Rotbuche Gestaltungsideen

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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Bail_Organa
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Registriert: 12.03.2015, 07:18

Rotbuche Gestaltungsideen

Beitrag von Bail_Organa »

Hallo zusammen,

nach vielen missglückten Anfängen mit "Bonsais" aus dem Baumarkt und ersten Versuchen mit Ficusen, habe ich diesen Frühling den großen Outdoor-Anfang gewagt, das fehlende Werkzeug gekauft (z.B. Wundverschluss etc.) und mir zwei vorgestaltete Pre-Bonsais aus der Baumschule zugelegt. Bereits dabei hat mir das Forum schon riesig geholfen, z.B. Heikes thread zum Thema Potentialerkennung *daumen_new*

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Hast du schon Erfahrung mit Bonsai

[x] Ja – seit 1 Jahr
[ ] Nein

Welchen Bonsai hast du und wie lange, ist der Name des Bonsai bekannt?]
[ ] Indoor
[x] Outdoor Europäische Rotbuche - Fagus sylvatica - erworben Mitte März

Wo steht dein Bonsai
Vorgarten Richtung Westen - sehr hell, direkte Sonne ab dem Mittag, Schattierung aber möglich

Herkunft des Bonsai (Fachhandel, Baumarkt, Supermarkt, Geschenk)
Bonsai-Baumschule

Welches Substrat ist im Topf

Selbst gemischt: Drainageschicht aus groben Tonkugeln (bis 8mm); Substrat besteht aus 1:1:1 Akadama:Seramis:Bio-Gartenerde; Deckschicht aus gesiebter Erde, vermischt mit zerriebenem, getrocknetem Moos

Hast du den Baum schon mal umgetopft ?
Ja, direkt nach Kauf in einen mit Abzugslöchern versehenen 12L-Mörteleimer; etwas tiefer gesetzt, so dass der Nebari komplett bedeckt ist

Welchen Dünger verwendest du (flüssig, fest, ist der Name bekannt?)
Bis jetzt noch keinen, geplant ist ab dem Platzen der Knospen ein fester, organischer Dünger (Name leider unbekannt, kein Bio-Gold)

Wie ist dein Gießverhalten (wie oft? Wie lange bleibt dein Substrat feucht/nass evtl. Fingerprobe? gießen oder tauchen)
gießen (außer am Wochenende, da ich Pendler bin), sobald die Deckschicht aus feiner Erde angetrocknet ist

Hat die Schale mindestens ein Wasserabzugsloch?

[x] Ja - zwei Abzugslöcher an den tiefsten Stellen des Eimers
[ ] Nein

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Bisher erledigte Arbeiten:
- alle absolut unpassenden Zweige und Äste (z.B. nach oben oder unten wachsende) entfernt, die Schnittstellen behandelt
- alle Vorjahrestriebe bis auf die letzten paar Knoten eingekürzt
- alle dickeren und direkt nach unten oder mittig wachsenden und bereizt verholzten Wurzeln entfernt, ansonsten leichter Wurzelschnitt (ca. 1/5 bis 1/4 entfernt)

- Auf dem Foto leider nicht zu sehen, ist der schon schön sternförmig angelegte Nebari mit einigen dickeren Wurzelsträngen. Unter diesem Aspekt ist die Wahl der Ansichtsseite also noch offen.
- alle größeren Schnitte wurden auf einer Seite (von daher intuitiv die Rückseite?) durchgeführt
- auf der schnittfreien Vorderseite wächst ein Ast direkt nach vorne, muss dieser entfernt werden?
- müssen von den beiden untersten Ästen die am Ende nach oben wachsenden und bereits dickeren Triebe entfernt werden und wenn ja wo am besten?
- kann die sehr große Schnittstelle am Stamm (bei der ersten Verzweigung) noch bearbeitet werden? Ist eine Totholzgestaltung bei Buchen überhaupt möglich, obwohl sie kein Harz produzieren?

nun meine Frage: WIE KÖNNTE MEIN GESTALTUNGSZIEL AUSSEHEN???

außerdem: meint ihr es reicht dieses Jahr "nur" zu pflegen und treiben zu lassen und dann im nächsten Frühjahr einen Workshop zu besuchen? (war bisher auf denen von Andrea Melloni in Berlin und war jedesmal begeistert!)

Kritik, Empfehlungen und Kommentare sind gern gesehen und erbeten.

Vielen Dank und mit den besten vorosterlichen Grüßen
Felix
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