber die Stammverdickung (und Birken dicken sehr gut und schnell) "frisst "dir ein Großteil der Krümmungswinkel erstaunlich schnell wieder auf.
Die dreidimensionale Stammkrümmung mit Spanndrähten/ Schnüren ist die LEICHTESTE ÜBUNG !
Du brauchst ( das hatte ich doch in meinen vorherigen Ausführungen glatt vergessen
) natürlich noch einen Bambusstab/stäbchen am Stamm !!!
Die Chinesen und Japaner produzieren so ihre Massenware, den sogenannten mallsai
.
Jetzt aber nicht gleich das Näschen rümpfen bitte.
Diese Methode ist nämlich behutsam und sorgfältig ( nicht im Akkordtempo
) angewandt ERSTKLASSIG. Da kommt dann garantiert KEINE WENDELTREPPE bei heraus !
Bei Ästen ( alo entgegen deiner Vermutung) kriegst du meist nur eine mehr oder weniger zweidimensionale Krümmung hin ( weil du weniger Bezugspunkte hast). Nach Unten( am Schalenrand/ Drahtöse im Substrat befestigt) und nach Oben ( am höheren Ast oder Bambusstab befestigt).
Dies gilt natürlich nur für die Jungpflanzenbonsaianzucht (ich liebe lange Wörter
)
Gruß
Dirk
Sorry eine Zeichnung ist ja noch schwerer
Die Stammdicke dieser Mame-Birke könnte schon zu stark sein, schätze ich ( kein Witz !). Mit ganz dünnen Stämmchen ist das viel gefahrloser. Gerade Birken brechen sehr schnell. Bei einer Moyogi-Form( welche mir gefällt
Aber die Stammverdickung (und Birken dicken sehr gut und schnell) "frisst "dir ein Großteil der Krümmungswinkel erstaunlich schnell wieder auf.
Die dreidimensionale Stammkrümmung mit Spanndrähten/ Schnüren ist die LEICHTESTE ÜBUNG !
Du brauchst ( das hatte ich doch in meinen vorherigen Ausführungen glatt vergessen
Die Chinesen und Japaner produzieren so ihre Massenware, den sogenannten mallsai
Jetzt aber nicht gleich das Näschen rümpfen bitte.
Diese Methode ist nämlich behutsam und sorgfältig ( nicht im Akkordtempo
Bei Ästen ( alo entgegen deiner Vermutung) kriegst du meist nur eine mehr oder weniger zweidimensionale Krümmung hin ( weil du weniger Bezugspunkte hast). Nach Unten( am Schalenrand/ Drahtöse im Substrat befestigt) und nach Oben ( am höheren Ast oder Bambusstab befestigt).
Dies gilt natürlich nur für die Jungpflanzenbonsaianzucht (ich liebe lange Wörter
Gruß
Dirk
Re: Kleine Birke
Erschließt sich mir immer noch nicht ganz. Auch wenn du ne Menge geschrieben hast, bin ich genau so schlau wie vorher. Wo fixiere ich den Bambusstab - am Stamm, im Substrat...Bambusstäbchen senkrecht oder waagerecht? Dann würde mich interessieren, wie die Spanndrähte am Bambusstäbchen zum Einsatz kommen und
Danke schonmal, Tobias
- was ist da nun wieder gemeint? Ich hatte ja keine Vermutung angestellt, sondern vielmehr geschrieben das Äste in die gewünschte Position gebracht werden können, nicht um Krümmungen zu gestalten.Bei Ästen ( alo entgegen deiner Vermutung) kriegst du meist nur eine mehr oder weniger zweidimensionale Krümmung hin
- wenn dem so ist, vielleicht hast du ja da doch irgendwo ein Bild voneiner deiner Gestaltungen mit dieser Technik. Wär denke ich am einfachsten das anhand von Bildern zu beschreiben, auch wenn du immer sehr ausführlich schreibst, meine Fragen konnten damit nicht beantwortet werden.Die dreidimensionale Stammkrümmung mit Spanndrähten/ Schnüren ist die LEICHTESTE ÜBUNG !
