Koreanische Hainbuche

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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AlexDuerr
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Koreanische Hainbuche

Beitrag von AlexDuerr »

Hallo Leute,

hier kommt eine kleine Koreanerin mit einem außergewöhnlichen Wurzelansatz.

Zur Zeit finde ich den Wurzelansatz noch Klasse, ob ich mich irgendwann einmal satt sehe und dann ans abmoosen denke kann ich heute noch nicht sagen. Aber so ist die kleine Dame in jedem Fall außergewöhnlich.
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Viele Grüße Alex
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Buddhist2012
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Re: Koreanische Hainbuche

Beitrag von Buddhist2012 »

Hallo Alex,

der Wurzelansatz ist klasse. Das ist etwas besonderes und sieht auch noch gut aus. Bloß nicht abmoosen! Normale Nebari sieht man doch zu Hauf.
Liebe Grüße,

Arthur
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Funkadalic
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Re: Koreanische Hainbuche

Beitrag von Funkadalic »

Hi Alex,

Außergewöhnlich ja aber Interessant oder ästhetisch finde ich den Wurzelansatz jetzt nicht unbedingt.

AlexDuerr hat geschrieben:und dann ans abmoosen
Ich finde das solltest du eher früher als später umsetzten.


gruß
Funk
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Heike_vG
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Re: Koreanische Hainbuche

Beitrag von Heike_vG »

Wenn an dem Wurzelansatz jetzt eine verschlungene Halbkaskade hängen würde, fände ich ihn in Ordnung, bis auf die kreuzende Wurzel hinten, die m.E. in jedem Fall weg müsste. Zu einem "normalen" aufrechten Baum finde ich einen solchen Wurzelansatz nicht so klasse.

LG, Heike
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Odoridori
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Re: Koreanische Hainbuche

Beitrag von Odoridori »

Ich finde diesen Wurzelansatz total unakzeptabel und häßlich
und er passt gar nicht zu diesem Baum. Da kann man auch durch Rückschnitt
nicht viel verbessern. Obwohl ich normalerweise nicht so fürs abmoosen plädiere,
hier bleibt wohl keine andere Möglichkeit ...

Dann würde ich es jetzt machen und nicht auf später verschieben.

Viele Grüße
Holger
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Re: Koreanische Hainbuche

Beitrag von Bonsai-Abbing »

Meinen Geschmack trifft das derzeitige Nebari auch nicht. Das sehe ich wie Funk, lieber früher als später abmoosen.
Liebe Grüße
Frank *up*

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Gary
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Re: Koreanische Hainbuche

Beitrag von Gary »

Also, dann noch eine andere Meinung dazu, Alex.

a) Solange es Dir Freude bereitet ist alles okay.
b) Wie schon von Heike angemerkt passen auch m.E. "Baum" und "Nebari" nicht so toll zusammen. Da ich aber das Nebari gut finde würde ich eher auf den mittelmäßigen "Baum" verzichten.
c) Also wenn abmoosen, dann würde ich es über dem ersten Ast tun (So kann man eventuell noch etwas mit dem oberen Teil anfangen.) oder gleich dort schneiden. Das Unterteil würde ich auf jeden Fall so erhalten, den ersten Ast gewaltig durchtreiben lassen und die bereits von Heike erwähnte Halbkaskade daraus aufbauen.

Das wäre eben meine favorisierte Weiterentwicklung.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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Norbert_S
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Re: Koreanische Hainbuche

Beitrag von Norbert_S »

Ich wollte beim zweiten Ast schneiden.
Dann läuft die weitere Entwicklung, egal ob Halbkaskade oder irgendwie wild zumindest gegen die großen Nebariwurzeln und werden sie über Jahre dann auch rechtfertigen.
Etwas aufräumen im Wurzelwerk würde ich trotzdem.
Jenachdem wie die dicke Wurzeln unterhalb weiterlaufen, kann der Stamm evtl. auch jetzt schon stark geneigt werden.
Diesen quasi aus dem ursprünglichen Stand gerissenen Eindruck (war so die erste spontane Idee zum Baum) kann man über die Jahre weiter erziehen.
Norbert

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AlexDuerr
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Re: Koreanische Hainbuche

Beitrag von AlexDuerr »

Hallo Ihr,

mit dieser Hainbuche war es bei mir ähnlich wie beim hören guter Heavy Metall Musik in meiner Sturm- und Drangzeit. Erst mal findest du es schei.e und nach mehrmaligem hören wird es immer besser.
So war es auch mit diesem Baum. Ich kannte den Baum vor dem Kauf schon 2 Jahre und konnte auch zu Anfangs gar nichts mit dem Wurzelansatz anfangen, irgendwann gefiel er doch. Der Besitzer bot mir den Baum an, der Preis passte, zugeschlagen. Gedanke: abmoosen geht immer. Zz. sehe ich es noch absolut wie Buddhist (zumindest bis ich Garrys tollen Vorschlag las) Ich werde jetzt vorerst den eingeschlagenen Weg weitergehen, da ich ja nichts zu verlieren habe.
Gary hat geschrieben:a) Solange es Dir Freude bereitet ist alles okay.
Genau so sehe ich das auch. Danke Gary
Gary hat geschrieben: c) Also wenn abmoosen, dann würde ich es über dem ersten Ast tun (So kann man eventuell noch etwas mit dem oberen Teil anfangen.) oder gleich dort schneiden. Das Unterteil würde ich auf jeden Fall so erhalten, den ersten Ast gewaltig durchtreiben lassen und die bereits von Heike erwähnte Halbkaskade daraus aufbauen.
Echt genial dieser Vorschlag, hat mich echt ein wenig geplättet :-D Wird wohl das Fernziel.(aber mit abmoosen)

Danke an alle für die Kommentare, vor allem an Gary, Norbert und Heike für das aufzeigen von Möglichkeiten und Alternativen.
Odoridori hat geschrieben:Ich finde diesen Wurzelansatz total unakzeptabel und häßlich
Also wenn es für so was nen Wettbewerb in Lipp gibt........... könnte ich ja Chancen haben :-D
Viele Grüße Alex
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Norbert_S
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Re: Koreanische Hainbuche

Beitrag von Norbert_S »

Wer die Möglichkeit hat in alte Kokufu-Bände zu sehen, der sollte den Band 83 auf Seite 44 betrachten.
Dort kann man sehen, was Zeit und Wissen aus einen wilden Nebari machen kann.
Norbert

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Odoridori
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Re: Koreanische Hainbuche

Beitrag von Odoridori »

AlexDuerr"

"Odoridori"Ich finde diesen Wurzelansatz total unakzeptabel und häßlich
Also wenn es für so was nen Wettbewerb in Lipp gibt........... könnte ich ja Chancen haben :-D
Na, dann veranstalte doch diesen Wettbewerb ... *dance*

Bei uns sagt man: Jedem Narr gefellt soi Kapp un mer meun Hut. :P

Viele Grüße
Holger
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