Kanna hat geschrieben:Aber er will hier mehr darauf raus, das der Wurzelballen schon ausgetrocknet ist und die Wurzeln es nicht mehr schaffen Wasser aufzunehmen.
Gruß
lg
helmut
Kanna hat geschrieben:Aber er will hier mehr darauf raus, das der Wurzelballen schon ausgetrocknet ist und die Wurzeln es nicht mehr schaffen Wasser aufzunehmen.
Gruß
akamazu hat geschrieben:In einfacher Gärtnersprache.
Da verbrennt gar nix.
Der Autor hat jedoch insoweit recht wenn er sagt das wenn die Wurzeln vertocknet sind.
Je geringer die Luftfeuchte desto größer ist die Transpiration, bei gleicher oder größerer Temperatur und Lichtintensität. Je höher die Luftfeuchte desto geringer ist die Verdunstung. Dies hat mit dem Druckgefälle zu tun.
Mal von der Thermodynamik des Energieflusses und des Wasserpotentials Blatt-Athmosphäre-Tugordruck abgesehen.
Wenn der Wurzelballen ausgetrocknet ist dann hilft auch kein sprühen mehr.
Wenn eine Pflanze einem Wasserstress ausgesetzt wird, dann reagiert sie mit schließen der Stomata (Spaltöffnungen) und das geht ganz fix. Gesteuert wird das über Phytohormone. Den Pflanzen steht zu wenig Wasser in geeignetem thermodynamischen Zustand zu Verfügung.
Die Pflanze merkt, da unten kommt nix also mach ich oben zu. Die Photosynthese funktioniert dann auch nicht mehr zu 100% da kein CO2 durch die Stomata aufgenommen wird und es verdunstet auch nichts mehr aus dem Blatt. Diesen Stressmodus in der sich die Pflanze nun befindet kann sie nicht unbegrenzt aushalten. Dies habt ihr schon mal gemerkt wenn die Blätter etwas runterhängen, nach dem gießen geht’s je nach Größe der Pflanze innerhalb 30-60min wieder besser. Nach zu langem Warten (wie lange weiß ich nicht, hängt auch von der jeweiligen Pflanze ab) geht nichts mehr und die Pflanze ist stark geschädigt.
Wenn ein Wurzelballen ausgetrocknet ist muß gegossen werden und zwar ordentlich und evtl. hat ein Standortwechsel in den Schatten (beim Outdoor) zu erfolgen, ein gleichzeitiges einsprühen hat durchaus zur Folge das der Wassersog wieder in Gang kommt, da sich die Stomata öffnen
Dies geht jedoch nur hand in hand mit intakten Wurzeln und genügender Substratfeuchte.
Also wenn die Wurzeln versagen funktioniert nichts mehr, auch kein Sprühen.
Was mich etwas stört das gesagt wird die Stomata wären sehr träge beim schließen und das dann auf alles verallgemeinert wird, da hätte ich schon gerne den Beweis dazu.
Ich denke das war wohl eins der Missverständnisse.
Gruß Ralf
(Angehender Bonsaigärtner)
Vielen Dank für die ausführlichen Worte.In einfacher Gärtnersprache.
Da verbrennt gar nix.
Der Autor hat jedoch insoweit recht wenn er sagt das wenn die Wurzeln vertocknet sind.
Je geringer die Luftfeuchte desto größer ist die Transpiration, bei gleicher oder größerer Temperatur und Lichtintensität. Je höher die Luftfeuchte desto geringer ist die Verdunstung. Dies hat mit dem Druckgefälle zu tun.
Mal von der Thermodynamik des Energieflusses und des Wasserpotentials Blatt-Athmosphäre-Tugordruck abgesehen.
Wenn der Wurzelballen ausgetrocknet ist dann hilft auch kein sprühen mehr.
Wenn eine Pflanze einem Wasserstress ausgesetzt wird, dann reagiert sie mit schließen der Stomata (Spaltöffnungen) und das geht ganz fix. Gesteuert wird das über Phytohormone. Den Pflanzen steht zu wenig Wasser in geeignetem thermodynamischen Zustand zu Verfügung.
Die Pflanze merkt, da unten kommt nix also mach ich oben zu. Die Photosynthese funktioniert dann auch nicht mehr zu 100% da kein CO2 durch die Stomata aufgenommen wird und es verdunstet auch nichts mehr aus dem Blatt. Diesen Stressmodus in der sich die Pflanze nun befindet kann sie nicht unbegrenzt aushalten. Dies habt ihr schon mal gemerkt wenn die Blätter etwas runterhängen, nach dem gießen geht’s je nach Größe der Pflanze innerhalb 30-60min wieder besser. Nach zu langem Warten (wie lange weiß ich nicht, hängt auch von der jeweiligen Pflanze ab) geht nichts mehr und die Pflanze ist stark geschädigt.
