Juniperus chin "Itoigawa" Shohin
Juniperus chin "Itoigawa" Shohin
Hallo zusammen,
heute möchte ich euch meinen Itoigawa Wacholder vorstellen.
Alter: ca 18 Jahre; Höhe: 20cm; Breite: 29cm
Ich habe Ihm im Herbst auf einem Workshop unter Anleitung eines Profis seine Erstgestaltung verpasst.
Im Mai habe ich vor den Baum umzutopfen, da das Substrat schon sehr verdichtet ist. Es ist geplant erstmal noch den Anzuchtopf zu verwenden, da er sich noch in der Entwicklung befindet.
Falls jemand von euch eine Idee hat, in welche Richtung es schalenmäßig mal gehen könnte freue ich mich über Vorschläge.
Beste Grüße,
Max
heute möchte ich euch meinen Itoigawa Wacholder vorstellen.
Alter: ca 18 Jahre; Höhe: 20cm; Breite: 29cm
Ich habe Ihm im Herbst auf einem Workshop unter Anleitung eines Profis seine Erstgestaltung verpasst.
Im Mai habe ich vor den Baum umzutopfen, da das Substrat schon sehr verdichtet ist. Es ist geplant erstmal noch den Anzuchtopf zu verwenden, da er sich noch in der Entwicklung befindet.
Falls jemand von euch eine Idee hat, in welche Richtung es schalenmäßig mal gehen könnte freue ich mich über Vorschläge.
Beste Grüße,
Max
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- Die Ausgangspflanze
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- Vorderseite
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- Rückseite
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- geplanter Pflanzwinkel
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Zuletzt geändert von Max L am 17.07.2015, 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Juniperus chin "Itoigawa"
Der bursche sollte erstmal sein stresslaub loswerden
ansonsten feines teil
Gruss manuu
ansonsten feines teil
Gruss manuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
Re: Juniperus chin "Itoigawa"
Hallo Max,
geniales Teil
Ich seh das wie Manuu: lass ihn sich erstmal beruhigen, darum find ich den Plan mit der Trainingsschale richtig gut. Aber warum erst im Mai, da könnte es doch schon zu spät sein, oder? Ich würds eher jetzt bald oder im April machen.
Mein Schalentipp: In zwei-drei Jahren vllt in eine schöne Mondschale oder in eine flachere Kaskadenschale, dass würd glaub ich ziehmlich gut aussehen. (Ich tendiere zur Mondschale)
Freu mich schon auf die Zunkunft von deinem Baum!
Gruß
Lennart
geniales Teil
Ich seh das wie Manuu: lass ihn sich erstmal beruhigen, darum find ich den Plan mit der Trainingsschale richtig gut. Aber warum erst im Mai, da könnte es doch schon zu spät sein, oder? Ich würds eher jetzt bald oder im April machen.
Mein Schalentipp: In zwei-drei Jahren vllt in eine schöne Mondschale oder in eine flachere Kaskadenschale, dass würd glaub ich ziehmlich gut aussehen. (Ich tendiere zur Mondschale)
Freu mich schon auf die Zunkunft von deinem Baum!
Gruß
Lennart
Re: Juniperus chin "Itoigawa"
manuu29 hat geschrieben:Der bursche sollte erstmal sein stresslaub loswerden
Hallo Manuu, da hast Du wohl recht!
Grüße, Max
Re: Juniperus chin "Itoigawa"
Hallo Lennart,
In einem Buch über Nadelwacholder wird übrigens auch der Mai als Umtopfzeit genannt.
Beste Grüße,
Max
Herzlichen Dank!grillstar hat geschrieben: geniales Teil![]()
Weil besagter Profi, nachdem ich ihn fragte wann ich am besten Umtopfen sollte, mir den Monat Mai nannte.grillstar hat geschrieben: Aber warum erst im Mai, da könnte es doch schon zu spät sein, oder?
In einem Buch über Nadelwacholder wird übrigens auch der Mai als Umtopfzeit genannt.
Beste Grüße,
Max
Re: Juniperus chin "Itoigawa"
Das wundert mich ein wenig, mir war bisher immer März-April oder August-September als günstiger Zeitpunkt bekannt.
Aber es geht vieles.
LG, Heike
Aber es geht vieles.
LG, Heike
Re: Juniperus chin "Itoigawa"
Mh ja, das ist wirklich verwunderlich. Sollte ich dann wohl doch eher im April zur Tat schreiten?
Re: Juniperus chin "Itoigawa"
Nun bin ich also doch schon zur Tat geschritten.
