Hallo ihr Lieben
...ich würde vermtl. für AB tendieren!!
Der sehr dominante erste Ast zieht die Blicke förmlich an. Dabei verschwindet der schöne Schwung im Kronenbereich und findet kaum noch Beachtung.
LG
Josef
Master Class: Mädchenkiefer #4 von Walter Pall
- Josef Knieke
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Re: Master Class: Mädchenkiefer #4 von Walter Pall
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Re: Master Class: Mädchenkiefer #4 von Walter Pall
Hallo zusammen!
Eine spontane Skizze:
- Erster linker Ast braucht für mich nicht nochmals eine Bewegung abwärts (ev. bringt man das Grün später noch etwas mehr stammwärts). Der Ast wirkt für mich so klarer, ruhiger und hat einen ähnlichen "Schwung" wie der Stamm - sie "bestätigen" sich gegenseitig und konkurrenzieren sich nicht mehr.
- Schale links etwas schmaler, dass der Ast nicht mehr aufliegt/wie aufgestützt wirkt (es ist ja ein starker Ast, der sich selber halten kann)
- Baum links etwas eingekürzt und rechts etwas verlängert als Gegengewicht
Wie findet Ihr das?
Gruss, Fips
Eine spontane Skizze:
- Erster linker Ast braucht für mich nicht nochmals eine Bewegung abwärts (ev. bringt man das Grün später noch etwas mehr stammwärts). Der Ast wirkt für mich so klarer, ruhiger und hat einen ähnlichen "Schwung" wie der Stamm - sie "bestätigen" sich gegenseitig und konkurrenzieren sich nicht mehr.
- Schale links etwas schmaler, dass der Ast nicht mehr aufliegt/wie aufgestützt wirkt (es ist ja ein starker Ast, der sich selber halten kann)
- Baum links etwas eingekürzt und rechts etwas verlängert als Gegengewicht
Wie findet Ihr das?
Gruss, Fips
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Re: Master Class: Mädchenkiefer #4 von Walter Pall
Hallo
Bei einem Baum mit gut sichtbarem Stamm, der Bewegung aufweist,
halte ich die Stammlinie und damit verbunden, die Bewegungsrichtung, für recht wichtig.
Rot ist die Stammlinie, gelb die theoretische Bewegungsrichtung,
und pink die wahrgenommene Bewegungsrichtung.
Der Unterschied zwischen theoretischer und wahrgenommener Bewegungsrichtung
ergibt sich aus dem sehr kräftigen unteren Stammbereich.
mfg Dieter
Bei einem Baum mit gut sichtbarem Stamm, der Bewegung aufweist,
halte ich die Stammlinie und damit verbunden, die Bewegungsrichtung, für recht wichtig.
Rot ist die Stammlinie, gelb die theoretische Bewegungsrichtung,
und pink die wahrgenommene Bewegungsrichtung.
Der Unterschied zwischen theoretischer und wahrgenommener Bewegungsrichtung
ergibt sich aus dem sehr kräftigen unteren Stammbereich.
mfg Dieter
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cogito ergo pups
Re: Master Class: Mädchenkiefer #4 von Walter Pall
Hallo
Wenn man den Baum, flächig, in grün, braun und nichts (Leerräume) gliedert,
sind zwar die zusammengenommenen Grünbereiche auf beiden Seiten recht ähnlich,
aber die Grünfläche der linken Seite ist über ein größeres Gebiet verteilt
und die Leerräume sind viel größer.
Die Bewegungsrichtung des Stammes lässt die Krone im Bereich rosa erwarten.
Mit der recht massiven Grünfläche, oben rechts (dunkelgrün) und der verschobenen
Kronenspitze wird die eigentliche Bewegungsrichtung nach links
im oberen Bereich nach rechts verschoben.
Das ist nur ein Versuch nachvollziehbar zu machen,
was sich meinem Auge bietet wenn ich ein Bild dieses Baumes betrachte.
Es soll sich weder belehrend, noch besserwisserisch, lesen.
mfG Dieter
Wenn man den Baum, flächig, in grün, braun und nichts (Leerräume) gliedert,
sind zwar die zusammengenommenen Grünbereiche auf beiden Seiten recht ähnlich,
aber die Grünfläche der linken Seite ist über ein größeres Gebiet verteilt
und die Leerräume sind viel größer.
