Hainbuche
- motorrad-frank
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Hainbuche
Hallo Leute, hier mal eine Hainbuche, welche nach 5 Jahren langsam Spaß macht ....
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- motorrad-frank
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Re: Hainbuche
......und nun belaubt ......
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- motorrad-frank
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Re: Hainbuche
Hier noch eine Abendaufnahme als Schnappschuss bevor die Blätter kommen 
Re: Hainbuche
Hallo Frank,
wo Du gerade eine ganze Reihe Deiner Laubbäume zeigst: mir fällt auf, dass bei allen die Zweige sehr lang sind, als ob sie seit letztem Jahr nicht geschnitten wurden.
Wenn Du sie so weiterwachsen lässt, werden die Kronen immer größer, die langen Internodien bleiben drin, die Verzweigung wird nicht unbedingt feiner.
Wie hast Du denn das weitere Vorgehen geplant?
Liebe Grüße,
Heike
wo Du gerade eine ganze Reihe Deiner Laubbäume zeigst: mir fällt auf, dass bei allen die Zweige sehr lang sind, als ob sie seit letztem Jahr nicht geschnitten wurden.
Wenn Du sie so weiterwachsen lässt, werden die Kronen immer größer, die langen Internodien bleiben drin, die Verzweigung wird nicht unbedingt feiner.
Wie hast Du denn das weitere Vorgehen geplant?
Liebe Grüße,
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- motorrad-frank
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Re: Hainbuche
Hallo Heike,
die Hainbuche habe ich erst vor etwa 7 Jahren geborgen - daher noch kein starker Rückschnitt - außer den Ästen, von denen ich mich trennen wollte.....
die ersten Jahre lasse ich die Bäume erst mal kräftig durchwachsen, dann fange ich an, die Äste, welche ich nicht so dick bekommen möchte, stärker einzukürzen, die anderen, welche dicker werden sollen lasse ich weiter wachsen.
Erst wenn ich mit den Ästen von der Dicke und dem Gesamteindruck des Baumes zufrieden bin, fange ich an, die Äste stärker einzukürzen und eine stärkere Feinverzweigung aufzubauen.
Viele Grüße, Frank.
die Hainbuche habe ich erst vor etwa 7 Jahren geborgen - daher noch kein starker Rückschnitt - außer den Ästen, von denen ich mich trennen wollte.....
die ersten Jahre lasse ich die Bäume erst mal kräftig durchwachsen, dann fange ich an, die Äste, welche ich nicht so dick bekommen möchte, stärker einzukürzen, die anderen, welche dicker werden sollen lasse ich weiter wachsen.
Erst wenn ich mit den Ästen von der Dicke und dem Gesamteindruck des Baumes zufrieden bin, fange ich an, die Äste stärker einzukürzen und eine stärkere Feinverzweigung aufzubauen.
Viele Grüße, Frank.
Re: Hainbuche
Hallo Frank,
diese Anwort musste ich erst einmal sacken lassen. "Erst 7 Jahre". Du deutest damit an, dass Du geduldig mit Deinen Bäumen bist und das ist natürlich gut.
Aber für einen Baum, der schon 7 Jahre in Deiner Obhut ist, ist da für meinen Geschmack zu wenig passiert, was ihn in die richtige Richtung bringt.
Lange, dicke, unverjüngte Äste z.B. hätte man viel eher schon kürzen sollen, um in Stammnähe eine schöne Verzweigung entstehen zu lassen.
Wenn Du das erst viele Jahre später machst, musst Du ja die Früchte Deiner Arbeit selbst wieder zu nichte machen.
Liebe Grüße,
Heike
diese Anwort musste ich erst einmal sacken lassen. "Erst 7 Jahre". Du deutest damit an, dass Du geduldig mit Deinen Bäumen bist und das ist natürlich gut.
Aber für einen Baum, der schon 7 Jahre in Deiner Obhut ist, ist da für meinen Geschmack zu wenig passiert, was ihn in die richtige Richtung bringt.
Lange, dicke, unverjüngte Äste z.B. hätte man viel eher schon kürzen sollen, um in Stammnähe eine schöne Verzweigung entstehen zu lassen.
Wenn Du das erst viele Jahre später machst, musst Du ja die Früchte Deiner Arbeit selbst wieder zu nichte machen.
Liebe Grüße,
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Re: Hainbuche
Hallo Heike, es ist zwar richtig, dass ich wohl einiges wieder von den Ästen wegnehmen muss, doch hier sehe ich die Sache anders als du, es ist ein Yamadori welcher nicht komplett in normale Gestaltungslinien passt - er soll etwas "eigen und natürlich" bleiben und hier sehe ich auch die Vorgehensweise etwas anders. Daher werde ich hier keine radikalen Rückschnitte machen.
