wurzelballen auswaschen ?

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kevsai
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wurzelballen auswaschen ?

Beitrag von kevsai »

/mod: thema wurde abgetrennt, weil es mit dem urprünglichen thread nichts zu tun hatte.

Laut Walter Pall die Erde komplett weglassen, also rein in Bims, Blähton, Zeolith oder ähnlichem.
Und Walter rät auch dazu den Wurzelballen NIEMALS auszuwaschen!!!

Mal ne kurze Frage, wie sollte man dann vorgehen, wenn man den Baum neu kauft, und der logischerweise in der Erde liegt und dann zu Hause umtopfen möchte? Wie sollte man am besten vorgehen um dann, die Erde wegzubringen?
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achim73
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Re: Ahorn mit Wasserschaden

Beitrag von achim73 »

ähmmm...kev:
was willst du damit sagen ? dass du jetzt einen artikel gelesen hast ? dass die anderen den nicht gelesen oder nicht verstanden haben ? *kopfkratz*
wenn du grundlegene fragen hast, auf die du die antwort (die es mit hilfe der suchfunktion u.ä. sicher zu finden gibt) nicht weisst, schreib doch bitte einen neuen beitrag in den basics, damit der thread hier nicht zerschossen wird.
so halten wir es hier grundsätzlich, danke... :wink:
Gruss, Achim
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kevsai
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Re: Ahorn mit Wasserschaden

Beitrag von kevsai »

achim73 hat geschrieben:ähmmm...kev:
was willst du damit sagen ? dass du jetzt einen artikel gelesen hast ? dass die anderen den nicht gelesen oder nicht verstanden haben ? *kopfkratz*
wenn du grundlegene fragen hast, auf die du die antwort (die es mit hilfe der suchfunktion u.ä. sicher zu finden gibt) nicht weisst, schreib doch bitte einen neuen beitrag in den basics, damit der thread hier nicht zerschossen wird.
so halten wir es hier grundsätzlich, danke... :wink:
keinen Grund beleidigend zu werden. Ich denke die unteren 2 Sätze hätten genügt. Kann ich als Neuling doch nicht wissen, dass es in einer Diskussion nicht erlaubt ist eine Gegenfrage zu stellen.
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achim73
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Re: wurzelballen auswaschen ?

Beitrag von achim73 »

war das jetzt beleidigend ?
kann ich nicht feststellen und war auch nicht beabsichtigt.

wenn du fragen hast, die mit einem thread hier nichts zu tun haben, tu dir selbst einen gefallen und stell sie in einem eigenen thread. ich hab das jetzt mal abgetrennt.

und dass du einiges an den artikeln von walter nicht so ganz verstanden hast, zeigt diese frage ja.

darum geht es. irgendwelche sachverhalte, die leute wie walter lang und ausführlich beschrieben haben, in falscher und halb verstandener form in zwei sätzen als "ratschlag" zu posten, hilft hier niemandem.

walter arbeitet nämlich gerade NICHT mit rein mineralischen mischungen. sein standardsubstrat enthält 10-20 % weisstorf.

"erde" ist etwas komplett anderes.

und das mit dem auswaschen des wurzelballens bezieht sich primär auf nadelbaum-yamadori. bei laubbäumen ist es laut -zig in diesem forum beschriebenen dokumentationen kein problem, den wurzelballen auszuwaschen.

im gegenteil, gerade bei stark verdichteter erde im ballen ist es oft die einzige möglichkeit, die zu entfernen, ohne die wurzeln zu sehr zu beschädigen oder ganz abzureissen.
Gruss, Achim
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abardo
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Re: wurzelballen auswaschen ?

Beitrag von abardo »

... was mich aber schon zu der Frage bringt, wie man dann bei einem Nadelbaum/Yamadori irgendwann die Ursprungserde komplett los wird.

Bis jetzt mach ich das alle Jahre immer mal wieder ein bisschen mit "im-trockenen-Ballen-popeln", dann ist die Erde vielleicht erst nach 10 Jahren komplett weg. Aber hab dann gerne auch mal einen Ballen vor mir, der nah am Stamm so verdichtet und mit so vielen wichtigen Wurzeln versehen ist, wo ich mich gar nicht mehr traue, da noch irgendwas zu machen.

Wie macht ihr das ?
Grüße, Frank
___________
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Dirk K. aus L.
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Re: wurzelballen auswaschen ?

Beitrag von Dirk K. aus L. »

Hallo miteinander!

