trockene Blattspitzen
trockene Blattspitzen
Hallo,
ich habe vor ein paar Wochen ein Acer palmatum Atropurpureum gekauft.
Die Pflanze war völlig in Ordnung.
In der letzten Zeit zeigen die Blätter trockene Blattspitzen.
Der Acer steht vor dem Fenster (natürlich draussen), halbschattig, aber immer wieder windig.
Gedüngt mit mineralischem Dünger.
Was mache ich falsch?
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Arboris
ich habe vor ein paar Wochen ein Acer palmatum Atropurpureum gekauft.
Die Pflanze war völlig in Ordnung.
In der letzten Zeit zeigen die Blätter trockene Blattspitzen.
Der Acer steht vor dem Fenster (natürlich draussen), halbschattig, aber immer wieder windig.
Gedüngt mit mineralischem Dünger.
Was mache ich falsch?
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Arboris
Re: trockene Blattspitzen
Hi
Wie sieht denn das Substrat aus?
Besteht evtl. die Möglichkeit das die Blätter verbrannt sein könnten?
Grüße
P.s. Vl kann es auch ein Nährstoffmangel sein:
http://www.gartenakademie.rlp.de/Intern ... enDocument
Wie sieht denn das Substrat aus?
Besteht evtl. die Möglichkeit das die Blätter verbrannt sein könnten?
Grüße
P.s. Vl kann es auch ein Nährstoffmangel sein:
http://www.gartenakademie.rlp.de/Intern ... enDocument
Re: trockene Blattspitzen
Das kann durchaus ein Trockenschaden sein, wenn es da so windig ist. Wie oft gießt du?
Gruß, Claudia
Re: trockene Blattspitzen
Kann es vl ein Salzschaden sein durch den mineralischen Dünger?
Grüße
Grüße
Re: trockene Blattspitzen
Nach ein paar heißen und/oder windigen Tagen, an denen man mit dem Gießen nicht so hinterherkam, sehen Ahornblättern schnell mal so aus.
Trotzdem ist es nicht verkehrt, andere Möglichkeiten für sich kurz zu hinterfragen.
Trotzdem ist es nicht verkehrt, andere Möglichkeiten für sich kurz zu hinterfragen.
73 Anja
- Andreas R.
- BFF-Autor
- Beiträge: 1172
- Registriert: 16.10.2011, 17:56
- Wohnort: bei München
Re: trockene Blattspitzen
Das ist ein Trockenschaden.
Da musst du öfters Gießen und auch bedenken, dass im Laufe des Sommers noch deutlich heißere Tage kommen.
Was den "Salzschaden" angeht muss man unterscheiden:
- Echtes Überdüngen mit NPK, also mehr als der Baum verträgt. Das sieht vom Schadbild her ganz anders aus und es düngt auch niemand hier auch nur annähernd so viel dass es dazu kommt.
- Versalzen des Bodens, weil er sich immer nur mit Wasser und Dünger vollsaugt und nie ausgewaschen wird. Das passiert wenn man schlechtes Erdzeugs anstatt vernünftiges Substrat verwendet, zu wenig gießt und vielleicht der Baum auch so steht dass es ihn nicht anregnet. Wenn dann die Erde austrocknet geht es noch etwas schneller dass die Wurzeln kein Wasser mehr aufnehmen können. Ist aber recht ähnlich zum normalen Trockenschaden, auch hier muss man einfach öfter und mehr Gießen.
Da musst du öfters Gießen und auch bedenken, dass im Laufe des Sommers noch deutlich heißere Tage kommen.
Was den "Salzschaden" angeht muss man unterscheiden:
- Echtes Überdüngen mit NPK, also mehr als der Baum verträgt. Das sieht vom Schadbild her ganz anders aus und es düngt auch niemand hier auch nur annähernd so viel dass es dazu kommt.
- Versalzen des Bodens, weil er sich immer nur mit Wasser und Dünger vollsaugt und nie ausgewaschen wird. Das passiert wenn man schlechtes Erdzeugs anstatt vernünftiges Substrat verwendet, zu wenig gießt und vielleicht der Baum auch so steht dass es ihn nicht anregnet. Wenn dann die Erde austrocknet geht es noch etwas schneller dass die Wurzeln kein Wasser mehr aufnehmen können. Ist aber recht ähnlich zum normalen Trockenschaden, auch hier muss man einfach öfter und mehr Gießen.
Re: trockene Blattspitzen
Hallo Andreas,
ich schätze Deine Antworten sehr.
Allerdings glaubte ich bisher, daß es mir schon mal gelungen sei, meine Pflanzen zu überdüngen auch bei sehr durchlässigem Substrat.
