im vergangenen Winter arbeitete ich auf einem Lärchengestaltungsworkshop in Enger an einer europäischen Lärche. Eine zweite, kleine Lärche bearbeitete ich in den darauf folgenden Tagen zu Hause. Beide wurden im Winter ohne großen Wurzelschnitt getopft (Terra Sai), zurückgeschnitten und gedrahtet. Seit Frühlingsbeginn stehen beide von morgens bis zum späten Nachmittag vollsonnig, wurden wie ich meine angemessen gegossen, mit Wasser übersprüht und regelmäßig gedüngt (1x wöchentlich Blattdüngung mit Wuxal, seit Anfang Mai mit ein paar Brocken Biogold, dazu etwa alle 14 Tage ein bißchen mineralischer Dünger - dabei Wechsel ich meine verschiedenen Flüssigdünger bei jeder Anwendung - und letztlich ist von Zeit zu Zeit dem Gießwasser ein ganz ganz schwach konzentrierter organischer Flüssigdünger beigemischt). Beide wurden letzten Monat entdrahtet, haben Langtriebe gemacht und sahen sehr gesund aus. Mehr ist bis dato nicht geschehen...
Seit ein paar Tagen lässt nun die Workshoplärche die Triebe hängen und Nadeln braun werden. Zuerst war nur die Krone betroffen. Diese ist mittlerweile abgestorben und der ganze Baum sieht krank aus
Zum Vergleich noch die andere Lärche:
Hab die Workshoplärche jetzt erstmal schattig gestellt. Was glaubt ihr fehlt ihr und wie kann ich ihr helfen?
Ich freu mich über jede Hilfestellung!


