Hallo Caladinha,
Caladinha hat geschrieben:
Auf meinem normalen Dünger steht nichts drauf von Blattdüngung. Allerdings versteh ich den eh nicht so ganz.
Kannst Du bei Port. a. vergessen. Er ist ein Überlebenskünstler und verzeiht fast alles. Es würde mich wundern, wenn er das vorübergehende Wurzeltauchbad krumm nehmen würde.
Ein Hinweis erscheint mir allerdings noch wichtig für die spätere Gestaltung, vor allem, wenn Du einen Habitus mit ausladenden Ästen/Substämmen planst:
Es wurde schon öfter darauf hingewiesen, dass er selbst grosszugige wiederholte Wässerung besser verdaut als sein Vetter Crassula. Allerdings werden die Triebe bei häufigem Giessen "saftiger" als wenn Du da sparsamer vorgeht. Diese Triebe/Äste müssen dann in der Regel gedrahtet werden, sonst halten sie die angestrebte Form nicht.
Mein AK-Kumpel Christian (fritze) pflegt einen schönen Portulakaria afra, den er wohl sparsamer giesst/gegossen hat als ich den meinigen. Dessen Äste sind fester, nicht so nachgiebig wie bei meinem. Klar, muss auch bei ihm ein wenig Draht hin und wieder angelegt werden, aber er kommt doch mit weit weniger Metall aus als ich.
Für Dich ist jetzt wichtig: Wie sieht der Plan aus? Was habe ich mit ihm vor? Wo soll die Reise hingehen?
Allerweltsdünger vom Discounter im Frühjahr, ein Paar Biogoldbrocken später im Jahr und gegen Ende der Vegetationsperiode (geht bis Oktober) Wuxal, das ist mein Düngerezept.
Alle 14 Tage, wegen der Kopflastigkeit, Ausbrechen von jungen und mittelalten Trieben ist wichtig und, ganz wichtig, ich sag´s nochmal, bei jedem Umtopfen konsequent das Nebari optimieren.
Beste Grüsse,
Heiner