a: Unbedarftheit
b: Artensammelwut
c: Die Suche nach der ultimativen Herausvorderung
B wars bei mir nicht, sondern eindeutig a. Alles was damal im elterlichen Garten aufging wurde als Bonsaimaterial betrachtet, ein Spitzahornsämling war da nur logisch. Die Probleme gingen da schon los. Der Baum wurde zunächst wachsen gelassen und oberirdisch etwas zurückgenommen. Als dreijähriges Pflänzchen dann esrtmalig umgeschult, der erste Fehler, das hätte man sofort machen sollen. Mit einer Pfahlwurzel und Nebenwurzeln wie an einer Wendeltreppe war rein gar nix anzufangen. Die Pflanze wurde dann durch ein Loch einer Siebdruckplatte gesteckt und so wieder eingepflanzt. Geplant war also ein Abmoosen mit der Plättchenmethode. Nach zwei Jahren waren auf einer Seite sehr lange dicke Wurzeln, leider ohne Verzweigung, enstanden, auf der anderen dafür gar keine. Also die langen Wurzeln gekürzt, die Gegenseite eingeritzt und ohne was am Mutterwurzelballen zu verändern wieder zurück in den Garten. Nach weiteren zwei Jahren, in denen der oberirdische Teil deutlich zunahm, waren dann genügend Wurzeln vorhanden um den Baum von der Unterlage zu trennen. Das Nebari ist aber ziemlich einseitig und weit entfernt von optimal.
Das erste Photo zeigt den Baum 2005, ich glaube das zweite Jahr in einer zu klein dimensionierten Holzkiste und außerdem in einem zu grobkörnigem Substrat. Anhand der handwerklichen Meisterschaft der Drahtung, die die Qualität des Materials widerspiegelt, läßt sich der Motivationsgrad ablesen


