Entwicklung eines Acer Palmatum

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BenBonsai
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Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von BenBonsai »

Das ist ein abgemooster Acer Palmatum, die Entwicklung der Mutterpflanze findet Ihr unter http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =9&t=31299. Die Bilderserie zeigt die Entwicklung von 03/14 bis 10/14.
Stammdurchmesser: 8cm, Höhe: 60cm. Schnittstellen sind gefräst. Leider hat der Baum auf der Rückseite Rückstände eines Pilzbefalles. Das Nebari ist noch nicht gut entwickelt, das dauert noch.
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Zuletzt geändert von BenBonsai am 21.11.2014, 20:12, insgesamt 1-mal geändert.
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BenBonsai
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von BenBonsai »

Weitere Bilder.
Der Baum soll nächsten Frühling in eine gute Schale. Ich hatte an die Folgende gedacht (siehe letztes Bild). Über Meinungen und Kritik würde ich mich sehr freuen.
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holgermueller
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von holgermueller »

könnte irgendwann mal was werden, allerdings ist er viel zu hoch eingepflanzt. Gruß ps. die Schale ist toll. Gruß Holger
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Anja M.
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von Anja M. »

Um die Entwicklung des Wurzelansatzes zu begünstigen, würde ich den Baum die nächsten Jahre so tief einpflanzen, das der Ansatz unter der Erde ist.
73 Anja
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BenBonsai
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von BenBonsai »

Ja ich denke auch dass es wichtig ist, dass die Wurzeln geschützt und schön feucht sind! Ich möchte aus diesem Grund im nächsten Jahr einmal die Fahrradschlauchmethode ausprobieren. Meint Ihr dass das eine gute Idee ist? Der Baum sitzt ohnehin noch viel zu hoch, wie Holger schon richtig geschrieben hat. Die jetzige Schale ist zu hoch und zu gross, soll sie auch sein. Der Plan ist, dass ich im Frühjahr in der Tiefe mehrere cm wegnehmen werde, dass die oberen Wurzeln gestärkt werden. So passt er auch in die angedachte Schale.
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achim73
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von achim73 »

hmm...ich hab ein wenig das gefühl, du bist da zu schnell unterwegs.
das problem bei dem baum ist doch momentan die etwas geringe verjüngung und die dicke der äste im vergleich zum stamm. ebenso die grossen schnittstellen.

wäre es nicht das beste, den baum noch 2, 3 jahre in einer grossen flachen kiste oder im freiland ordentlich zu füttern und nur einmal im jahr grob auf brauchbare internodien zurückzusetzen ?

ich meine, was nützt die schönste schale wenn der baum darin noch jahrelang wirkt wie ein rohling ?

wie gross hast du dir die endgrösse vorgestellt ?
Gruss, Achim
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Heike_vG
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von Heike_vG »

'Hallo Ben,

bei einem abgemoosten Baum sollte man direkt nach der Abtrennung das Holz unterhalb der Wurzeln wegnehmen. Und sofort beim ersten Eintopfen die Wurzeln schützen.
Da wäre niedrigeres Einpflanzen und Fahrradschlauch sofort sinnvoll gewesen.
Für die extrem flache Schale ist es bei diesem Baum und dem gänzlich unreifen Nebari m.E. noch zu früh. Einen Zwischenschritt solltest Du noch machen. Eine etwas flachere Schale als die jetzige, aber größer, breiter.

LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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BenBonsai
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von BenBonsai »

Heike, ich schaue mal ob ich das Holz unter den Wurzeln abfräsen kann. Direkt nach dem Absägen wollte ich diese Prozedur dem Baum nicht zumuten! Der sollte erst einmal gut anwachsen was er auch tat. Ich habe erst kürzlich einen Bericht gelesen, wo der Geradschleifer zur Entfernung des Holzes verwendet wurde - das sollte den Baum weniger durchschütteln als das Absägen. Wenn ich mir eure Kommentare so durchlese so überlege ich tatsächlich dem Baum noch mehr Zeit zu lassen zur Nebari- und Kronenentwicklung!
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Norbert_S
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von Norbert_S »

Das würde auch wirklich viel Sinn machen, Ben.

Wenn du den Nebenstamm, der sich noch wieder in zwei mächtige Ausleger aufzweigt und auch den Stmm gesund und nachhaltig in eine sich gut verjüngende Aststruktur überführen willst, benötigst du doch eh noch ein paar Jährchen.
Und grundsätzlich gilt, das dir der Baum die Gründlichkeit und Mühe in der Anfangszeit hinterher mit Zinsen wied gibt.
Norbert

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Sullivan, 1924
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BenBonsai
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von BenBonsai »

Das leuchtet mir ein, Norbert!

Eine Gestaltungsoption tut sich mir immer wieder als Gedankenexperiment auf, das ich bildlich versucht habe, darzustellen. Ich schwanke, wäge ab, schaue nochmal drauf, wäge ab, hmm. Schnell wird da nichts entschieden, das steht fest! Da würde der Baum deutlich kompakter, verliert aber evtl. Charakter? Keine Ahnung, kommt Zeit kommt Rat.
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Michael 86
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von Michael 86 »

Hallo Ben

Auch hier würde mich ein Update interessieren.
Grüße Michael :)
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BenBonsai
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von BenBonsai »

Der Baum hatte ziemlich mit dem fiesen Pilz zu kämpfen, der auch die Mutterpflanze dahingerafft hat. Aktuell kann man sagen, dass der Baum zwar lebt und wieder vitaler wird, trotzdem hat er einen für die Gestaltung wichtigen Substamm (Triebe trocken) und damit seinen Charakter und nach meinem Dafürhalten auch sein Potenzial verloren. Aus einem aussichtsreichen Rohling ist nun eine Baumruine geworden. Schade. Mit Wehmut schaue ich auf die Bilder von 2014 zurück. Mir fehlt die Vision, mein Gefühl sagt mir, dass das nichts mehr wird. Oder seht Ihr eine Möglichkeit, wo ich hier ansetzen kann?
Zur Wahrheit gehört auch, das manche Bäume schlechter werden.
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mydear
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von mydear »

Hallo Ben,

interessanter Werdegang deines Palmatums. Schade, dass er mit dem Pilz so zu kämpfen hat. Was hast du alles unternommen um den Ahorn fit zu bekommen? Nur wachsen lassen zur Kräftigung?
Ich frage deshalb weil ich auch so einen Kandidaten habe, der noch immer zu kämpfen hat.



Grüße
Rainer
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BenBonsai
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von BenBonsai »

Lieber Rainer

Danke für Deinen Kommentar. Was ich zur Stärkung unternommen habe:

- durchtreiben lassen
- keine großen Schnitte
- keine Wurzelbearbeitung
- 1x/Jahr Jinmittel (mit unterschiedlichen Konzentrationen)
- Aliette
- normale Düngung und Bewässerung
- keine Mittagshitze (Halbschatten-Schattierung)

LG Ben
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mydear
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Re: Entwicklung eines Acer Palmatum

Beitrag von mydear »

Danke für die schnelle Hilfe, Ben.
Genau die gleichen Dinge habe ich auch unternommen. Ausnahme: bei mir überhaupt keine Rückschnitte. Im Sommer habe ich die starken Frostrisse ausgeschnitten, schon das hat er mit Absterben des umgebenden Gewebes quittiert.

Grüße
Rainer
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