ich lese hier häufiger von Bonsai, die man aus neu austreibenden Stammresten formt.
Wird die so gewonnene Pflanze dem Namen Bonsai im Bezug auf eine ästhetisch-natürliche Gesamterscheinung überhaupt gerecht?
ich habe schon viele dieser Stümpfe gesehen und belaubt gefallen mir viele davon ausgesprochen gut.
Ist das Laub aber runter, offenbart sich (sehr überspitzt ausgedrückt) oftmals ein "alter Holzklotz" mit überproportional kleinen Ästen.
Mich interessiert : Was denkt die Fachwelt darüber? Sicherlich ist diese Frage auch ein Stück weit philosophischer Natur.
Mir ist bewusst, dass diese Thematik schnell Auslöser für ein heisse Diskussion sein kann und damit ein potentielles Streitthema ist.
Ich möchte daher darum bitten, diese Thematik so sachlich und nüchtern wie möglich zu beleuchten und geschmackliche Divergenzen zu respektieren.
Ich frage das deshalb, weil ich bei einem Spaziergang durch die Reste unserer Wälder (nach den Winterstürmen sind hier oben überhaupt nicht mehr viele Wälder übrig) häufig auf Wurzelreste mit Neuaustrieben gestossen bin und mich gefragt habe,
ob sie wohl als Yamadori taugen oder niemals ein echter Bonsai werden können. Die Beantwortung dieser Frage erfordert Menschen mit fachlicher Expertise. Zu diesem Kreis zähle ich mich nicht


