Hallo Bonsaifreunde,
da es ja viele gibt, die das BCD Magazin nicht bekommen, will euch euch den Baum hier nicht vorenthalten.
Ich freue mich über Kritik über den Baum (und vielleicht auch über den Bericht)
Grüner Fächerahorn (Kleine Hilfe gegen das Sommerloch)
- Thomas Sch.
- Beiträge: 604
- Registriert: 12.11.2004, 17:41
- Wohnort: Vilsbiburg in Bayern
Hi Thomas,
super, was du aus dem Ausgangsmaterial heraus geholt hast, klare Linienführung, schöne Silhouette. In ein paar Jahren ist das ein toller Baum.
Das hätte ich vielleicht geschrieben, wenn es eine Konifere wäre. Es ist aber ein Ahorn! Wäre das eine Hausarbeit, würde ich jetzt wohl drunter schreiben: Thema verfehlt.
Hast du jemals einen Laubbaum in mit einer derartigen Wuchsform gesehen?
Nehme besser Bäume als Vorbilder und nicht Bonsais?
super, was du aus dem Ausgangsmaterial heraus geholt hast, klare Linienführung, schöne Silhouette. In ein paar Jahren ist das ein toller Baum.
Das hätte ich vielleicht geschrieben, wenn es eine Konifere wäre. Es ist aber ein Ahorn! Wäre das eine Hausarbeit, würde ich jetzt wohl drunter schreiben: Thema verfehlt.
Hast du jemals einen Laubbaum in mit einer derartigen Wuchsform gesehen?
Nehme besser Bäume als Vorbilder und nicht Bonsais?



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michael hohner
- Beiträge: 243
- Registriert: 28.06.2004, 18:40
- Wohnort: nähe bamberg
hallo thomas,
super, du hast mit einer zielsicherheit genau den ast gewählt, der den stamm kerzengerade verlängert ....... einer der vorderen hätte eine ordentliche bewegung in den stamm gebracht und die schnittstellen nach hinten verlagert ......
wie der baum auf deine gravurtechnik reagiert bin ich sehr gespannt ....
aber trotzdem .... bleib dran !!
super, du hast mit einer zielsicherheit genau den ast gewählt, der den stamm kerzengerade verlängert ....... einer der vorderen hätte eine ordentliche bewegung in den stamm gebracht und die schnittstellen nach hinten verlagert ......
wie der baum auf deine gravurtechnik reagiert bin ich sehr gespannt ....
aber trotzdem .... bleib dran !!
gruss micha
"damit das mögliche entsteht muss immer wieder das unmögliche versucht werden" hermann hesse
"damit das mögliche entsteht muss immer wieder das unmögliche versucht werden" hermann hesse
- Thomas Sch.
- Beiträge: 604
- Registriert: 12.11.2004, 17:41
- Wohnort: Vilsbiburg in Bayern
Antwort
Hallo Michael,
ich habe für dich vor fünf Minuten Minuten ein Bild vom Totholz geschossen.
ich habe für dich vor fünf Minuten Minuten ein Bild vom Totholz geschossen.
MfG,
-Thomas
-Thomas
Hallo Thomas,
jetzt hast Du in diesem Forum ja schon so "einiges abbekommen" bisher, doch ich habe das Gefühl, dass Du gelernt hast damit um zu gehen und die Umsetzung der erhaltenen "Ratschläge" Dich auch tatsächlich weiter gebracht hat.
Warum schreibe ich das jetzt? Na weil ich eigentlich nicht in das selbe Horn stoßen wollte wie meine Vorredner.
Ulf hat Dir schon mit klaren Worten zu verstehen gegeben wo das Hauptproblem Deiner Gestaltung liegt. Michael hat es nur weiter präzisiert. A) gewählte Stammverlängerung und B) "Gravurtechnik" speziell bei Jap. Ahorn.
Nein, eigentlich wollte ich Dir etwas ganz anderes schreiben.