Danke schonmal, Tobias
Sich von Konsumgeilheit und Medialer Dauerbeschallung verführen zu lassen, liegt in den eigenen Händen, wer mitmacht, PECH GEHABT !!!
Re: Kleine Birke
Dann nimm doch Papier und Kuli und scanne oder fotografiere Deine Zeichnung hinterher!Totoro hat geschrieben: Sorry eine Zeichnung ist ja noch schwererIch steh mit der Computertechnik eher auf Kriegsfuß
.
Deinen verbalen Erklärungen kann ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich folgen.
LG, Heike
-
Totoro
Re: Kleine Birke
Hallo Mac. Best und Heike,
schade das ich mich nicht verständlich auszudrücken vermag.
Gruß
Dirk
schade das ich mich nicht verständlich auszudrücken vermag.
Gruß
Dirk
- Martin_S
- Beiträge: 11766
- Registriert: 05.01.2004, 20:26
- Wohnort: Linker Niederrhein, da wo et geil is'
Re: Totoros Gestaltungsvorschläge ohne Bilder
Wieviel Moyogi Birken habt ihr schon gesehen?
Also meine Birke entspricht doch eher dem natürlichen Habitus einer Birke, als es eine klassische Moyogi Form vermag. Oder sehe ich da etwas falsch?
M
Also meine Birke entspricht doch eher dem natürlichen Habitus einer Birke, als es eine klassische Moyogi Form vermag. Oder sehe ich da etwas falsch?
M
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Re: Totoros Gestaltungsvorschläge ohne Bilder
Martin_S hat geschrieben:Wieviel Moyogi Birken habt ihr schon gesehen?
Also meine Birke entspricht doch eher dem natürlichen Habitus einer Birke, als es eine klassische Moyogi Form vermag. Oder sehe ich da etwas falsch?
M
Wenn ich jetzt mal schlußfolgern soll, daß 'Moy-dingensda' das gute alte frei-aufrecht bedeutet, was ich mir ebenso wenig zum merken gedenke, wie Dirk bereit ist Bilder, Scans oder einfache Links einzustellen oder anzugeben (Der will einfach nicht!), dann ist Martins Birke nach Nakas skizzen nicht frei-aufrecht, sondern eher eine freie Besenform nach Pall. Wenn ich aus dem Fenster sehe, dann passt das schon.
Nebenbei, wenn jemand sagt, er möchte eine typische Birke gestalten, dann passt die Diskussion, wenn jemand einen anderen Ansatz hat, ist sie für den Eimer. Hoesy hat eher von dem Stammverlauf gesprochen, die Birkenidee kam von 3. Seite.
73 Anja
Re: Totoros Gestaltungsvorschläge ohne Bilder
Mir ist es eigentlich recht egal ob meine Birke nun aussieht wie eine "echte" oder ob es ein Moyogi ist.
Wie gesagt, bei den 12cm ist es mit hängenden Ästen schwer und in der Mame/Shohin Abteilung muss man sowieso oft Abstriche machen. Mir gefällt sie so wie sie ist.
Aber ich finde die Diskussion trotzdem sehr spannend! Aber Bilder wären wirklich toll - ich seh auch nicht ganz durch was du meinst, Dirk.
Aber ich finde die Diskussion trotzdem sehr spannend! Aber Bilder wären wirklich toll - ich seh auch nicht ganz durch was du meinst, Dirk.
-
Totoro
Re: Totoros Gestaltungsvorschläge ohne Bilder
Hallo zusammen,
die Überschrift !
@Martin:
Keine
Ist das ein Kriterium ? Für mich nicht.
Deine Birke entspricht, meiner Meinung nach, ebensowenig wie die klassische Moyogi Form dem natürlichen Habitus der Art.
Besonders nicht mit den im oberen Stamm verdächtigen "moyogiähnlichen"
Krümmungen.
Die bilden für mich einen kleinen Widerspruch zum geraden tachiagari.
Die Mame-Birke hat die für Moyogi so unverzichtbare Krümmung im Tachiagari.