Könntest Du mir daher mal ein Bild von einem klassischen Düngeschaden zeigen?
Danke schon mal im Voraus.
ich schätze Deine Antworten sehr.
Allerdings glaubte ich bisher, daß es mir schon mal gelungen sei, meine Pflanzen zu überdüngen auch bei sehr durchlässigem Substrat.
Könntest Du mir daher mal ein Bild von einem klassischen Düngeschaden zeigen?
Danke schon mal im Voraus.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
- Andreas R.
- BFF-Autor
- Beiträge: 1172
- Registriert: 16.10.2011, 17:56
- Wohnort: bei München
Re: trockene Blattspitzen
Hallo Georg,
leider habe ich davon kein Bild. Ich hatte sowas bisher nur bei Pflanzen die in Hydroponik wachsen, also mit den Wurzeln in einer Düngerlösung hängen. Die Pflanzen nehmen den Dünger dann auf und transportieren ihn in die Blätter. In den Blättern verdunstet viel Wasser, so dass die Düngersalze auskristallisieren und in den Leitungsbahnen Verstopfungen bilden. Diese kann man dann erkennen, als kleine Kristalle in den Blattnerven.
Das gilt aber jetzt nur für Überdüngung mit Grunddünger, also z.B. Ammoniumnitrat. Andere Nährstoffe wie z.B. Kupfer wirken in zu hoher Dosis toxisch, das sieht dann wieder anders aus.
Wie kommst du darauf dass du deine Pflanzen überdüngt hast? Wie viel Dünger hast du denn verwendet? Ich nehme auf 10l Wasser 125ml handelsüblichen Flüssigdünger, alle 7-10 Tage. Das ist viel mehr als die meisten hier verwenden werden, schadet aber noch kein bisschen.
Viele Grüße,
Andy
leider habe ich davon kein Bild. Ich hatte sowas bisher nur bei Pflanzen die in Hydroponik wachsen, also mit den Wurzeln in einer Düngerlösung hängen. Die Pflanzen nehmen den Dünger dann auf und transportieren ihn in die Blätter. In den Blättern verdunstet viel Wasser, so dass die Düngersalze auskristallisieren und in den Leitungsbahnen Verstopfungen bilden. Diese kann man dann erkennen, als kleine Kristalle in den Blattnerven.
Das gilt aber jetzt nur für Überdüngung mit Grunddünger, also z.B. Ammoniumnitrat. Andere Nährstoffe wie z.B. Kupfer wirken in zu hoher Dosis toxisch, das sieht dann wieder anders aus.
Wie kommst du darauf dass du deine Pflanzen überdüngt hast? Wie viel Dünger hast du denn verwendet? Ich nehme auf 10l Wasser 125ml handelsüblichen Flüssigdünger, alle 7-10 Tage. Das ist viel mehr als die meisten hier verwenden werden, schadet aber noch kein bisschen.
Viele Grüße,
Andy
Re: trockene Blattspitzen
Das wär doch jetzt ein geeigneter Zeitpunkt für einen Teilblattschnitt oder?
Die Spitzen verheilen ja eh nicht mehr. also warum nicht wieder Licht in den Baum lassen?
Die Spitzen verheilen ja eh nicht mehr. also warum nicht wieder Licht in den Baum lassen?
Re: trockene Blattspitzen
Genau das würd ich auch tun.Maerde hat geschrieben:Das wär doch jetzt ein geeigneter Zeitpunkt für einen Teilblattschnitt oder?
Die Spitzen verheilen ja eh nicht mehr. also warum nicht wieder Licht in den Baum lassen?
Komme gerade von einer Urlaubswoche zurück - und leider haben ein paar meiner Bäumchen nicht genug Gießwasser gekriegt
Aber solange überhaupt noch lebendiges Grün vorhanden ist, geb ich die Hoffnung nicht auf: Alles Vertrocknete wird entfernt und in 10 bis 14 Tagen hoff ich auf Neuaustrieb
(Nee: bloß kein Vorwurf an den Nachbarn, der sich bei trockenem Wetter sogar 2mal täglich ums Gießen gekümmert hat - aber eben auch nicht so genau hingeguckt hat, wo vielleicht das Wasser an den Blättern nur abperlt und so weiter.... - und alles in allem ist es wieder mal super gut gegangen und jedenfalls kein größerer Schaden
think pink
www.misimiez.eu
www.misimiez.eu
Re: trockene Blattspitzen
vielen Dank für Eure Hilfe.
So werde ich einen Teilblattschnitt machen.
Grüße
Arboris
So werde ich einen Teilblattschnitt machen.
Grüße
Arboris


