oder #3...
Hallo,
zur Abwechslung mal ein Palmatum.
Im April 2013 kam dieser Kleine aus Enger zu mir. Eben noch auf dem Acker in Korea, jetzt in der Bonsaischale. Der kleine hat schon viel Spaß gemacht, aber im Grunde ist es Rohmaterial.
- Man erkennt noch deutlich die Windungen der "Wickeltechnik" am Stamm.
- Riesen Schnittwunden, die ich im Sommer schon mal nachgeschnitten habe.
- Keine Verzweigung, alle Triebe entspringen "Nestern" am Stamm. Wirkt mit Blättern zwar schon relativ gut, aber sonst - mhh.
Ich würde sagen, der Baum muss zuerst ein paar Schritte Rückwärts gehen um weiter zu kommen.
Diese Nester müssen radikal ausgeputzt werden und ein Trieb jeweils als Ast selektiert werden. Ebenso die Spitze, auf vielleicht zwei Triebe reduzieren.
Dann wird nicht mehr viel übrig sein, das Bäumchen wird nächstes Jahr ziemlich kahl aussehen. Die paar Stengel dann ordentlich durchtreiben lassen.
Mit der Schale bin ich mir auch noch nicht sicher (ich meine jetzt nicht gestaltungstechnisch). Eigentlich würde ich den Kleinen nochmal in einen TPK packen. Aber den feinen Austrieb mit den kurzen Internoiden kaputt zu machen, wäre halt auch wieder ein Rückschritt.
Was meint ihr zu dem Bäumchen?
Gruß und Dank
Manfred
Acer Palmatum #2
- kressevadder
- Beiträge: 1580
- Registriert: 05.07.2009, 14:02
- Wohnort: Mannheim
- Kontaktdaten:
Acer Palmatum #2
Ich fordere einen BioGreenHealthGenderPoliticalCorrectness freien Tag pro Woche - Erholung muß sein!
Mein Bonsaitagebuch
Mein Bonsaitagebuch
- kressevadder
- Beiträge: 1580
- Registriert: 05.07.2009, 14:02
- Wohnort: Mannheim
- Kontaktdaten:
Re: Acer Palmatum #2
Hallo,
ich habe die Nester ausgeputzt.
Außerdem wurde das Bäumchen um ca. 45° aufgerichtet. Jetzt kommt die Ansicht vom ersten Herbstbild nicht mehr auf den Betrachter zu und die dicken Narben sind hinten.
Dadurch rücken wieder ein paar Kanten ins Sichtfeld, die vorher nicht aufgefallen sind. Die werde ich dann im Sommer nacharbeiten. Die Verdickungen an dem rechten unteren Astansatz, lassen sich auch noch verbessern. Das sind die Stummel von den vielen kleinen Zweigen. Ich werde die aber auch erst richtig abknabbern, wenn die verbliebenen Zweige etwas stärker sind. Sonst erwische ich die vielleicht aus versehen in dem Gewimmel.
Bei der Spitze hoffe ich auf einen neuen Trieb unterhalb dieser "Haube".
Einen Preis für den narbenfreiesten Stamm wird der aber sicher nicht mehr bekommen.
Viel sieht man auf dem Handybild wohl nicht. OK, und der Silikonschlauch trägt bei der Größe auch etwas auf.
Gruß
Manfred
ich habe die Nester ausgeputzt.
Außerdem wurde das Bäumchen um ca. 45° aufgerichtet. Jetzt kommt die Ansicht vom ersten Herbstbild nicht mehr auf den Betrachter zu und die dicken Narben sind hinten.
Dadurch rücken wieder ein paar Kanten ins Sichtfeld, die vorher nicht aufgefallen sind. Die werde ich dann im Sommer nacharbeiten. Die Verdickungen an dem rechten unteren Astansatz, lassen sich auch noch verbessern. Das sind die Stummel von den vielen kleinen Zweigen. Ich werde die aber auch erst richtig abknabbern, wenn die verbliebenen Zweige etwas stärker sind. Sonst erwische ich die vielleicht aus versehen in dem Gewimmel.
Bei der Spitze hoffe ich auf einen neuen Trieb unterhalb dieser "Haube".
Einen Preis für den narbenfreiesten Stamm wird der aber sicher nicht mehr bekommen.
Viel sieht man auf dem Handybild wohl nicht. OK, und der Silikonschlauch trägt bei der Größe auch etwas auf.
Gruß
Manfred
Ich fordere einen BioGreenHealthGenderPoliticalCorrectness freien Tag pro Woche - Erholung muß sein!
Mein Bonsaitagebuch
Mein Bonsaitagebuch


