Entwicklung eines Pfaffenhütchens
Re: Entwicklung eines Pfaffenhütchens
... die Entwicklung und das Ergebnis in den 3 Jahren sind wirklich beeindruckend. 
Viele Grüße
Holger
Ein kritisches Hinterfragen der eingestellten Bäume ist ausdrücklich erwünscht.
Holger
Ein kritisches Hinterfragen der eingestellten Bäume ist ausdrücklich erwünscht.
Re: Entwicklung eines Pfaffenhütchens
Hallo Roy,
ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell Deine Bäume in relativ kurzer Zeit zulegen.
Daumen nach oben, ein sehr schönes Pfaffenhütchen!
LG Marcel
ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell Deine Bäume in relativ kurzer Zeit zulegen.
Daumen nach oben, ein sehr schönes Pfaffenhütchen!
LG Marcel
Re: Entwicklung eines Pfaffenhütchens
Vielen Dank ihr zwei
Vieles Düngen und gießen zahlt sich aus.
Vieles Düngen und gießen zahlt sich aus.
Pfaffenhütchens 1
Hier das Pfaffenhütchen von heute.
Der Herbst kommt nur langsam. Durch das warme Wetter hat der Baum vor einiger Zeit nochmal angefangen zu blühen. Verrückt dieses Jahr. Mit dem Sommerschnitt bei Pfaffenhütchen komme ich noch nicht ganz klar. Viele der geschnittenen Triebe sind später abgefallen, da durch die Blütenansätze keine Triebknospen da waren. Da muss ich mich erst dran gewöhnen, dass der feinere Aufbau bei dieser Art wohl etwas länger dauert. Naja aber jedenfalls geht es vorwärts.
Gruß
Roy
Der Herbst kommt nur langsam. Durch das warme Wetter hat der Baum vor einiger Zeit nochmal angefangen zu blühen. Verrückt dieses Jahr. Mit dem Sommerschnitt bei Pfaffenhütchen komme ich noch nicht ganz klar. Viele der geschnittenen Triebe sind später abgefallen, da durch die Blütenansätze keine Triebknospen da waren. Da muss ich mich erst dran gewöhnen, dass der feinere Aufbau bei dieser Art wohl etwas länger dauert. Naja aber jedenfalls geht es vorwärts.
Gruß
Roy
Zuletzt geändert von RoyF. am 04.11.2014, 10:08, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Entwicklung eines Pfaffenhütchens
Hallo Roy,
dieser Thread ist für mich eine der richtig guten und lehrreichen Dokus hier. Auch mich hat diese Art schon, wie du schreibst, vor Herausforderungen gestellt. (Mal was zurücktrocknen lassen, schwachwüchsig, usw.) Dein Bericht macht aber Mut mit dieser Art weiterzumachen.
Zu deinem Baum gibt es für mich nicht viel zu schreiben, super Auge bei der Rohlingauswahl genauso wie beim ersten Rückschnitt. Von da an konsequent jedes Jahr den Aufbau/ die Gestaltung voran getrieben.
Macht echt Spaß daran teilhaben zu dürfen.
LG Alex
dieser Thread ist für mich eine der richtig guten und lehrreichen Dokus hier. Auch mich hat diese Art schon, wie du schreibst, vor Herausforderungen gestellt. (Mal was zurücktrocknen lassen, schwachwüchsig, usw.) Dein Bericht macht aber Mut mit dieser Art weiterzumachen.
Zu deinem Baum gibt es für mich nicht viel zu schreiben, super Auge bei der Rohlingauswahl genauso wie beim ersten Rückschnitt. Von da an konsequent jedes Jahr den Aufbau/ die Gestaltung voran getrieben.
Macht echt Spaß daran teilhaben zu dürfen.
LG Alex
Viele Grüße Alex
Re: Entwicklung eines Pfaffenhütchens
Hallo Roy,
super Baum, super Doku!
Magst du ein bisschen was zu deiner Pflegestrategie sagen... gerade bei den Pfaffels läuft es ja nicht überall so gut -
Substrat, Düngung, Standort?
Gruß,
Stefan
super Baum, super Doku!
Magst du ein bisschen was zu deiner Pflegestrategie sagen... gerade bei den Pfaffels läuft es ja nicht überall so gut -
Substrat, Düngung, Standort?