Darum ging es doch, als ich auch schon wieder der Klasse verwiesen wurde.
Zu meinen ausstehenden Bildern ( Lesen kommt immer mehr aus der Mode):
Die kommen noch irgendwann. Es sei denn ich werde nicht versetzt und muss die Bonsaischule verlassen.
Gruß
Dirk
die Überschrift !
@Martin:
Keine
Deine Birke entspricht, meiner Meinung nach, ebensowenig wie die klassische Moyogi Form dem natürlichen Habitus der Art.
Besonders nicht mit den im oberen Stamm verdächtigen "moyogiähnlichen"
Die bilden für mich einen kleinen Widerspruch zum geraden tachiagari.
Die Mame-Birke hat die für Moyogi so unverzichtbare Krümmung im Tachiagari.
Darum ging es doch, als ich auch schon wieder der Klasse verwiesen wurde.
Zu meinen ausstehenden Bildern ( Lesen kommt immer mehr aus der Mode):
Die kommen noch irgendwann. Es sei denn ich werde nicht versetzt und muss die Bonsaischule verlassen.
Gruß
Dirk
Re: Totoros Gestaltungsvorschläge ohne Bilder
Hallo Dirk,
nur damit wir Nicht-Japaner auch verstehen, um was es eigentlich gehen soll...
Ist das so?
Die Birke ist ein Baum, der sich sympodial verzweigt (das soll jetzt nicht gegen die Nicht-Griechen gehen...
), und dieses "hin und her zickzackende" Stammschema wird durch die frei aufrechte Form abgebildet, im Gegensatz zur streng aufrechten, die der monopodialen Verzweigung entspricht, wie sie vor allem bei Nadelbäumen vorkommt - hier ein gutes Bild dazu:
http://www.forstbotanik.uni-freiburg.de ... otII/abb21
Gekrümmt (= über diesen grundlegenden "Zickzack" hinausgehend) muss da zunächst mal nichts sein, oder?
Gruß,
Stefan
nur damit wir Nicht-Japaner auch verstehen, um was es eigentlich gehen soll...
Das heißt, wenn ich das richtig lese, dass für eine frei aufrechte Form der Stamm unter dem ersten Astansatz unbedingt gekrümmt sein muss.Totoro hat geschrieben: Die Mame-Birke hat die für Moyogi so unverzichtbare Krümmung im Tachiagari.
Ist das so?
Die Birke ist ein Baum, der sich sympodial verzweigt (das soll jetzt nicht gegen die Nicht-Griechen gehen...
http://www.forstbotanik.uni-freiburg.de ... otII/abb21
Gekrümmt (= über diesen grundlegenden "Zickzack" hinausgehend) muss da zunächst mal nichts sein, oder?
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Re: Kleine Birke
Ja, das finde ich auch und dafür schreibst Du enorm viel... und immer wenn man versucht, Dich zu etwas konkretem aufzufordern, um wirklich zu verstehen was Du meinst und herauszufinden ob Du tatsächlich weißt wovon Du redest, duckst Du Dich weg.Totoro hat geschrieben:schade das ich mich nicht verständlich auszudrücken vermag.
Manchmal ist reden Silber und schweigen Gold. Ich bin es oft so leid, dass Du praktisch jeden Thread an Dich reißt, Deine Meinungen und Theorien ausbreitest und doch kaum nützliches beiträgst.
Entschuldigung, aber leider ist das wirklich so.
LG, Heike
-
MrBigWednesday
- Beiträge: 335
- Registriert: 23.09.2008, 17:24
Re: Totoros Gestaltungsvorschläge ohne Bilder
heike
die richtigen fragen zu stellen ist ebenso wichtig, wie die richtigen antworten zu finden.
in bezug auf totoro bedeutet das, dass er immer wieder ansätze für spannende diskussionen liefert. die enstandene schlussfolgerung einer diskussion halte ich für genauso wertvoll wie eine fachkompetente antwort auf eine frage.