Der Topf war komplett durchgewurzelt und das Subsrat total verdichtet. Wie geplant habe ich den Baum etwas nach links geneigt.
Der Topf war komplett durchgewurzelt und das Subsrat total verdichtet. Wie geplant habe ich den Baum etwas nach links geneigt.
Re: Juniperus chin "Itoigawa"
Liebe Forumsmitglieder,
hier nun ein aktuelles Foto des Wacholder nach der Umtopfaktion. Über Meinungen, Vorschläge, Anregungen, Tipps, etc bin ich sehr Dankbar!
Da der Wurzelballen extrem verdichtet war musste ich verhältnismäßig viel Wurzelmasse entfernen. Ein paar dickere Wurzelstümpfe habe ich eingekürzt. Eine sehr dicke Wurzel, die knapp unter der Substratoberfläche ca 1,5cm vom Stamm eine 90Grad Biegung nach rechts macht, habe ich noch unangetastet gelassen. Die wird mich in den nächsten Jahren noch beschäftigen.
Beste Grüße, Max
hier nun ein aktuelles Foto des Wacholder nach der Umtopfaktion. Über Meinungen, Vorschläge, Anregungen, Tipps, etc bin ich sehr Dankbar!
Da der Wurzelballen extrem verdichtet war musste ich verhältnismäßig viel Wurzelmasse entfernen. Ein paar dickere Wurzelstümpfe habe ich eingekürzt. Eine sehr dicke Wurzel, die knapp unter der Substratoberfläche ca 1,5cm vom Stamm eine 90Grad Biegung nach rechts macht, habe ich noch unangetastet gelassen. Die wird mich in den nächsten Jahren noch beschäftigen.
Beste Grüße, Max
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- ItoigawaMärz2014.jpg (184.63 KiB) 1748 mal betrachtet
Re: Juniperus chin "Itoigawa"
Ich überlege gerade...Höhe ca 20cm, da könnte man das Bäumchen ja eigentlich in die Rubrik "Shohin" verschieben...
Habe gelesen, dass in der Bonsai Art 80 ein schöner Bericht über das Pinzieren von schuppigen Wacholdern drin sein soll. Deshalb meine Suche nach dieser Ausgabe.
Kennt jemand von euch weitere gute Artikel, die den Umgang mit den schuppigen Wacholdern beschreiben?
Grüße, Max
Habe gelesen, dass in der Bonsai Art 80 ein schöner Bericht über das Pinzieren von schuppigen Wacholdern drin sein soll. Deshalb meine Suche nach dieser Ausgabe.
Kennt jemand von euch weitere gute Artikel, die den Umgang mit den schuppigen Wacholdern beschreiben?
Grüße, Max
Re: Juniperus chin "Itoigawa"
Liebe Forumsgemeinde,
dieser Tage hat sich leider der Ast auf der Rückseite komplett verabschiedet. Woran kann es liegen?
Ist es möglicherweise eine Spätfolge der Umtopfaktion im April 2014. Dort habe ich, aus jetziger Sicht, zuviel Wurzelmasse weggenommen und auch das alte Substrat (extrem verdichtetes Akadama) komplett entfernt. Ich nehme mal an, das Bäumchen ist bis jetzt damit beschäftigt sich von dieser Prozedur zu erholen.
Desweiteren habe ich dieses Jahr beobachtet, dass immer wieder das jugendliche Laub, dessen der Wacholder ja nicht wenig besitzt, eingetrocknet ist, während das schuppige Laub einen gesunden Eindruck macht. Ist das ein normaler Prozess?
Die Kulturbedingungen sind vermutlich in Ordnung, da gleich nebendran ein anderer chin. Wacholder steht, dem es prächtig geht.
Über Meinungen, Tipps, etc. wäre ich dankbar.
Viele Grüße, Max
dieser Tage hat sich leider der Ast auf der Rückseite komplett verabschiedet. Woran kann es liegen?
Ist es möglicherweise eine Spätfolge der Umtopfaktion im April 2014. Dort habe ich, aus jetziger Sicht, zuviel Wurzelmasse weggenommen und auch das alte Substrat (extrem verdichtetes Akadama) komplett entfernt. Ich nehme mal an, das Bäumchen ist bis jetzt damit beschäftigt sich von dieser Prozedur zu erholen.
Desweiteren habe ich dieses Jahr beobachtet, dass immer wieder das jugendliche Laub, dessen der Wacholder ja nicht wenig besitzt, eingetrocknet ist, während das schuppige Laub einen gesunden Eindruck macht. Ist das ein normaler Prozess?
