Diese Wisteria war ursprünglich eine Gartenpflanze, die seit 2005 schrittweise zur Hochstamm-Kübelpflanze und wegen einiger guten unteren Äste schliesslich zum Bonsai gestaltet wurde. Die ganz alten Bilder habe ich bedauernswerterweise verloren.
Das erste gezeigte Bild ist von 2010.
2012 wurde der Wurzelballen und Teile des unterirdisch verborgenen Stammverlaufs stark reduziert. Mit der Säge wurde er so flach, dass er in diese kompakte handgetöpferte Schale passte. Seitdem ist der Baum nicht mehr umgetopft.
Dieses Jahr vor dem Austrieb wurde die die langweilig gerade Spitze stark gebogen. Vorher habe ich mehrere Lagen Raffiabast angelegt und die anschliessend mit 3 Lagen Kupferdraht in die jetztige Form gebracht - selbstverständlich sind bei dem spröden Holz der Wisteria die Holzfasern gebrochen. Aber der Bast und Draht wirkt wie ein Stützverband.
Vor zweic Wochen habe ich einen kompletten Blattschnitt durchgeführt, worauf die Wisteria mit neuem, kleineren Austrieb reagiert.
Den kurzen blattlosen Zustand nutze ich für eine weitere Gestaltungsmassnahme: Der zylindrische, vertikale, langweilige Ast rechts neben dem Hauptstamm wurde entfernt. Ich finde es war längst überfällig.
Wisteria floribunda - Eine Enwicklung 2010 bis 2014
Re: Wisteria floribunda - Eine Enwicklung 2010 bis 2014
Nach dem Umtopfen sieht die Wisteria schon ganz gut aus.
- Dateianhänge
LG,
F.
F.
Re: Wisteria floribunda - Eine Enwicklung 2010 bis 2014
Nach dem Blattschnitt kommt die Struktur wieder hervor.
- Dateianhänge
LG,
F.
F.
Re: Wisteria floribunda - Eine Enwicklung 2010 bis 2014
Hallo Ferry,
der Baum macht sich gut, aber die Schale ist arg klein. Da wirst Du schon bald eine größere brauchen!
LG, Heike
der Baum macht sich gut, aber die Schale ist arg klein. Da wirst Du schon bald eine größere brauchen!
LG, Heike
Re: Wisteria floribunda - Eine Enwicklung 2010 bis 2014
Hallo Heike,
vielen Dank. Kannst Du hellsehen
? Ich suche seit längerem eine neue Schale.
Deinen Rat höre ich gerne und er fällt auf fruchtbaren Boden.
Falls Du einen Vorschlag hast, ... nur zu. Auch andere Bonsai-Fachforum-Mitglieder sind gerne eingeladen, Ihren Schalenvorschlag zu teilen.
Die gängige Meinung ist, dass die Glyzine in einer "engen" Schale stehen soll, um die Blütenbildung zu fördern.
Liebe Grüße,
F.
vielen Dank. Kannst Du hellsehen
Deinen Rat höre ich gerne und er fällt auf fruchtbaren Boden.
Falls Du einen Vorschlag hast, ... nur zu. Auch andere Bonsai-Fachforum-Mitglieder sind gerne eingeladen, Ihren Schalenvorschlag zu teilen.
Die gängige Meinung ist, dass die Glyzine in einer "engen" Schale stehen soll, um die Blütenbildung zu fördern.
Liebe Grüße,
F.
LG,
F.
F.
Re: Wisteria floribunda - Eine Enwicklung 2010 bis 2014
Belaubt beeindruckt er mich durchaus...da bin ich an der weiteren Entwicklung interessiert. Nach meinem Verständnis eine sich lohnende und konsequente Umsetzung.
Gruß, Tobi
Gruß, Tobi
Sich von Konsumgeilheit und Medialer Dauerbeschallung verführen zu lassen, liegt in den eigenen Händen, wer mitmacht, PECH GEHABT !!!
Re: Wisteria floribunda - Eine Enwicklung 2010 bis 2014
Huch, da ist meine Antwort von gestern doch wieder verschwunden, wie kann denn das sein.
Für Blauregen sind viele Schalenformen möglich, auch etwas tiefere. Dunkle, zurückhaltende Glasuren gefallen mir zu den Blüten meist am besten.
Dein Baum hat einen ziemlich massiven und wenig bewegten Stamm (bis auf die sichelförmig gedrahtete Spitze, die ich nicht so ganz verstehe), dazu würde ich zukünftig keine ganz so feminine Schale nehmen.
Eine in dieser Art würde meines Erachtens gut passen (Beispiel von Peter Krebs):

Liebe Grüße,
Heike
Hellsehen nicht, aber hinsehen.Ferry hat geschrieben:Hallo Heike,
vielen Dank. Kannst Du hellsehen? Ich suche seit längerem eine neue Schale.
Für Blauregen sind viele Schalenformen möglich, auch etwas tiefere. Dunkle, zurückhaltende Glasuren gefallen mir zu den Blüten meist am besten.
Dein Baum hat einen ziemlich massiven und wenig bewegten Stamm (bis auf die sichelförmig gedrahtete Spitze, die ich nicht so ganz verstehe), dazu würde ich zukünftig keine ganz so feminine Schale nehmen.
Eine in dieser Art würde meines Erachtens gut passen (Beispiel von Peter Krebs):

Das sehe ich nicht ganz so! Es ist richtig, dass ein Blauregen mit etwas gedrängten Wurzeln in der Schale besser blüht, aber das bedeutet eher, dass man ihn in einer ausreichend großen Schale nicht zu oft umtopft. Ein gut durchwurzelter Ballen braucht wiederum viel Wasser, besonders im Sommer, so dass zu kleine Schalen unpraktisch oder auch gefährlich sein können. Meine Blauregen stehen über den Sommer mit ihrer Schale in einem wassergefüllten Untersetzer, um nicht auszutrocknen, obwohl sie angemessen große Schalen haben.Ferry hat geschrieben:Die gängige Meinung ist, dass die Glyzine in einer "engen" Schale stehen soll, um die Blütenbildung zu fördern.
Liebe Grüße,
Heike