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Re: Entwicklung eines Pfaffenhütchens
Hallo Stefan,
also der Baum steht wie fast alle Bäume immer vollsonnig. Das Substrat ist wie Walter Pall es beschreibt, nur dass ich halbe halbe Blähton und Lavagranulat nehme. Dazu kommt dann auch etwas Holzkohle. Gedüngt wird auch vieles verschiedenes von dem einfachen Dünger aus dem Supermarkt über Flüssigdünger und Kuhdung. Im Frühjahr auch Blattdünger. Flüssigdünger aber mindestens zweimal in der Woche von Mai bis August. Dann streue ich auch zwei bis dreimal im Jahr Gartenkalk auf das Substrat. Gegossen wird auch viel. Wenn es sehr heiß ist bis drei mal am Tag. Da gieße ich auch voll über alle Blätter auch bei der größten Sonneneinstrahlung.
Grüße
Roy
also der Baum steht wie fast alle Bäume immer vollsonnig. Das Substrat ist wie Walter Pall es beschreibt, nur dass ich halbe halbe Blähton und Lavagranulat nehme. Dazu kommt dann auch etwas Holzkohle. Gedüngt wird auch vieles verschiedenes von dem einfachen Dünger aus dem Supermarkt über Flüssigdünger und Kuhdung. Im Frühjahr auch Blattdünger. Flüssigdünger aber mindestens zweimal in der Woche von Mai bis August. Dann streue ich auch zwei bis dreimal im Jahr Gartenkalk auf das Substrat. Gegossen wird auch viel. Wenn es sehr heiß ist bis drei mal am Tag. Da gieße ich auch voll über alle Blätter auch bei der größten Sonneneinstrahlung.
Grüße
Roy
Re: Entwicklung eines Pfaffenhütchens
Hallo Roy,
sehr nett, dass du gleich antwortest!
Hm, also doch ein sehr modernes Substrat, vollsonnig, volle Düngung... komisch, wie zickig diese Art unter scheinbar denselben Bedingungen auch sein kann...
Gruß,
Stefan
sehr nett, dass du gleich antwortest!
Hm, also doch ein sehr modernes Substrat, vollsonnig, volle Düngung... komisch, wie zickig diese Art unter scheinbar denselben Bedingungen auch sein kann...
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Re: Entwicklung eines Pfaffenhütchens
Langsam kommt auch hier der Herbst, aber nur langsam.
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Re: Entwicklung eines Pfaffenhütchens
Hallo Leute,
nun werde ich einige sicher schockieren, aber es war das Beste! Es gab viele Stellen an dem Baum mit denen ich unzufrieden war, die sich auch durch die Zeit nicht verbessern ließen (unschöne Aste, gerade Stammstellen und schlecht angesetzte Schnittstellen). Nun habe ich den Baum die ganze Krone und damit alle Fehler abgeschnitten. Ich bin mit dem Ergebnis vorerst sehr zufrieden. Mit dem jetzigen Wissen, wie man Pfaffenhütchen aufbauen sollte, damit das Ergebnis gut wird, mache ich mich jetzt neu ans Werk. Der Baum wird durch den Schnitt in Zukunft etwas kleiner sein, als zuvor geplant, aber das auch besser, da die Äste tiefer ansetzen. Es ist wirklich unumgänglich bei Pfaffenhütchen auf maximal zwei Internodien zu schneiden und in der Aufbauphase komplett durchtreiben zu lassen. Das Ergebnis sind schöne bewegte, dicke Astansätze, die sich harmonisch verjüngen. Außerdem sollte man im Sommer drahten, da das Holz sehr ohne Vorwarnung bricht. Mit dieser Methode bin ich überzeugt, wird der Kronenaufbau deutlich besser, zwar langsamer, aber besser. Ich habe den Fehler gemacht zu spät zu drahten ( zwei wichtige Äste sind angebrochen und unschöne Verdickungen entstaden, die immer schlimmer würden) und die Internodien zu lang zu lassen. Bei anderen Baumarten mag das korrigierbar sein, aber hier scheint das anders. Man hat irgendwie hingebogene lange unverjüngte Äste, deren Ansatz nie wirklich dicker und besser wird.
Die jetztige große Schnittstelle bietet später gute Möglichkeiten für Totholzgestaltung.