Wenn ein Wurzelballen ausgetrocknet ist muß gegossen werden und zwar ordentlich und evtl. hat ein Standortwechsel in den Schatten (beim Outdoor) zu erfolgen, ein gleichzeitiges einsprühen hat durchaus zur Folge das der Wassersog wieder in Gang kommt, da sich die Stomata öffnen
Dies geht jedoch nur hand in hand mit intakten Wurzeln und genügender Substratfeuchte.
Also wenn die Wurzeln versagen funktioniert nichts mehr, auch kein Sprühen.
Was mich etwas stört das gesagt wird die Stomata wären sehr träge beim schließen und das dann auf alles verallgemeinert wird, da hätte ich schon gerne den Beweis dazu.
Ich denke das war wohl eins der Missverständnisse.
Hmjaaa, nun ist aber bei Regen die Luft in der Regel auch was feuchter, da es in einem gewissen Umkreis ebenfalls regnet.Robert S. hat geschrieben:Oder mal ganz doof-provokant formuliert. Regen (= übers Blatt Gießen) hat noch keinem Baum geschadet.
MarionS hat geschrieben:Hmjaaa, nun ist aber bei Regen die Luft in der Regel auch was feuchter, da es in einem gewissen Umkreis ebenfalls regnet.Robert S. hat geschrieben:Oder mal ganz doof-provokant formuliert. Regen (= übers Blatt Gießen) hat noch keinem Baum geschadet.
Ich muss sagen, ich finde den Gedanken auch eigenartig, dass man überbrausen vermeiden solle.
Gerade mit dem Einsprühen habe ich die besten Erfolge mit Stecklingsbewurzelung gemacht, die so gesehen ja den ultimativen "Wurzelschaden" haben.
Ein geborgener Ahorn, der auch kaum mehr mitbrachte, reagierte mit seinen verbliebenen Blättern auf das Einsprühen immer ganz deutlich: ließ er die Blätter vorher hängen, so stellte er sie nach dem Einsprühen wieder auf und blieb auch den halben Tag so. Dem tat das richtig gut.
Gerade bei dieser Situation rät er zum besprühen und natürlich zum gießen des Substrates, da die geschädigten Haarwurzeln nur schwer Wasser aufnehmen können.In den Buch ist, so wie ich das verstanden habe die Rede von Bäumen mit Problemen im Wurzelbereich, d.h. die Wurzeln tun sich schwer den Baum ausreichend mit Wasser zu versorgen. Da kann es sehr wohl kontraproduktiv sein den Baum einzusprühen und dann wieder komplett abtrocknen zu lassen.
Wenn ich das in meinem Hirn jetzt mal zusammen kaue...Wenn eine Pflanze einem Wasserstress ausgesetzt wird, dann reagiert sie mit schließen der Stomata (Spaltöffnungen) und das geht ganz fix. Gesteuert wird das über Phytohormone. Den Pflanzen steht zu wenig Wasser in geeignetem thermodynamischen Zustand zu Verfügung.
Die Pflanze merkt, da unten kommt nix also mach ich oben zu.
Das Wort verbrennen sollten wir vl verbannen und eher das Wort vertrocknen verwenden. Den Grund dafür habe ich oben versucht zusammen zu kauen ^^Wieso sollten die Blätter verbrennen an der Sonne wenn man sie mit Wasser besprüht
Wassertropfen auf Blättern können diese tatsächlich verbrennen. Dabei wirken die Tropfen im schlechtesten Fall wie konkave Linsen, indem sie Lichtstrahlen bündeln und auf einen Punkt konzentrieren können. Den meisten Pflanzen schadet das allerdings nicht sonderlich, einige sind in der Beziehung aber recht empfindlich.Das Wort verbrennen sollten wir vl verbannen und eher das Wort vertrocknen verwenden.
Das sagen viele, auch viele "Profis". Der Physiker sagt, das ist unmöglich, weil der Brennpunkt (verhältnusmässi) zu weit unter dem Blatt liegt. Die ersteren gehen von einer Vermutung aus, weil das schon immer so verbreitet wurde, die letzeren könnes es beweisen.Frabbing hat geschrieben: Wassertropfen auf Blättern können diese tatsächlich verbrennen. Dabei wirken die Tropfen im schlechtesten Fall wie konkave Linsen, indem sie Lichtstrahlen bündeln und auf einen Punkt konzentrieren können.