Geschaft!!!! nach 6 Jahren vom der Wiese zum "Bonsaigarten

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level320
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Re: Geschaft!!!! nach 6 Jahren vom der Wiese zum "Bonsaigar

Beitrag von level320 »

schöner garten.....sehr schade das die bilder so klein sind und man sie nicht anklicken kann.
man kann leider nur sehr wenig erkennen.

lg
ladi
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Odenwälder
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Re: Geschaft!!!! nach 6 Jahren vom der Wiese zum "Bonsaigar

Beitrag von Odenwälder »

Hier sind die bilder in gross
https://www.flickr.com/photos/125162616@N05/
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Bergi
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Re: Geschaft!!!! nach 6 Jahren vom der Wiese zum "Bonsaigar

Beitrag von Bergi »

Hi Olaf,
ich finde das Thema "Gartengestaltung" - eben auch rund um Bonsai - sehr interessant.
Oft - so auch bei deinen Fotos ansatzweise abzulesen - ist es etwas der "Kampf mit der Wiese bzw. dem Rasen", der Gartengestaltung in der Republik unerfreulich, kompliziert, unökologisch und auch teuer macht.
Als Vertreter des Naturgartenkonzepts würde ich immer empfehlen, den nährstoffreichen Oberboden mitsamt der Grasnarbe abzutragen und ihn da zu deponieren, wo er Sinn macht (Heckenbereich, Rosen, eventuell Nutzgarten). Der ganze Rest des Gartens ist viel besser mit extensivem, eher mineralischem Unterboden (manchmal hat man Glück und stößt sowieso unter der Grasnarbe auf etwas Brauchbares, bei mir ist das z.B. "mineralbetonartiger" Kiesboden, manchmal muss man sich ein paar Fuhren kommen lassen) bedient.
Auf diesem Extensoboden kann man sich dann mit einheimischen Stauden austoben; Standardprogramm, auch für weniger botanisch Bewanderte und Ambitionierte sind dann v.a. Lavendel, Blauraute, Salbei, Thymian, Glockenblume, ansonsten tut sich auch die ganze Welt der Steingartenarten auf. Die Pflege ist minimal, bis auf extreme Hitzetage nicht gießen, nie düngen, nie mähen, nur immer mal wieder durchgehen und unerwünschte Keimlinge rupfen.
Achtung: das soll nicht auf den inzwischen etwas bekannteren "Kiesgarten", dieses überdimensionierte Katzenklo samt Unkrautflies hinauslaufen, in dem nur punktuell Humus"säulen" eingebracht sind, in denen dann die paar - nicht einheimischen und für die Natur komplett wertlosen - Gehölze wie Flieder, Weigelie, Forsythie stehen.
Es gibt zum Naturgartenkonzept gute Bücher (v.a. Reinhard Witt ist da zu nennen), aber auch im Netz steht einiges.
Dieser entspannte, natürliche Gartentyp verträgt sich m.E. sehr gut mit Bonsaipräsentationen aller Art, gerade weil er nicht mit kitschig-lauten Wegwerfblumen daherkommt.
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
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