(übrigens finde ich ein pauschales " habs-nicht-verstanden" auch nicht das gelbe vom ei. das meiste hat wohl jeder verstanden und übrig bleiben noch vereinzelte detailfragen).
totoro
ich vermag zwar auch nicht zu verstehen, warum du kein bild einstellst, aber ich nehme eine solche haltung nicht zum anlass einer diskussion. vielmehr würde ich mich freuen, wenn du diese technik weiter erläutern könntest.
so, wie ich das bis anhin verstanden habe, muss die pflanze gut im gefäss verankert sein (wenn sie nicht bereits gut in der schale angewchsen ist, wird sie zusätzlich mit geeigneten mitteln fixiert).
dann werden drähte immer zwischen schalenrand und der stelle am stamm, wo eine biegung erreicht werden soll, angelegt. um die biegung zu erreichen ist es notwendig, einen weiteren draht auf der gegenüberliegenden seite der schale und oberhalb der biegestelle anzubringen, der dann einen ausreichenden gegenzug bewirkt.
was ich aber noch nicht verstanden habe, ist das von dir erwähnte bambusstöckchen? wo wird dieses angebracht? ich kann es mir nur als partielle stammverlängerung erklären, um mit der daraus resultierenden hebelwirkung einen geringeren kraftauwand beim anbringen des zug- bzw. spanndrahtes zu bewirken.
ich würde mich freuen, wenn du diesen punkt genauer ausführen könntest.
grüsse
gérald
die richtigen fragen zu stellen ist ebenso wichtig, wie die richtigen antworten zu finden.
in bezug auf totoro bedeutet das, dass er immer wieder ansätze für spannende diskussionen liefert. die enstandene schlussfolgerung einer diskussion halte ich für genauso wertvoll wie eine fachkompetente antwort auf eine frage.
(übrigens finde ich ein pauschales " habs-nicht-verstanden" auch nicht das gelbe vom ei. das meiste hat wohl jeder verstanden und übrig bleiben noch vereinzelte detailfragen).
totoro
ich vermag zwar auch nicht zu verstehen, warum du kein bild einstellst, aber ich nehme eine solche haltung nicht zum anlass einer diskussion. vielmehr würde ich mich freuen, wenn du diese technik weiter erläutern könntest.
so, wie ich das bis anhin verstanden habe, muss die pflanze gut im gefäss verankert sein (wenn sie nicht bereits gut in der schale angewchsen ist, wird sie zusätzlich mit geeigneten mitteln fixiert).
dann werden drähte immer zwischen schalenrand und der stelle am stamm, wo eine biegung erreicht werden soll, angelegt. um die biegung zu erreichen ist es notwendig, einen weiteren draht auf der gegenüberliegenden seite der schale und oberhalb der biegestelle anzubringen, der dann einen ausreichenden gegenzug bewirkt.
was ich aber noch nicht verstanden habe, ist das von dir erwähnte bambusstöckchen? wo wird dieses angebracht? ich kann es mir nur als partielle stammverlängerung erklären, um mit der daraus resultierenden hebelwirkung einen geringeren kraftauwand beim anbringen des zug- bzw. spanndrahtes zu bewirken.
ich würde mich freuen, wenn du diesen punkt genauer ausführen könntest.
grüsse
gérald
Re: Totoros Gestaltungsvorschläge ohne Bilder
Ich glaub ich weiß wozu das gut ist.MrBigWednesday hat geschrieben:was ich aber noch nicht verstanden habe, ist das von dir erwähnte bambusstöckchen? wo wird dieses angebracht?
Um das auch weiter ohne Bilder gut erklären zu können verleg ich das ganze in die Ebene und die Biegung des Stamms folgt einer Sinusfunktion. Dann stellt das Bambusstöckchen die Achse dar um das sich die Sinusfunktion schlängelt. An den Kreuzungspunkten wird der Stamm befestigt. So wird eine deutlich höhere Stabilität der gesamten Konstruktion erreicht und es erleichtert die Arbeit.
Dirk verbessere mich wenn dich falsch liege.
Gruß raga
Mors est quies viatoris
Fines est omnis laboris
Fines est omnis laboris