Die Bewegungsrichtung des Stammes lässt die Krone im Bereich rosa erwarten.
Mit der recht massiven Grünfläche, oben rechts (dunkelgrün) und der verschobenen
Kronenspitze wird die eigentliche Bewegungsrichtung nach links
im oberen Bereich nach rechts verschoben.
Das ist nur ein Versuch nachvollziehbar zu machen,
was sich meinem Auge bietet wenn ich ein Bild dieses Baumes betrachte.
Es soll sich weder belehrend, noch besserwisserisch, lesen.
mfG Dieter
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cogito ergo pups
- Marc Berenbrinker
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Re: Master Class: Mädchenkiefer #4 von Walter Pall
auch wenn der untere Ast die Blicke auf sich zieht und zu dominant scheint, gehört er zu diesem Baum!
Drehen wir die Uhr einmal zurück, als diese Kiefer noch sehr viel jünger war. Dieser besagte Ast scheint einmal der eigentliche Hauptbaum gewesen zu sein, der sich durch einen Sturm, halb entwurzelt zur Seite neigte und trotzdem am leben blieb. ein weit unten sitzender Ast oder Substamm hat dann den Weg nach oben geschafft und den jetzigen Baum geschaffen, der noch immer einen Teil seiner Stammlinie dem unteren Ast zugewendet ist. Deswegen sollte diese Ast auf jeden Fall bleiben!!!
Drehen wir die Uhr einmal zurück, als diese Kiefer noch sehr viel jünger war. Dieser besagte Ast scheint einmal der eigentliche Hauptbaum gewesen zu sein, der sich durch einen Sturm, halb entwurzelt zur Seite neigte und trotzdem am leben blieb. ein weit unten sitzender Ast oder Substamm hat dann den Weg nach oben geschafft und den jetzigen Baum geschaffen, der noch immer einen Teil seiner Stammlinie dem unteren Ast zugewendet ist. Deswegen sollte diese Ast auf jeden Fall bleiben!!!
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Joseph Conrad
- Beiträge: 283
- Registriert: 25.05.2013, 19:16
Re: Master Class: Mädchenkiefer #4 von Walter Pall
Ein Blick in den Masterclass Beitrag von Walter Pall vom 24.07.13 zeigt auf dem ersten Bild doch gerade, das der erste Ast keinesfalls jemals der "Hauptbaum" gewesen ist.
Mich erstaunt ein wenig die einstimmige Akzeptanz der Umformung dieses Baumes.
Ich fand ihn ohne die Abspannung des ersten Astes und die eigenwillige Drahtung besser.
Kein Wunder das bei der herabhängenden, etwas unstrukturiert wirkendenden Krone nun der zu tief liegende erste Ast wie ein Fremdkörper wirkt.
LG Joseph
Mich erstaunt ein wenig die einstimmige Akzeptanz der Umformung dieses Baumes.
Ich fand ihn ohne die Abspannung des ersten Astes und die eigenwillige Drahtung besser.
Kein Wunder das bei der herabhängenden, etwas unstrukturiert wirkendenden Krone nun der zu tief liegende erste Ast wie ein Fremdkörper wirkt.
LG Joseph
Jeder Grashalm hat seinen Fleck Erde, aus dem er sein Leben und seine Kraft zieht; ...
Re: Master Class: Mädchenkiefer #4 von Walter Pall
Also ich kann mich mit der Umformung des Baumes deshalb anfreunden, weil er dadurch in meinen Augen natürlicher wirkt, und nicht so gekünstelt mit perfekt proportionierten Grünflächen, die in der Natur so nie vorgekommen wären.Joseph Conrad hat geschrieben:Ein Blick in den Masterclass Beitrag von Walter Pall vom 24.07.13 zeigt auf dem ersten Bild doch gerade, das der erste Ast keinesfalls jemals der "Hauptbaum" gewesen ist.
Mich erstaunt ein wenig die einstimmige Akzeptanz der Umformung dieses Baumes.
Ich fand ihn ohne die Abspannung des ersten Astes und die eigenwillige Drahtung besser.
Kein Wunder das bei der herabhängenden, etwas unstrukturiert wirkendenden Krone nun der zu tief liegende erste Ast wie ein Fremdkörper wirkt.
LG Joseph
Greetz Marco


