Feinverzweigung eines Fächerahorns
- Stefan Aichholzer
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Feinverzweigung eines Fächerahorns
Hallo erstmal !!
Ich besitze diesen Ahorn seit 4 jahre.
Ich lasse ihn bis mitte Mai wachsen und schneide dann (radikal) zurück.
Aber ich bin mir nicht ganz sicher was mit "Radikal" gemeint ist.
Statt eine Feinverzweigung habe ich lange Internoiden die den Baum nur etwas breiter machen.
Das will ich ein Ende setzen.
Der baum ist kern gesund und treibt mächtig, Jetzt weiß ich nicht ob ich den ganzen Baum überall bis zu rote Markierung zurück schneiden darf,
oder bis zum ersten Blattpaar (blaue Markierung).
Es steht überall in denn Forum: wachsen lassen und bis zu "ersten Blattpaar" zurück schneiden. Aber bei mir sind es ca. 4 cm. bis zum ersten Blattpaar.
Wenn ich den Baum bis zu rote Markierung zurück schneide, bleibt kaum Laub auf dem Baum !!!!
Darf ich das bei ein gesunder Baum machen um eine Fein Verzweigung zu erzielen???
Danke für eure Zeit und Hilfe!!
Mfg. Stefan
(PS: sorry wegen meiner Rechtschreibung)
Ich besitze diesen Ahorn seit 4 jahre.
Ich lasse ihn bis mitte Mai wachsen und schneide dann (radikal) zurück.
Aber ich bin mir nicht ganz sicher was mit "Radikal" gemeint ist.
Statt eine Feinverzweigung habe ich lange Internoiden die den Baum nur etwas breiter machen.
Das will ich ein Ende setzen.
Der baum ist kern gesund und treibt mächtig, Jetzt weiß ich nicht ob ich den ganzen Baum überall bis zu rote Markierung zurück schneiden darf,
oder bis zum ersten Blattpaar (blaue Markierung).
Es steht überall in denn Forum: wachsen lassen und bis zu "ersten Blattpaar" zurück schneiden. Aber bei mir sind es ca. 4 cm. bis zum ersten Blattpaar.
Wenn ich den Baum bis zu rote Markierung zurück schneide, bleibt kaum Laub auf dem Baum !!!!
Darf ich das bei ein gesunder Baum machen um eine Fein Verzweigung zu erzielen???
Danke für eure Zeit und Hilfe!!
Mfg. Stefan
(PS: sorry wegen meiner Rechtschreibung)
Nichts auf dieser Welt, das sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß
- Herbert A
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Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Stefan,
es sieht für mich so aus als ob Du den Ahorn im Frühjahr nicht pinziert hättest. Nach dem frühzeitigen pinzieren macht der Ahorn wesentlich kürzere Internodien.
Wenn ja, dann beginne mit dem düngen erst nachdem sich die Blätter entwickelt haben.
An und für sich sollte man den Ahorn pinzieren wenn sich die ersten kleinen Blätter zeigen. Danach lasse ich den Baum bis Mitte Juni wachsen. Diese Zeit nutzt der Ahorn um die beim Austrieb aufgewendete Energie wieder aufzuladen. Mitte Juni mache ich dann einen Rückschnitt auf die ersten beiden Blätter. Der folgende Neuaustrieb ist dann oftmals nicht für die Gestaltung zu verwenden und wird beim Herbstschnitt wieder entfernt.
In deinem Fall wird durch den jetzigen Schnitt der Ahorn etwas zu früh zu einem zweiten Austrieb angeregt. Damit verbraucht er neuerlich Energiereserven. Wenn der Baum kräftig ist würde ich jetzt daher nur selektiv die langen Internodien abschneiden. Ein langes Internodium schneiden und das andere stehenlassen. Im Herbst dann das zweite zurückschneiden. Im Frühjahr 2016 dann alle pinzieren. Damit sollte der Baum im Rhythmus sein.
lg
Herbert
lg
Herbert
es sieht für mich so aus als ob Du den Ahorn im Frühjahr nicht pinziert hättest. Nach dem frühzeitigen pinzieren macht der Ahorn wesentlich kürzere Internodien.
Wenn ja, dann beginne mit dem düngen erst nachdem sich die Blätter entwickelt haben.
An und für sich sollte man den Ahorn pinzieren wenn sich die ersten kleinen Blätter zeigen. Danach lasse ich den Baum bis Mitte Juni wachsen. Diese Zeit nutzt der Ahorn um die beim Austrieb aufgewendete Energie wieder aufzuladen. Mitte Juni mache ich dann einen Rückschnitt auf die ersten beiden Blätter. Der folgende Neuaustrieb ist dann oftmals nicht für die Gestaltung zu verwenden und wird beim Herbstschnitt wieder entfernt.