Ich für meinen Teil wasche alle Wurzelballen mit einem Wasserstrahl aus, egal ob Laub- oder Nadelbaum.

Da ich annähernd täglich dünge und gieße, wäre mir die alte (und meist sehr verdichtete) Erde am Ballen ein viel zu großes Risiko. Bei den Nadelbäumen haben Pinus sylvestris und Pinus mugo das Umtopfen bisher sehr gut vertragen (wobei das aber auch keine uralten Hochgebirgs-Exemplare sind!). Ausgewaschen wurde bei mir immer im späten Frühjahr (Ende April / Anfang Mai).

Versuch macht klug.


Grüße, Dirk
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
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Erwin
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Re: wurzelballen auswaschen ?

Beitrag von Erwin »

Dirk K. aus L. hat geschrieben: Versuch macht klug.

Grüße, Dirk
Stimmt! Im Zweifelsfall ist allerdings der Baum tot.... :roll:

Meine Überlegung zum Kernballen aus Lehm: wenn ich das meiste rausgepuhlt habe und ein Rest verbleibt, dann sind bestimmt im Kernballen keine Feinwurzeln mehr, die absaufen könnten. Alle dickeren Wurzeln sind aus dem Lehm längst rausgewachsen und die Feinwurzeln, die den Baum ernähren, stecken im lockeren Substrat. Und, wenn dieser "Restlehm" mal trocken werden sollte, ist das auch kein Problem (mehr), weil die Feinwurzeln viel früher schon vertrocknet sind und der Baum bereits tot sein dürfte.

Erwin
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Sigrid
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Re: wurzelballen auswaschen ?

Beitrag von Sigrid »

Durch Auswaschen / Auspritzen des Kernballens hab ich schon eine nette Mädchenkiefer durchaus kaputtgekriegt.

Obwohl ich auch nach Chris-Methode (nahezu) täglich mit Düngelösung gieße, habe ich dagegen mit den verbliebenen Kernballen bei meinen noch lebenden Kiefern noch nie Probleme gekriegt. Die werden aber auch nur in der Wachstumsphase täglich gründlich nass gemacht und von Herbst bis Frühjahr ziemlich trocken gehalten.

Bei den z.T. extrem verdichteten Wurzelballen von Azaleen hilft ja auch ein Auswaschen kaum noch, da schneid ich dann beim Umtopfen kuchenstückförmige Löcher rein.

Ansonsten je nach Art und Zustand ...
think pink
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ChristianB
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Re: wurzelballen auswaschen ?

Beitrag von ChristianB »

Mann muss ein wenig zwischen Laub- und Nadelbäumen unterscheiden...

Bei Laubbäumen wasche ich das Substrat bei jedem Umtopfen komplett aus.

Nadelbäume sind deutlich empfindlicher und jeder starke Eingriff am Kernballen ist immer ein Risiko für das Fortbestehen der Pflanze.

Leider kommt man bei Yamadori nicht umhin, den Kernballen einmal komplett von der alten Erde zu befreien. Bei selbst gesammelten Pflanzen mache ich das direkt beim Sammeln, so dass da niemand mehr ran muss. Bei gekauften oder getauschten Bäumen mache ich das beim ersten Umtopfen. Meist durfte sich der Baum dann aber eine Vegetationsperiode an meinen Garten gewöhnen.
In beiden Fällen nehme ich das Verlustrisiko relativ früh, wenn die Bäume es gepackt haben ( mehr als 80% packen es), muss ich mir darüber nie wieder Sorgen machen.
Den zentralen Wurzelballen rühre ich danach nicht mehr an!
Viele Grüße

Christian
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Dirk K. aus L.
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Re: wurzelballen auswaschen ?

Beitrag von Dirk K. aus L. »

Hallo, Christian!

Ich gebe dir absolut recht: Das Auswaschen des Wurzelballens bei Nadebäumen sollte die Ultima Ratio sein. Ganz wohl ist mir auch nicht dabei. Ist aber der Wurzelballen einmal gründlich saniert, lässt sich bei den nächsten Umtopf-Aktionen das Auswaschen vermeiden. Denn mein Substrat besteht überwiegend aus grober Lava, und die lässt sich leicht durch Auskämmen und Abschütteln entfernen.

Mir scheint es, als würden die Koniferen nach dem Umsetzen in dieses luftige Substrat buchstäblich aufatmen. Und das, obwohl -- oder besser: weil -- ich annähernd täglich kräftig gieße.

Grüße, Dirk
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