Vielen Dank für die Rückmeldungen!
Wenn man sich das 2012er Bild anschaut, wird das Problem ein bisschen deutlicher, dass ein starkes Aufrichten, zusammen mit dem deutlichen Bogen, der sich über die letzten Jahre ergeben hat (
und nicht mehr zurückgedrahtet werden kann), zu einem sehr einseitigen Kronen"ansatz" führen würde.
@Heike: Irgendwie tendiere ich bei solchen sehr kleinen, filigranen (
"bleistiftstark", 20 cm hoch) Bäumchen zu einer etwas "krasseren" Formgebung, die bei größeren Formaten eher übertrieben aussehen würde, und der Winkel lehnt sich dem Nebari an, mit dem ich bisher gedanklich etwas zu kämpfen hatte. Jetzt gefällt mir ganz gut, wie die weiße Borke in die oberflächennahen Wurzeln zieht. Aber wieder ein wenig weiter aufrichten ist sicher drin, mal sehen (
2013 wollte ich sie eigentlich nicht umtopfen).
@Anja: das ist die Frage, warum ich mir mit "geneigt" nicht so sicher bin. Bei "windgebeugt" müsste die Krone wohl in die andere Richtung zeigen(?), also die, in welche der Wind mit den Jahren den Stamm gedrückt hat. Hier suchte ich eigentlich diese geschlossenere Form, bei der sich die Krone wieder über den Wurzelansatz beugt.
Diese Äste sind erstmal nur einjährige Triebe, die ich wahrscheinlich weiter absetzen werde; das ist ja keine endgültige Zielvorstellung, dass ein Trieb ganz bis in die Spitze zieht.
@Jupp - ja, ich bin mir bei dieser gebeugten(?) Form auch nicht sicher, ob das nicht immer recht artifiziell ist, so eine Art idealisierte "Trauerbirke"... und doch, es scheint das auch in der Natur zu geben (
hier ein anonymes Bild aus den Weiten des www, das meiner Vorstellung etwas näher kommt:http://www.meine-photos.de/data/thumbna ... 70_723.jpg).
Gruß,
Stefan