In deinem Fall wird durch den jetzigen Schnitt der Ahorn etwas zu früh zu einem zweiten Austrieb angeregt. Damit verbraucht er neuerlich Energiereserven. Wenn der Baum kräftig ist würde ich jetzt daher nur selektiv die langen Internodien abschneiden. Ein langes Internodium schneiden und das andere stehenlassen. Im Herbst dann das zweite zurückschneiden. Im Frühjahr 2016 dann alle pinzieren. Damit sollte der Baum im Rhythmus sein.
lg
Herbert
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Herbert
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- Stefan Aichholzer
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Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Hallo Herbert,
vielen dank für die schnelle Antwort !
Da hast du recht, pinziert hab ich den Ahorn nie.
Ich habe gelessen das wenn man das jedes Jahr macht, der Baum durch das sehr frühe Entfernen des meiste Neuwuchses arg geschwächt wird.
Er kann in der Folge nur mehr schwache Hungerknospen bilden, die dann tatsächlich ganz fein austreiben.
Ich denke eine Abwechslung wäre vielleicht hilfreich (ein Jahr pinzieren, nächstes Jahr wachsen lassen), Was sagst du dazu???
Liebe Grüße
Stefan
vielen dank für die schnelle Antwort !
Da hast du recht, pinziert hab ich den Ahorn nie.
Ich habe gelessen das wenn man das jedes Jahr macht, der Baum durch das sehr frühe Entfernen des meiste Neuwuchses arg geschwächt wird.
Er kann in der Folge nur mehr schwache Hungerknospen bilden, die dann tatsächlich ganz fein austreiben.
Ich denke eine Abwechslung wäre vielleicht hilfreich (ein Jahr pinzieren, nächstes Jahr wachsen lassen), Was sagst du dazu???
Liebe Grüße
Stefan
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- Herbert A
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Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Bin ich froh dass meine Ahorne nicht lesen können :-).Stefan Aichholzer hat geschrieben: Ich habe gelessen das wenn man das jedes Jahr macht, der Baum durch das sehr frühe Entfernen des meiste Neuwuchses arg geschwächt wird.
Er kann in der Folge nur mehr schwache Hungerknospen bilden, die dann tatsächlich ganz fein austreiben.
Was sagst du dazu???
Stefan
Darum habe ich ja auch geschrieben " sehr früh pinzieren und dann bis Mitte Juni wachsen lassen ......"
Nach deiner Methode würde der Ahorn nie eine schöne Feinverzweigung bilden.
lg
Herbert
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Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Hallo Stefan
Die von dir zitierte Methode ist die von Walter Pall, ich glaube seine Bäume geben die Antwort, ob sie funktioniert.
Es kann ja jeder verfahren wie er will, so ganz nach dem Motto Viele Wege führen nach Rom.
Gruss, Kathrin
Die von dir zitierte Methode ist die von Walter Pall, ich glaube seine Bäume geben die Antwort, ob sie funktioniert.
Es kann ja jeder verfahren wie er will, so ganz nach dem Motto Viele Wege führen nach Rom.
Gruss, Kathrin
-
chris-git@rre
Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Also ich pinziere nicht.Herbert A hat geschrieben: Darum habe ich ja auch geschrieben " sehr früh pinzieren und dann bis Mitte Juni wachsen lassen ......"
Nach deiner Methode würde der Ahorn nie eine schöne Feinverzweigung bilden.
Mitte Mai war der erste Rückschnitt, bis dahin hat er frei wachsen können (ca. 6 Wochen).
Habe aber nur die triebe geschnitten die zu lange Internodien hatten.
Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
chris, vergleiche mal die grösse deiner schale und deines baumes mit dem von stefan.
welche rückschlüsse kann man daraus ziehen ?
ausserdem kommt es auf das giess-und düngeverhalten an sowie auf den standort. bei halbschatten machen die bäume generell viel längere internodien und grössere blätter.
welche rückschlüsse kann man daraus ziehen ?
ausserdem kommt es auf das giess-und düngeverhalten an sowie auf den standort. bei halbschatten machen die bäume generell viel längere internodien und grössere blätter.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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- Köhler Rudolf
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Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Hallo,
es gibt mehrere Wege seine Ziele zu erreichen. Es kommt immer darauf an was man erreichen möchte.
Pinzieren, Teilblattschnitt, Heckenscherenschnitt usw....
Aus meiner Sicht gibt es aber wenige Ahorn die von der Stammbasis abgehend gut bis in die Spitzen verzweigt sind ohne Knubbel zu bilden.
Insbesondere im Spitzenbereich ist es wirklich schwierig eine gute Balance zu bekommen.
Aber für mich stellt dies die hohe Schule dar. Es gibt aber gute Beispiele für solche wirklich guten Exemplare. Wenige, aber es gibt sie.
Im konkreten Fall bin ich der Meinung, dass es sich um einen sehr wüchsigen Ahorn handelt. Auch dies muss bei der Methode der Gestaltung berücksichtigt werden.