- motorrad-frank
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Re: Hainbuche
ps. ich habe Ihn nicht erst 7 Jahre in meiner Obhut, ich habe Ihn selbst vor 7 Jahren ausgegraben ..... habe ich erst jetzt gelesen.... das erste Bild oben zeigt den Baum im Herbst 08 nach dem ich Ihn im Spätsommer ausgraben hatte und Ihn in mein Hochbeet zum anwurzeln gesetzt hatte. Hier gehe ich so vor, dass ich bei neu geborgenen Yamadori erst die Äste wegschneide, von denen ich mich trennen möchte. Dann lasse ich Ihn ein paar Jahre durchtreiben, damit viele neue Wurzeln gebildet werden. Laub und Wurzeln spielen da ein Wechselspiel. Wenn ich Ihn dann in eine Schale setze, prüfe ich nach, wie die Wurzeln sich entwickelt haben. Dann lasse ich dort wachsen, wo ich Äste stärker haben möchte, und kürze nur da ein, wo die Äste schon zu kräfig sind. Gleichzeitig versuche ich, eine glaubwürdige Gesamtform zu erreichen.
Die Feinverzweigung kommt dann erst zum Schluß - aber so kann natürlich jeder für seine Yamadori selbst Erfahrung sammeln - es ist keine Richtungsangabe !
Die Feinverzweigung kommt dann erst zum Schluß - aber so kann natürlich jeder für seine Yamadori selbst Erfahrung sammeln - es ist keine Richtungsangabe !
Re: Hainbuche
also, wenn man das erste bild anschaut, sieht man da schon eine deutliche entwicklung. gerade bei yamadori lasse ich mir mittlerweile lieber auch ein jahr mehr zeit, als (wieder) den baum zu verlieren,.
was mich interessieren würde: das war ja anfangs eigentlich ein mehrfachstamm. wann und warum hast du dich zu der jetzigen form mit 2 stämmen entschlossen ?
was mich interessieren würde: das war ja anfangs eigentlich ein mehrfachstamm. wann und warum hast du dich zu der jetzigen form mit 2 stämmen entschlossen ?
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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- motorrad-frank
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Re: Hainbuche
Hallo Achim, bei der Hainbuche war 2010 der Mittelast noch da
Nun , wie soll ich sagen - 1. war er mir zu dicht zwischen den beiden anderen Hauptstämmen, 2. ist er aus dem kleineren Hauptast rausgewachsen, also nicht in der Mitte, 3. ist ja auch der 2. Mittelast eigentlich zu weit oben entsprungen, 4. finde ich, dass er nun doch etwas mehr Ordnung hat und insgesamt übersichtlicher ist. Außerdem ist er auch ohne Mittelast noch schwer genug
Nun , wie soll ich sagen - 1. war er mir zu dicht zwischen den beiden anderen Hauptstämmen, 2. ist er aus dem kleineren Hauptast rausgewachsen, also nicht in der Mitte, 3. ist ja auch der 2. Mittelast eigentlich zu weit oben entsprungen, 4. finde ich, dass er nun doch etwas mehr Ordnung hat und insgesamt übersichtlicher ist. Außerdem ist er auch ohne Mittelast noch schwer genug
Re: Hainbuche
Eine Frage hätte ich: ist es gewollt, daß am Hauptast zwischen dem dicken oberen Ast und dem darunterliegenden kein weiterer Ast wachsen soll?
Denn hier einen Austrieb zu bekommen, wäre m.E. sinnvoll und machbar.
Aber vielleicht gefällt es Dir so.
Gruß
Georg
Denn hier einen Austrieb zu bekommen, wäre m.E. sinnvoll und machbar.
Aber vielleicht gefällt es Dir so.
Gruß
Georg
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
- motorrad-frank
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Re: Hainbuche
Hallo Georg - nein, es ist natürlich nicht gewollt - aber die Natur hat leider oft Ihre eigene Vorstellung, wo sie denn austreiben möchte - ich stelle Ihn schon vollsonnig und dünge Ihn auch gut - kann aber auch sein, dass er dort schon kleine Triebe hat - ich habe bei über 70 Bonsai nicht ganz jeden im Kopf, ob da an einer bestimmten Stelle was wächst...
generell versuche ich natürlich auch Lücken zu schließen.
generell versuche ich natürlich auch Lücken zu schließen.