Die Kulturbedingungen sind vermutlich in Ordnung, da gleich nebendran ein anderer chin. Wacholder steht, dem es prächtig geht.
Über Meinungen, Tipps, etc. wäre ich dankbar.
Viele Grüße, Max
Zuletzt geändert von Max L am 20.07.2015, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Juniperus chin "Itoigawa" Shohin
Anbei noch zwei Bilder zur Verdeutlichung...
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- Der abgestorbene Ast
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Re: Juniperus chin "Itoigawa" Shohin
Hallo MAx,
ich glaube nicht, dass Udo Dir gesagt hat, dass Drahten, biegen und Umtopfen alles auf einmal in einem Jahr gut ist.
Nun musst Du erst einmal sehen, dass die Spätfolgen so minimal wie möglich gehalten werden und die Pflanze wieder zu Kräften kommt.
Wann dann alles wieder OK ist,
dann würde ich an eine erneut Überarbeitung denken.
LG Reiner
ich glaube nicht, dass Udo Dir gesagt hat, dass Drahten, biegen und Umtopfen alles auf einmal in einem Jahr gut ist.
Nun musst Du erst einmal sehen, dass die Spätfolgen so minimal wie möglich gehalten werden und die Pflanze wieder zu Kräften kommt.
Wann dann alles wieder OK ist,
dann würde ich an eine erneut Überarbeitung denken.
LG Reiner
Re: Juniperus chin "Itoigawa" Shohin
Hallo Reiner,
danke für deine Antwort!
Der Baum wurde Anfang November 2013 gestaltet. Umgetopft hab ich ihn dann im April 2014.
Da ist mir wohl der typische Anfängerfehler "Zuviel auf einmal" unterlaufen! Zuviel des Guten sicherlich auch im Hinlick auf Wurzelschnitt und Entfernen des alten Substrates.
Meine Motivation für das Umtopfen war, dass das Akadama schon zu einem festen Klumpen zerfallen war und das Wasser nicht mehr richtig in die Oberfläche eingedrungen ist. Die Wurzeln hatten bereits die komplette Schale ausgefüllt. Ich frage mich, was ich hätte besser machen können? In einen größeren Topf umsetzen und eventuell nur die harte Oberfläche abkratzen?
Habt Ihr Tipps für mich, wie ich den Wacholder am besten wieder zu einem Top-Zustand verhelfen kann?
Viele Grüße, MAx
danke für deine Antwort!
Du hast vollkommen Recht, das hat Udo definitiv nicht gesagt.Reiner K hat geschrieben:Hallo MAx,
ich glaube nicht, dass Udo Dir gesagt hat, dass Drahten, biegen und Umtopfen alles auf einmal in einem Jahr gut ist.
Der Baum wurde Anfang November 2013 gestaltet. Umgetopft hab ich ihn dann im April 2014.
Da ist mir wohl der typische Anfängerfehler "Zuviel auf einmal" unterlaufen! Zuviel des Guten sicherlich auch im Hinlick auf Wurzelschnitt und Entfernen des alten Substrates.
Meine Motivation für das Umtopfen war, dass das Akadama schon zu einem festen Klumpen zerfallen war und das Wasser nicht mehr richtig in die Oberfläche eingedrungen ist. Die Wurzeln hatten bereits die komplette Schale ausgefüllt. Ich frage mich, was ich hätte besser machen können? In einen größeren Topf umsetzen und eventuell nur die harte Oberfläche abkratzen?
Habt Ihr Tipps für mich, wie ich den Wacholder am besten wieder zu einem Top-Zustand verhelfen kann?
Viele Grüße, MAx
Re: Juniperus chin "Itoigawa" Shohin
Hallo Max
Die "Arbeitsreihenfolge" bei einem Wacholder ist recht einfach,
Stamm und Äste von alter Rinde befreien (dadurch werden die Saftbahnen sichtbar),
tote Rindenbereiche freilegen (Rinde entfernen).
Dann hat man einen Überblick wo gefahrlos geschnitten werden kann
und in wie weit Wurzeln gekürzt oder abgeschnitten werde können.
Nur für´s nächste Mal.
mfG Dieter
Die "Arbeitsreihenfolge" bei einem Wacholder ist recht einfach,
Stamm und Äste von alter Rinde befreien (dadurch werden die Saftbahnen sichtbar),
tote Rindenbereiche freilegen (Rinde entfernen).
Dann hat man einen Überblick wo gefahrlos geschnitten werden kann
und in wie weit Wurzeln gekürzt oder abgeschnitten werde können.
Nur für´s nächste Mal.
mfG Dieter
cogito ergo pups