Bereits als ich damals das BCD-Heft aufschlug fiel mir Dein Artikel ins Auge. Vielleicht war ich auch nur schon neugierig aufgrund der vorherigen Werbung hier.
Ganz ehrlich: Für eine Erstpublikation fand ich es gut gemacht, ja sicherlich gelungen für die Zielgruppe und wirklich mutig diesen Schritt vollzogen zu haben! Meine Gratulation hierzu.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man hier oder anderswo viel herumphilosophieren kann, oder möglichst nur still feixend mitlesen, doch den Schritt in die Öffentlichkeit wagen und sich selbst mit einem eigenen Werk zu präsentieren und damit auch angreifbar zu machen, den trauen sich LEIDER die wenigsten.
Jeder möchte gerne nur Voyeur spielen und sich an den Erfahrungen anderer ergötzen bis bereichern. Selbst gar etwas dazu beitragen tun eben wie gesagt die wenigsten. Deshalb nochmals meine Hochachtung vor Deinem Schritt.
Als ehemaliger Redakteur des Hefts habe ich mich aber auch gefragt, warum ich Deinen Artikel – zumindest in dieser Form - so nicht veröffentlicht hätte? Diese fachlichen Gründe haben Ulf und Michael schon ausreichend erklärt. Weshalb die heutige Redaktion ihn dennoch so veröffentlicht hat steht auf einem ganz anderen Blatt und muss hier BITTE nicht erörtert werden.
In der Summe sehe ich also auch einige Probleme bei Deiner gezeigten Gestaltung, der "Stelzenfuß" der Wurzeln wurde noch gar nicht angesprochen
, doch eigentlich keine die nicht mit Willen und Zeit zu überwinden wären.
Daher zum Schluss mein Aufruf an Dich: Mach weiter!
Als kleine Aufmunterung noch ein Naka-Zitat: "Even monkeys fall out of trees."
jetzt hast Du in diesem Forum ja schon so "einiges abbekommen" bisher, doch ich habe das Gefühl, dass Du gelernt hast damit um zu gehen und die Umsetzung der erhaltenen "Ratschläge" Dich auch tatsächlich weiter gebracht hat.
Warum schreibe ich das jetzt? Na weil ich eigentlich nicht in das selbe Horn stoßen wollte wie meine Vorredner.
Ulf hat Dir schon mit klaren Worten zu verstehen gegeben wo das Hauptproblem Deiner Gestaltung liegt. Michael hat es nur weiter präzisiert. A) gewählte Stammverlängerung und B) "Gravurtechnik" speziell bei Jap. Ahorn.
Nein, eigentlich wollte ich Dir etwas ganz anderes schreiben.
Ganz ehrlich: Für eine Erstpublikation fand ich es gut gemacht, ja sicherlich gelungen für die Zielgruppe und wirklich mutig diesen Schritt vollzogen zu haben! Meine Gratulation hierzu.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man hier oder anderswo viel herumphilosophieren kann, oder möglichst nur still feixend mitlesen, doch den Schritt in die Öffentlichkeit wagen und sich selbst mit einem eigenen Werk zu präsentieren und damit auch angreifbar zu machen, den trauen sich LEIDER die wenigsten.
Als ehemaliger Redakteur des Hefts habe ich mich aber auch gefragt, warum ich Deinen Artikel – zumindest in dieser Form - so nicht veröffentlicht hätte? Diese fachlichen Gründe haben Ulf und Michael schon ausreichend erklärt. Weshalb die heutige Redaktion ihn dennoch so veröffentlicht hat steht auf einem ganz anderen Blatt und muss hier BITTE nicht erörtert werden.
In der Summe sehe ich also auch einige Probleme bei Deiner gezeigten Gestaltung, der "Stelzenfuß" der Wurzeln wurde noch gar nicht angesprochen
Daher zum Schluss mein Aufruf an Dich: Mach weiter!
Als kleine Aufmunterung noch ein Naka-Zitat: "Even monkeys fall out of trees."
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe
AK-Treffen jeden 1. Samstag im Monat
Gary
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