ich schreibe hier zum 1. mal ( lesen tu ich euch täglich ). --fast--
darf ich mich kurz vorstellen:
Mein Name ist Gela , ich wohne in München, vom Alter her mindestens Komposti oder mehr
habe einen geschenkten Indoor und sonst ca 15, Outdoors im Garten stehen.
Meine 2 ältesten Bonsais sind 2 Rosskastanien, ca 15 Jahre alt, die ich selber aus keimenden Kastanien gezogen habe. Die Moniermotate hatten sie natürlich auch. Letztes Jahr habe ich im Herbst, so Ende August die eine in schönes Akadamagemisch umgetopft, weil sie so erbärmlich aussah. Alle Blätter waren schon ohne Herbstfärbung abgefallen (wegen der Moniermotte ) und der Jahrestrieb war auch nur sehr klein, 1 cm . Ich habe den Wurzelballen verkleinert und und lt. Horst Stahl's Buch die verbleibenden Wurzeln mit einem nicht alzu scharfen Wasserstrahl mit dem Gartenschlauch richtig fest ausgewaschen und dann neu in die Schale gepflanzt.
Den ganzen Sommer über standen sie im Halbschatten und hatten kein braunes Fleckerl auf den Blättern. Ich war total happy und alle sagten " deine Kastanien sehen heuer aber toll aus. Ich konnte es mir nur so erklären, dass das Auswaschen der Wurzeln diese Verbesserung gebracht haben kann, da ich die Moniermotte und ihre Larven oder so aus dem Erdreich gerbracht habe.
Jetzt im Herbst kränkelt sie aber wieder. Ich habe mir die Blätter angeschaut und natürlich wieder Motten entdeckt.
Jetzt meine Frage:
Ist es sinnvoll heuer noch einmal umzutopfen und die Erde und die Schale wechseln und die Wurzeln wieder mit dem Wasserschlauch zu behandeln.
Wenn man das jeden Herbst machen würde, so denke ich, wäre man die Moniermotte vielleicht los oder man könnte sie wenigstens verringern.
ICH WEISS NATÜRLICH; DASS MAN NICHT IM HERBST UMTOPFT !!! ,
ich sehe das bei der Kastanie nur als eine Therapiemassnahme.
Bitte antwortet mir ob ich richtig denke, oder ob ich meinen Baum sonst umbringe. Ich bin schon sehr neugierig auf euer fachmännisches Wissen.
Gruss aus München
Gela