Mal sehen, was die Zukunft bei diesem Baum bringt, aber ich denke in fünf Jahren ist da schon einiges verbessert :-)
Grüße
Roy
nun werde ich einige sicher schockieren, aber es war das Beste! Es gab viele Stellen an dem Baum mit denen ich unzufrieden war, die sich auch durch die Zeit nicht verbessern ließen (unschöne Aste, gerade Stammstellen und schlecht angesetzte Schnittstellen). Nun habe ich den Baum die ganze Krone und damit alle Fehler abgeschnitten. Ich bin mit dem Ergebnis vorerst sehr zufrieden. Mit dem jetzigen Wissen, wie man Pfaffenhütchen aufbauen sollte, damit das Ergebnis gut wird, mache ich mich jetzt neu ans Werk. Der Baum wird durch den Schnitt in Zukunft etwas kleiner sein, als zuvor geplant, aber das auch besser, da die Äste tiefer ansetzen. Es ist wirklich unumgänglich bei Pfaffenhütchen auf maximal zwei Internodien zu schneiden und in der Aufbauphase komplett durchtreiben zu lassen. Das Ergebnis sind schöne bewegte, dicke Astansätze, die sich harmonisch verjüngen. Außerdem sollte man im Sommer drahten, da das Holz sehr ohne Vorwarnung bricht. Mit dieser Methode bin ich überzeugt, wird der Kronenaufbau deutlich besser, zwar langsamer, aber besser. Ich habe den Fehler gemacht zu spät zu drahten ( zwei wichtige Äste sind angebrochen und unschöne Verdickungen entstaden, die immer schlimmer würden) und die Internodien zu lang zu lassen. Bei anderen Baumarten mag das korrigierbar sein, aber hier scheint das anders. Man hat irgendwie hingebogene lange unverjüngte Äste, deren Ansatz nie wirklich dicker und besser wird.
Die jetztige große Schnittstelle bietet später gute Möglichkeiten für Totholzgestaltung.
Mal sehen, was die Zukunft bei diesem Baum bringt, aber ich denke in fünf Jahren ist da schon einiges verbessert :-)
Grüße
Roy
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Re: Entwicklung eines Pfaffenhütchens
Wird bestimmt ´ne schöne Doku. Bitte zeigen
Manchmal muss man eben radikal sein. Wie heißt es so schön: Es muss erst hässlich werden bevor es schön wird.
Viel spass mit der kommenden Zeit. Wird bestimmt mal toll, wenn Du das drahten nicht verpasst :D
Grüße
Manchmal muss man eben radikal sein. Wie heißt es so schön: Es muss erst hässlich werden bevor es schön wird.
Viel spass mit der kommenden Zeit. Wird bestimmt mal toll, wenn Du das drahten nicht verpasst :D
Grüße
- Bonsai-Bene
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- Beiträge: 1967
- Registriert: 02.12.2007, 20:00
- Wohnort: Fränkisches Seenland
Re: Entwicklung eines Pfaffenhütchens
Für mich völlig unverständlich...
MfG Benedict
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Re: Entwicklung eines Pfaffenhütchens
Das Problem bei dem Baum war, das man auf den Bildern die Fehler nicht so einfach sehen konnte, aber sie waren da.
Ich wollte nicht, dass ich mir in 15 Jahren sagen müsste, hättest du doch weggeschnitten. So habe ichs gemacht und die Zeit heilt die Wunden
Mit etwas Glück wird der Baum an einigen Stellen neue Knospen Bilden und dan stelle ich mir den Baum grob skizziert etwa so vor (etwa 5- 8 Jahre). Ich habe das bei meinen anderen Pfaffenhütchen beobachten können, wie gut sich die Astansätze entwickeln, wenn man sie ganz kurz macht, durchtreiben lässt und wieder ganz kurz schneiden. Nach einigen Jahren wird das gut. Der Baum kommt also auch zurück in eine Anzuchtschale.
Ich wollte nicht, dass ich mir in 15 Jahren sagen müsste, hättest du doch weggeschnitten. So habe ichs gemacht und die Zeit heilt die Wunden
Mit etwas Glück wird der Baum an einigen Stellen neue Knospen Bilden und dan stelle ich mir den Baum grob skizziert etwa so vor (etwa 5- 8 Jahre). Ich habe das bei meinen anderen Pfaffenhütchen beobachten können, wie gut sich die Astansätze entwickeln, wenn man sie ganz kurz macht, durchtreiben lässt und wieder ganz kurz schneiden. Nach einigen Jahren wird das gut. Der Baum kommt also auch zurück in eine Anzuchtschale.
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