Diese Pinus ist ein yamadori aus 2009 und stand jetzt für ein Jahr in sehr durchlässigen Substrat in der vollen Sonne im Freiland. Sie hat sich prächtig entwickelt, eine super Mykorrhiza ausgebildet, wunderbar zurückgeknospt und schönes sattes Grün gebildet. Sie hat nen sehr eigenwilligen Stammverlauf und wegen des Nebari ( ist eben ein yamadori aus einem Torfabbaugebiet) zwingt geradezu eine "Bunjingifelsenschale" herbei
Anders wüsste ich nicht wie ich den Stammverlauf in eine ansehnliche Form richten könnte. Ich hab sie jetzt lediglich eingesetzt, befestigt und sie steht jetzt wieder in praller Sonnenlage unbearbeitet ... Ich werde sie, wenn ich eine Idee bekomme vielleicht im nächsten Jahr gestalten. Wenn nicht, kann sie sich auch noch ein weiteres Jahr in dieser Schale einwachsen. Im Kopf schwebt mir herum, dass man möglicherweise durch das Einsetzen eines Widerlagers ( Stange oder ähnliches ...) den oberen Stammverlauf zurückwinden kann um den sehr extremen Schwung zur Seite, das Wegkippen aufzulösen .
Saludos
avicenna
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wunderbare Mykorrhiza ...
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Mein 85 jähriger Nachbar hat mir ein Moospaket zusammengestellt ... Grün auf Grün , Erde auf Erde ;-) Er hat mich oft beim Moossammeln beobachtet und kam Gestern mit dem "Geschenk" vorbei ;-) Also musste ich doch daus was basteln, oder ? ;-)
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Offenbar wohne ich in der Flugschneise der Graugänse die aus Skandinavien in Richtung Süden unterwegs sind. Ständig schnatterte es über mir ;-)
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so geht sie jetzt in den Winter ...
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Zuletzt geändert von avicenna am 15.10.2014, 23:14, insgesamt 1-mal geändert.
Ich denke gerade hierrüber nach ...
Gegen ein Widerlager wie etwa eine Eisenstange etc. den oberen Teil des Stammes verdrehen und in eine gefälligere Form biegen ...
ich glaube nicht, dass ich das machen würde. Eigentlich finde ich die aktuelle Form ziemlich schön, der Baum scheint eine höfliche Verbeugung zu machen.
Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Hallo Heike,
Die Verneigung ist aber dann schon echt Japanisch Wenn man ihn dreidimensional vor sich hat, ist die Neigung schon recht stark. Ich spiele zur Zeit ja noch mit dem Gedanken und werden bis zum nächsten Jahr sicher nichts mehr tun mit ihm.
Ich befürchte aber, dass ich in meinem aktionistischen Wahn mal schnell im Frühjahr dem Baum eine Eisenstange anhefte und mit einer Schraubzwinge nach und nach eine Windung einleiten werde ... Ich werde aber oftmals an ihm vorbeilaufen und über das wie und wieviel und wohin nachdenken werde
hier muss ich dich mal loben, die hier verwendete Schale passt sehr viel besser zu deinen Literatenkiefern, weil sie kleiner und unauffälliger ist.
Bezüglich der Stammform würde ich wie Heike auch nix groß ändern, ein lang herunterhändender Begrüßungsast der vom Rest der Krone ausbalanciert wird und gut isses. Alles andere wirkt unnatürlich.
Hallo alle miteinander ,
ihr kennt meinen Aktionismus , nun ja vielleicht sollte ich ein anderes smilie wählen ... ich hab ihn gebogen ...
Es war eine Leichtigkeit und in seinem Stammverlauf gefällt er mir jetzt viel besser. Die Zugstange reicht tief in den Boden und verankert sich dort. Das ganze Arrangement hat jetzt auch zusätzlich Stabilität. Vitale Kiefern haben so dehnbares Holz, dass das Biegen noch nicht einmal einen wahrnehmbaren Knacks verursacht hat ...Er wird es überstehen und kann nun die feinen Risse zuharzen ...
den Ausdruck kannte ich auch noch nicht
Da liegt sogar eine Plastikplane drunter, damit bloß kein Unkraut sprießen kann ... Ich bin in unserer Sackgasse sicherlich ein Exot was meine "Wachstumsphilosophie" betrifft. In allen eigentlich von der Gemeinde zu versorgenden Pflanzinseln auf der Straße ( bepflanzt mit einem "Kugelrotdorn" ) stehen als Unterplanzungen Rosen und so'n Kram ... ...Ich hab dort Wiesensalbei und Wildkräuter im Überfluß stehen und gieße sie sogar noch ...Die Leute der Straße kennen das aber schon und haben sich schon daran gewöhnt ...
Sowas wie meinen Garten haben die im Emsland noch nie gesehen ...