Hallo zusammen!
Kurz zum Werdegang des "Baumes":
Letztes Jahr habe ich diesen knapp 20 Jahre alten Salbei (aktuelle Höhe ab Schalenoberkante 57 cm) aus unserem Garten geborgen. Der Salbei wuchs in direkter Nachbarschaft eines grossen Wacholders heran. Allerdings musste er in den letzten Jahren ein eher stiefmütterliches Dasein fristen - immer wieder zurückgeschnitten, wuchs er "fluchtartig" aus dem größer werdenden Schatten des Wacholders. Der Boden, auf dem er stand, war eher von Sand als von brauchbarer Erde geprägt. Nach der Überwinterung habe ich den Salbei im März in eine Schale gepflanzt - das Substrat besteht aus Lava, ein wenig Seramis und Akadama.
Nun zum eigentlichen Problem: der Stammansatz weist einen Anteil an Totholz auf - und dieses Totholz setzt sehr schnell Algen an. Damit steht wohl auch immer recht viel Feuchtigkeit zur Verfügung und das Totholz wird immer weicher. Mit dem Fingernagel lässt sich problemlos vermodertes Holz rauskratzen...
Meine Frage: lässt sich dieser Zersetzungsprozess evtl. durch Holzhärter/Jinmittel aufhalten bzw. reduzieren? Meine Befürchtungen gehen dahin, dass sich der vermodernde Bereich immer weiter ausdehnen könnte und auf das bislang noch intakte Holz übergreifen könnte. Ich meine, gelesen zu haben, dass Holzhärter/Jinmittel nur auf trockenem Holz Sinn machen?
Vielleicht habt Ihr auch andere Vorschläge zur Erhaltung des Totholzbereiches bzw. zur Eindämmung des verrottenden Bereiches?
Gruß,
Andreas
Salbei - Probleme mit Totholz
Re: Salbei - Probleme mit Totholz
Hallo zusammen !
Der veralgte Totholz-Bereich wurde immer weicher...
Deswegen habe ich mich nun doch entschlossen, das tote Holz mit einem kleinen Fräs-Kopf auszuräumen. Danach durfte das Holz ein paar Tage trocknen, bevor ich es mit Jinmittel eingepinselt habe. Jetzt hoffe ich, daß da nichts mehr weiterfault.
Gruß,
Andreas
Der veralgte Totholz-Bereich wurde immer weicher...
Deswegen habe ich mich nun doch entschlossen, das tote Holz mit einem kleinen Fräs-Kopf auszuräumen. Danach durfte das Holz ein paar Tage trocknen, bevor ich es mit Jinmittel eingepinselt habe. Jetzt hoffe ich, daß da nichts mehr weiterfault.
Gruß,
Andreas