Aber wie Herbert geschrieben hat, es kommt auf viele Faktoren an. Düngen: wann und wieviel. Wässern. Schneiden. Pinzieren. Wenn man alles zum richtigen Zeitpunkt macht, wird vieles einfacher. Es ist aber auch ein Zeitproblem.
@ Chris: das sieht man, dass du nicht pinziert hast
Aber jeder wie er möchte.
Viele Grüße
Rudi K.
PS: Ih versuche es auch jedes Jahr. Bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen
Viele
es gibt mehrere Wege seine Ziele zu erreichen. Es kommt immer darauf an was man erreichen möchte.
Pinzieren, Teilblattschnitt, Heckenscherenschnitt usw....
Aus meiner Sicht gibt es aber wenige Ahorn die von der Stammbasis abgehend gut bis in die Spitzen verzweigt sind ohne Knubbel zu bilden.
Insbesondere im Spitzenbereich ist es wirklich schwierig eine gute Balance zu bekommen.
Aber für mich stellt dies die hohe Schule dar. Es gibt aber gute Beispiele für solche wirklich guten Exemplare. Wenige, aber es gibt sie.
Im konkreten Fall bin ich der Meinung, dass es sich um einen sehr wüchsigen Ahorn handelt. Auch dies muss bei der Methode der Gestaltung berücksichtigt werden.
Aber wie Herbert geschrieben hat, es kommt auf viele Faktoren an. Düngen: wann und wieviel. Wässern. Schneiden. Pinzieren. Wenn man alles zum richtigen Zeitpunkt macht, wird vieles einfacher. Es ist aber auch ein Zeitproblem.
@ Chris: das sieht man, dass du nicht pinziert hast
Aber jeder wie er möchte.
Viele Grüße
Rudi K.
PS: Ih versuche es auch jedes Jahr. Bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen
Viele
Grüße
Rudi K.
Rudi K.
- Herbert A
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Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Genau so ist es Rudi. Es gibt immer mehrere Wege ein Ziel zu erreichen.
Mit der Methode die ich anwende hat mein Deshojo in den letzten Jahren eine für mich akzeptable Feinverzweigung ausgebildet.
Das Bild habe ich vor dem Frühjahrsschnitt aufgenommen. Immer wieder muss man natürlich einige zu lange Internodien des zweiten Austriebes entfernen.
lg
Herbert
Mit der Methode die ich anwende hat mein Deshojo in den letzten Jahren eine für mich akzeptable Feinverzweigung ausgebildet.
Das Bild habe ich vor dem Frühjahrsschnitt aufgenommen. Immer wieder muss man natürlich einige zu lange Internodien des zweiten Austriebes entfernen.
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Herbert
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Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Hallo Herbert,
klasse Ergebnis.
Hast Du auch ein Foto nach dem Schnitt?
LG Reiner
klasse Ergebnis.
Hast Du auch ein Foto nach dem Schnitt?
LG Reiner
- Herbert A
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Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Reiner, nein hab ich leider keines. Aber einfach alle Internodien über 2,5 cm abschneiden und beim Austrieb in diesem Stadium pinzieren. Achte auf die kurzen Internodien vor der Knospe.
lg
Herbert
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Herbert
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Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Hallo Herbert,
das finde ich sehr Interessant! Jetzt hast du auf jedem Internodium 2 Knospen, und jede Knospe hat (wie ich es sehe ) 3 (?) Blätter, wieviel nimmst du da raus?
das finde ich sehr Interessant! Jetzt hast du auf jedem Internodium 2 Knospen, und jede Knospe hat (wie ich es sehe ) 3 (?) Blätter, wieviel nimmst du da raus?
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
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- Herbert A
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Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Bei jeder Knospe den angelegten Mitteltrieb. Sorry für das unscharfe Bild.
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Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Ach so, auf den 1. Bild waren die schon Pinziert, oder
Erkennen kann ich's auch am Unscharfen
Danke,
Erkennen kann ich's auch am Unscharfen
Danke,
Gruß
László
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Alfred Krupp
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- Thorsten1504
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Re: Feinverzweigung eines Fächerahorns
Das sind mal wieder interessante Beiträge.
Danke dafür!!!
Vielleicht sollte ich nächstes Jahr auch mal pinzieren.
Wie sieht es denn mit Blattschnitt aus???
Bekommt man dadurch auch kürzere Internodien???
Bin am überlegen nächste Tage bei meinen Dreispitz einen zu machen.
Gruß
Thorsten
Danke dafür!!!
Vielleicht sollte ich nächstes Jahr auch mal pinzieren.
Wie sieht es denn mit Blattschnitt aus???
Bekommt man dadurch auch kürzere Internodien???
Bin am überlegen nächste Tage bei meinen Dreispitz einen zu machen.
Gruß
Thorsten


